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Ich saß eines Nachts in einem Zug, auf dem Nachhauseweg. Direkt mir gegenüber saß eine Frau, links und rechts von ihr jeweils ein Mann.

Es kümmerte die Frau anscheinend nicht, aber sie schien unablässig in meine Richtung zu starren, was ich nicht genau erkennen konnte, da sie eine dunkle Kapuze trug. An der nächsten Station stieg ein betagter Mann in den Zug und gesellte sich zu mir.

Nach ungefähr fünf Minuten beugte er sich zu mir rüber und raunte mir einen Satz ins Ohr, den ich lebtags nicht vergessen werde: „Bitte – du musst an der nächsten Station mit mir aussteigen, es ist sehr wichtig, dass du mir vertraust, hörst du?“

Ein Schauer lief mir über den Rücken, was wollte der alte Mann von mir? Aus den Augenwinkeln betrachtete ich ihn, er sah ganz schön erschrocken aus, starrte aber zu Boden.

Misstrauisch beäugten ihn die beiden Kerle, die bei der Frau saßen. Da mir die beiden Männer seltsam vorkamen, beschloss ich, dem alten Mann später nach draußen zu folgen.

Bei der nächsten Station stieg ich zeitgleich mit dem Unbekannten aus, welcher mich sofort bei der Hand nahm und schnurrstracks ein paar Schritte vom Zug fortzerrte. „ Hey, was zum…“, fuhr ich ihn an. „Lassen Sie mich sofort los, oder i…“

Der Mann unterbrach mich mit verstörtem Blick.

Während er ein Handy zückte, bereit den Notruf zu wählen, keuchte er: „Gott sei Dank, dass du mit mir ausgestiegen bist! Ich bin Arzt und diese Frau war tot. Die beiden Männer zu ihren Seiten haben sie nur hochgehalten.“

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