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"1 neue Nachricht, heute um 14:30"

"Hi Tom wollte dich fragen ob du weißt was mit Jack los ist. Er antwortet seit 3 Tagen nicht mehr auf meine Anrufe und er ist auch nie zuhause. Apropos zuhause, wie gefällt dir dein neues Haus? Werde dich am Samstag um 14 Uhr besuchen. Hoffe du hast nichts dagegen wenn ich etwas Bier zu unserer Einweihungsparty mitnehme. Wird Laura eigentlich auch kommen...Ich weiß du willst ihr noch nicht gestehen, dass du sie liebst aber langsam wird es knapp. Neulich im Schwimmbad hat sie ein Typ angesprochen und ich glaube sie haben auch geknutscht, aber das tut hier nichts zur Sache. Also Samstag 14 Uhr, Du, Ich, Party bei dir. Bis dann."

"Pascal und seine Partys.", dachte sich Tom, als er in seinem Stuhl saß und sich die neusten Sprachnachrichten von seinem Festnetztelefon anhörte. Es war Donnerstag und er musste  morgen arbeiten, daher ging er heute einmal früher schlafen. Im Bett angekommen versuchte er zu schlafen, aber er konnte es einfach nicht. Er musste ständig an Laura denken und ob er ihr seine Gefühle erzählen soll. "Aber, was wenn sie nein sagt?" Tom fragte sich den restlichen Abend viele solcher Fragen. Um 4 Uhr in der Früh schlief er ein, aber nicht für lange denn er musste ja um 6 Uhr in die Arbeit.

Der Wecker läutete. "Scheiße", dachte er sich und drückte die Taste, die den Alarm ausschaltet. Tom war extrem müde, doch er musste zur Arbeit gehen, weil er schon die letzte Woche 4 mal zu spät kam und beim nächsten Mal würde er gefeuert werden, meinte sein Chef und er wollte nicht noch einen Job verlieren. Besonders nicht seinen jetzigen, gut bezahlten Job. Also ging er so schnell wie möglich in die Arbeit.

Am Abend kam er nach Hause und sah das schon wieder 2 Sprachnachrichten von Pascal hinterlassen wurden. "Die können warten", dachte er sich und ging in Richtung Küche. Dort angekommen machte er sich was zum Essen und bereitete sich einen schönen Abend.

Es war schon 21 Uhr und Tom saß vor dem Fernseher. „Was zum….“, dachte er sich als er in den Nachrichten Jacks Haus erkennen konnte. Unter den Bildern von Jack´s Haus wurde ein Text angezeigt. „Mann spring aus dem Fenster.“ „Das muss ein Irrtum sein“, redete sich Tom ein. Doch er konnte es nicht verdrängen und vergoss ein paar Tränen für seinen Freund. Plötzlich vielen ihm die Sprachnachrichten ein. Er ging zum Telefon und drückte eine Taste. 

„2 neue Nachrichten, erste Nachricht, heute um 13:45“

„Tom…. hast du schon die Nachrichten gesehen? Sie meinen Jack hätte sich umgebracht, aber ich glaube das stimmt nicht. Er war immer so fröhlich…..Ich werde jetzt zu seinem Haus gehen. Bis Samstag“

„Zweite Nachricht, heute um 16:35“

„Die Medien lügen. Er hat sich nicht umgebracht. Ich war heute bei ihm und dort war natürlich die Polizei, aber ich sagte ich sei ein Freund und will nur etwas abholen, was ich ihm geborgt habe. Sie ließen mich durch. Ich fand nach längerer Zeit sein Tagebuch. Darin fand ich Notizen über jemanden der ihn angeblich Beobachtet hat. Er nennt ihn den Beobachter. Ich nahm das Buch mit und werde es gründlich durchlesen. In zwei Tagen, also am Samstag komme ich zu dir und zeige es dir. Bis später“

Tom konnte nicht fassen was Pascal ihm erzählte, aber er wusste das Jack irgendetwas verbarg. Tom hoffte nur diese Nacht schlafen zu können und ging ins Bett. Er schaffte es früher als in der Nacht zuvor einzuschlafen, doch auch wenn er einschlafen konnte quälten ihn Albträume von Jack und diesem Ding.

Am nächsten Morgen musste er wieder sehr früh aufstehen, weil er die Schicht von einem Freund übernahm, da der auf einer Hochzeit eingeladen war. Tom machte sich Frühstück und versuchte den Schock noch immer zu verarbeiten, doch er konnte es nicht. Er war gerade dabei zu gehen, als er bemerkte das er 1 neue Sprachnachricht hatte und weil er ein sehr neugieriger Mensch war, dachte er sich: „Ich kann es mir ja noch schnell anhören.“

