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Kapitel 1: Entstehung Bearbeiten

"Die Erde war noch ein junger Ort. Heiß... zerschlagen von unzähligen Gestein. Hatte sich grad von einen großen Zusammenprall erholt. Vulkane spIdeen Dampf in den Himmel... und die erste Wolke entstand. Ein einzelner Tropfen fiel hinab! Kühl... scheinbar unbedeutend platzte es auf das gerade erhärtete Gestein. Dann kam der zweite Tropfen... dann der dritte... und schließlich unzählige. Kleine Pfützen bildeten sich auf der Oberfläche, die unter den stätigen Schauer immer weiter wuchsen.... der Moment meiner Geburt."

Nach langer Zeit - so kam es mir vor - beherbergte ich eine Menge kleiner Geschöpfe. Tiere in unterschiedlichster Form und Art... Die meisten dieser Tiere leben in mir immer noch.... sind ein ganz selbstverständlicher Teil meines Seins geworden. Mit der Zeit aber veränderten einige der Tiere: Wuchsen... wurden größer... entwickelten sich weiter.... Ihre Glieder  wurden stark genug, um mein Leib zu verlassen. Sie eroberten nun das Land. Trotzdem wusste ich wie gebunden sie an mich waren... dass sie mich brauchten, um weiter zu existieren!

Das Land blieb nicht immer ruhig... Erbeben und Vulkane spalteten das Land. Drifteten auseinander, wodurch neuer Platz für mich geschaffen wurde. Teile von mir durchzogen sich als Adern durch die getrennten Landmaßen... Und Vulkane ließen kleine Inseln unter meine Oberfläche wachsen... Somit blieben die Tiere trotz der getrennten Landmaßen immer noch mit mir eng verbunden.


Kapitel 2: Dinosaurier und der Urmensch Bearbeiten

Einige dieser Tiere wuchsen zu gigantische Echsen heran. Mächtige, eindrucksvolle Kreaturen, die über die gesamte Landschaft herrschten... Doch auch ihre Herrschaft neigte sich dem Ende zu: Vulkanausbrüche... Ergeben... die langsame Teilung der Landmassen... All das schwächte die einst so mächtigen Echsen zunehmendes. Bis schließlich... ein gigantischer Stein von Himmel ihr Schicksal besiegelte. Feuer... Tod... Die Landschaft wurde zu einer verbrannten Ödnis. Die wenigen Überlebenden verhungerten qualvoll... Die großen Echsen verschwanden ohne Wiederkehr. Niemand konnte eingreifen.... Nicht mal ich....

Doch nicht alles in der Ödnis starb. Kleine beharrte Geschöpfe, die sich einst vor den mächtigen Echsen versteckt haben. Als das Land sich von der Katastrophe erholte, begannen auch sie sich langsam weiterzuentwickeln... Ich beobachtete ihre Entwicklung: Anfangs... waren sie noch klein. Doch dann wuchsen sie immer mehr. Würden immer mächtiger... zahlreicher... Einige von ihnen begannen auf den Bäumen zu klettern und hangelten sich von Ast zu Ast. Kletternde Geschöpfe sah ich schon so oft... Es war nicht ungewöhnlich. Doch dann... begannen diese Tiere auf einmal immer mehr ihre Hände zu nutzen. Sie... nutzen Gegenstände! Steine, Stöcke... alles was sie finden konnten. Und... bauten damit auch neue Gegenstände! Werkzeuge... um ihr Essen zu beschaffen. Oder um ihre Unterkünfte zu bauen. Diese Tiere waren einzelne eigenständig denkende Individuen, die sich immer weiter entwickelten. Sie lernten auf zwei Beine zu stehen und andere Tiere zu jagen. Mit ihren Werkzeugen wurden sie immer erfolgreicher bei der Jagd. Doch auch ihre Werkzeuge verschonte sie nicht vom Kampf und Tod... Auch nicht untereinander...


