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*** Nach einer Inspiration von Djangerwank****


Mir kommt das alles vor in einem einzigen Alptraum. Wieso nur? Ich bin daran schuld, dass sie auf dem Friedhof liegen. Sie wollten, dass ich fahre! Sie wollten unbedingt, dass ich sie zur nächsten Party fahre. Wieso hab ich mich nur breitschlagen lassen....? Wieso?!



Ich sehe das alles noch glasklar vor meinen Augen.... dieser Unfall. Es war Nacht. Die genaue Uhrzeit habe ich wohl verdrängt. Es war so verdammt dunkel. Es war neblig.... Wieso musste ich auch fahren? Ich mache mir solche Vorwürfe. Die drei hätten nicht sterben müssen. Hätte ich doch bloß einmal „Nein!“ sagen können. Nun ist es.... zu spät. Ich habe solche Trauer in mir... Die Tränen fließen, sie bilden ein Meer. Verdammt.....



Ich sitze hier auf dem Dachboden, auf dem alten Schaukelstuhl vor dem runden Fenster. Das Vollmondlicht sticht durch das Fenster und erleuchtet die Staubpartikel in der Luft, ein greller Schein springt meinem Gesicht entgegen. Es erscheint alles so grau... Meine Mundwinkel hängen nach unten, ich habe nicht mal mehr Kraft sie hoch zu ziehen. Doch ich finde einen Ausweg aus dieser Lage. Ich werde sie wieder zurück holen, aus dem Jenseits.....




… Ich schnappe das Teppichmesser meines Vaters, gehe ins Bad. Meine Eltern sind nicht zu Hause, ich lasse mir Badewasser ein. Ich will herausfinden: Wird mir es einem wirklich kalt, und friert man? Ich setze mich samt der Kleidung in das Badewasser. Es ist warm. Wow. Im warmen Wasser erscheint das Ganze schon fast angenehm. Bereits das aufziehen der Klinge bereitet mir Schwierigkeiten, ich zögere. Meine Seele will es wieder reinwaschen, doch mein Körper will nicht gehen. Noch nicht. Die Klinge ist inzwischen zur Hälfte aus dem Kunststoff getreten, ich höre es immer wieder, Zahn für Zahn.... *Klick klick klick*



Ich schaffe es letztendlich, die Klinge heraus zu drücken, halte es mit zittriger Hand an meine Pulsader. Ich spüre, wie ich Angst bekomme, kalter Schweiß entspringt jeglicher Pore meines Körpers. Weit aufgerissene Augen zieren wohl mein Gesicht. Ich zittere wie Espenlaub, doch irgendwie schaffe ich es das Messer hinein zu stechen. Es blutet nicht?! Wieso blutet es nicht?! Ich schneide weiter, immer weiter. Anscheinend hatte ich bereits so großen Schmerz, dass ich das Blut nicht mehr sehen konnte. Oder der Schock saß tief, was er auch tat.

Ich merke auf einmal, dass ich nicht tief genug bin. Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen, beginne zu schreien, ziehe die Klinge heraus und streiche sie mit enormer Kraft bis zu den Sehnen. Das Badewasser färbt sich rot. Alles ist voller Blut! Nun beginnt es, im Sekundentakt zu spritzen... In mein Gesicht. Es ist warm, es ist.... süß.

Ich schreie. Bin geschockt, habe Todesangst. Es spritzt immer weiter. Doch allmählich beginnt der Schmerz nach zu lassen.... Mir wird kalt. Sehr kalt. Und ich merke, wie alles immer dunkler wird. Mir wird es ganz eigenartig, alles wird grau...

...öffne die Augen. Es ist dunkel, ich befinde mich in einem Wald, seit 20 Jahren. Nun irre ich umher. So langsam werde ich das Gefühl nicht los, dass jeder Mensch sein eigenes Jenseits besitzt....

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