„1 neue Nachricht, heute um 3:45“

„Hey Tom. Du errätst nie was ich herausgefunden habe. Ich habe mir das Buch gründlich durchgelesen, doch nichts Besonderes gefunden außer ein paar Zeichnungen die Jack machte. Auf den meisten war ein Kreis mit einem X darauf zu sehen. Auf anderen war der Beobachter zu sehen. Ich habe nach dem Zeichen mit dem Kreis und dem X gegoogelt und habe folgendes gefunden. Man nennt dieses Ding Slenderman und es soll einen angeblich verfolgen und so lange beobachten bis er einen holt, doch jetzt kommt erst das gruselige. Du weißt doch noch als Jack sagte sein Vater sei im Wald bei einem Autounfall ums Leben gekommen, aber auf einer Internetseite fand ich einen Ausschnitt einer Zeitung. In diesem Artikel stand etwas über das Verschwinden eines Mannes, Jacks Vater und das er von Slenderman entführt wurde. Ich werde heute am Abend weiter recherchieren, aber jetzt geh ich erst mal schlafen. Bis Morgen.“

Tom setzte sich auf diese erschreckende Nachricht in seinen Sessel. Nach Minuten des Schweigens holte er seinen Laptop raus und googelte nach Slenderman. Er durchsuchte das Internet nach allen Informationen über seinen Freund und mögliche Verbindungen mit Slenderman. Er stieß auch auf den Artikel, den Pascal erwähnte. Plötzlich läutete sein Telefon. Es war sein Chef, der fragte wo er bleibt. Tom meinte er sei krank und könnte erst wieder am Montag kommen. Gottseidank ist sein Chef einer der wenigen verständnisvollen Menschen auf der Welt und meinte es sei ok. Er untersuchte den Tod seines Freundes noch bis 15 Uhr, doch dann fiel ihm ein, dass er noch Einkaufen gehen musste. Also legte er den Laptop weg und ging Einkaufen. Später kam er wieder nach Hause und räumte seine Einkäufe dorthin, wo sie hingehörten. Er dachte sich er sollte noch etwas schlafen bevor Pascal morgen zu ihm kommt, doch genau in diesem Moment sah er, dass er 3 neue Nachrichten hatte.

„3 neue Nachrichten, erste Nachricht, heute um 15:55“

„Tom, ich schaffe es morgen vielleicht nicht, weil als ich vorhin kurz nach Draußen ging, versuchte jemand bei mir einzubrechen. Gottseidank schaffte er es nicht und haute ab als ich wieder ins Haus kam.“

„zweite Nachricht, heute um 16:15“

„Ich habe mich gerade umgeschaut und hab bemerkt, dass das Buch fehlt. Der Dreckskerl hat es mitgenommen, bevor ich ihn bei seinem Einbruch störte. Ich werde versuchen die Zeichnungen, die ich in den Computer eingescannt habe auszudrucken und es dir morgen zu zeigen. Bis dann.“

„dritte Nachricht, heute um 16:45“

Tom, ich glaube ich werde paranoid. Ich habe vorhin gedacht ich hätte den Beobachter, also Slenderman gesehen. Ich hoffe das war das erste und letzte Mal, dass mir mein Kopf einen Streich spielt. Bis Morgen."

Tom war viel zu müde um diese das ernst zu nehmen also ging er einfach schlafen.

"Sie haben 3 3 3 3 3 3 3 3 3 neue Nachrichten"

Tom schrack auf als seine Sprachbox anging. " Scheint wohl kaputt zu sein. Scheiß Drecksteil." Doch zu seiner Überraschung gab es Tatsächlich neue Nachrichten. Sogar 3 Stück.

"3 neue Nachrichten, erste Nachricht heute um 0:15"

"Tom...hilf mir"

"zweite Nachricht, heute um 0:25"

"Tom es ist im Haus....Ich verstecke mich auf dem Dachboden, aber ......Oh mein Gott....Es kommt rauf."

"dritte Nachricht, heute um 0:30"

"Tom...LAUF....Es kommt"

Tom begann hektisch in der Wohnung rumzurennen. Plötzlich klopfte es an der Tür. Tom erschrak und schaute vorsichtig durchs Guckloch. Es war Laura. "Was machst du hier?", fragte er leise durch ein kleines Loch in der Tür, das Pascal vor Jahren unabsichtlich mit einer Luftdruckpistole gemacht hatte. "Du meintest ich soll dir für die Party helfen", sagte Laura. Tom öffnete ihr die Tür und versuchte nachzudenken. "Was ist den mit dir los? Hast du Hummeln im Arsch?" Tom erschrak. "Nein.. Ja... Lass mich dir was zeigen." Tom zeigte Laura alles was er über Slenderman gefunden hatte und die Sprachnachrichten." Willst du mir etwa sagen, dass..." "Ja.... dieses Ding kommt hier her." "Was sollen wir jetzt ......." Plötzlich fing Laura an zu schreien. Tom war verwirrt, doch plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz im Nacken. Er sah wie ihm das Blut wortwörtlich aus dem Hals spritzte und wie Laura durch die Vordertür verschwand. Das letzte was er wahrnehmen konnte war ein markerschüttender Schrei von Laura. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

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