Kapitel 3: Die Eiszeit Bearbeiten

Aber die Veränderungen haben gerade erst begonnen. Die Temperatur... sie fiel in rasender Geschwindigkeit! Alles wurde kalt und ich sah wie sich im Himmel dichte Wolken zusammenballten. Doch die ersten Tropfen, die hinabfielen waren weiß. Hatten die Form eines Sterns. Und waren kalt... sehr kalt. Zuerst waren es nur ein paar davon... doch dann immer mehr. Die kalten Tropfen begannen das Land in weißer Farbe einzutauchen. Es wurde kälter... immer kälter. So kalt, dass auch Teile von mir langsam erstarrten, doch das machte mir nichts aus. Also beobachtete ich weiterhin diese aufrecht stehenden Individuen wie sie damit zurechtkamen. Sie gingen nicht zu Ende... nein. Stattdessen... passten sie sich an! Genau wie die anderen Tiere. Ich sah große Geschöpfe mit langen braunen Fell. Sie trugen lange Stoßzähne als mächtige Waffen, um sich gegen Räuber zu schützen. Doch auch sie waren nicht sicher vor jenen zweibeinigen Individuen, die sich selbst nun als "Menschen" bezeichnet haben. Diese Menschen mussten sich gegen den verschiedensten Kreaturen behaupten: Räuber mit riesigen Zähnen in Form einer Sichel... Oder welche mit Flügeln und langen Schnäbeln, die sich der unwissend anstellten...


Kapitel 4: Evulotion und Entwicklung Bearbeiten

Als die lange Kälte langsam aber sicher nachließ und das Grün auf dem Land zurückkehrte, schritt die Entwicklung der Menschen rasant voran!

Ich sah wie die Menschen ihre ersten Siedlungen erbauten, die aber zu Städte heranwuchsen...

Mit dem Holz aus den Wäldern erbauten die Schiffe und schwammen über mich....

Die Menschen erreichten dadurch neue Landschaften, die sie ebenfalls besiedeln konnten. Zuerst kümmerte mich ihre Ausbreitung nicht so sehr, doch dann... fingen sie an mich und das Land zu rauben!

Zuerst begannen sie eine schwarz trockene Masse zu verbrennen - 'Kohle' nannten sie es. Schwarzer Rauchschwaden stiegen hinauf... verpesteten die Luft. Die Tiere des Landes konnten nur schwer atmen... begannen zu sterben. 

Dann schickten sie glänzende Monster über mich und Land. Wesen... starr... ohne Leben... schrien, spuckten Feuer und Rauch, um sich gegenseitig zu töten! Einige von ihnen speisten mich... sanken in den Grund herab. Da ihre Leiber nicht richtig zerfielen, nutzte ich sie, um für meine Organismen neue Orte zu schaffen, wo sie sich verstecken konnten und Zuflucht fanden. Doch die metallene Leiber wurden immer mehr... ich wurde krank. Dann entdeckten die Menschen etwas Neues. Eine schwarze, dickflüssige Substanz, dass alles erstickte und vergiftete in mir. Selbst Tiere, die nur zufällig in Kontakt kamen damit.

Verdammt Erdöl! Wieso tun die Menschen?! Machen sie es... etwa mich Absicht?

Das hoffe ich nicht... Die Städte wuchsen rapide an... Bäume und Büsche mussten Beton und Stahl weichen.

Wie ein Unkraut überzogen sie schließlich das gesamte Land.

Die Menschen... sie... lagerten plötzlich ihren Müll in mich ab! Nur um Platz zu sparen...

Fremde Teile, die nicht zerfielen... Dreck... Netze... Fäkalien....

Alles tötete die Organismen in mir...

Vergifteten mich...

Schwächten mich....

Und sie machten weiter.

Diese Menschen... sie nehmen und nehmen und zerstören, ohne sich auch nur einen Gedanken zu machen was sie sich und der Welt antun! Genug... ich werde es nicht mehr mit länger ansehen! Ich werde sie zwingen damit aufzuhören... und zwar mit meinen Mitteln!


Kapitel 5: Vergeltung Bearbeiten

Aufgebracht und voller Wut, schickte ich riesige Wellen aus dem Zentrum in das Land.

Sie zertrümmerten die Küstenregion...

Vernichtete Strände...

Und die größten Gebäude...

Ich brachte den Menschen das Eis und die unendliche Kälte.

Doch sie... sie taten die Geschehnisse als Naturkatstrophen ab!

Gewöhnliche Wetterumschwünge, die sie angeblich nicht beeinflussen konnten.

Doch ich hörte nicht auf... machte weiter.

Schwemmte das Gift und die Abfällen, das sie in mich reintaten in die Grundwässer, so das alles was davon trank starb.

Krankheiten... Parasiten befielen nun die Menschen und ihr Viech.

Erst dann... dachten sie nach.

Erforschten mich.

Untersuchten mich.

Redeten über meine Existenz.

Und endlich... verstanden sie es!

Dass ich lebte!

Doch nun wollten sie mich festsetzen... mich aufhalten...

Diese Narren...


Kapitel 6: Gegenkraft Bearbeiten

Trotz meiner Größe war meine Kraft nicht unendlich...

Sie vergifteten mich... verstopften meine Adern...

Pumpten kleine organische Seen aus mir, um mich zu schwächen...

Doch ich ließ sie walten... vorerst.

Ich sparte Kraft und Ruhe.

Doch je mehr sie mich verletzten, wuchs meine Wut.

Bald... bald folgt mein fataler Schlag.

Sie werden sich noch wundern was sie ins Rollen gebracht haben...

Sie werden bereuen was sie mir und der Welt angetan haben!

Ich werde sie weinen hören...

Zu "Gott" beten nicht zu sterben...

Doch ich werde ihnen keine Gnade geben, so wie sie den Tieren des Landes und des Wassers keine gaben.


Kapitel 7: Ausrottung Bearbeiten

Als ich nun alle Kraft hatte, die ich benötigte, fing ich an mich zusammenziehen.

Meine Massen ins Zentrum zu bringen...

Die Menschen dachten nun ich unterlasse es jetzt endlich, doch sie wussten nicht was auf gleich auf sie zukommt!!!

Ich brach aus... komplett aus!

Nahm alle meine Kraft und schleuderte mich nach außen!

Ich verschlang ihre Landmassen...

Die Menschen hatten nicht einmal Zeit sich in Sicherheit zu bringen...

Die höchsten Gebäude fielen.

Hauptgebäude.

Bunker.

Parks.

Einfach alles verschlang ich!

Auch... wenn mir bewusst war, dass ich auch unschuldige Lebewesen tötete...

Ich hielt mich mehrere Tage.

Ich ließ Eis zu ihnen kommen und schickte hohe Wellen, damit sie sich nicht oben halten konnten und in die Tiefe stürzten.

Und endlich... starben sie alle.

Ich zog mich zurück und gab ihre leblosen Körper frei.

Eine gewaltige Entschädigung für das Land, denn sie wurden von den überlebenden Tieren aufgezehrt.

Die Natur fand nun ihr Gleichgewicht und holte sich zurück was ihr gehörte. 

Die Ruinen ihrer einstigen Städte wurden von den Bäumen, Ranken und Büschen überwachsen.

Der letzte Überrest der Menschheit verschwand somit.


Kapitel 8: Die Erholung der Natur Bearbeiten

Nach Jahren meiner Säuberung fühlte sich die Luft wieder frisch an...

Neue Lebewesen kamen...

Doch diesmal harmlos, da sie diesmal nicht gewillt waren mir und der Welt zu schaden.


Doch falls jemals wieder Kreaturen wie die Menschen auftauchen sollten...

Die mit ihrer Dummheit und Arroganz alles blind zerstören...

Werde ich erneut zuschlagen!


Dies ist das Vermächtnis der Menschen... nur noch Knochen und verborgene Ruinen, die neues Land und Heim für Landlebewesen schaffte.


Dies ist meine Geschichte.

Und sie... hat noch längst kein Ende gefunden!

Geschrieben von: CreepySuchtiii und NothingM

(o)Welle vom atlantischen Ozean n.281

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