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Ich wohne alleine in einem Haus am Rande des Schwarzwaldes. Manchmal kommen hier Wanderer vorbei, die auf den letzten Drücker noch eine Unterkunft benötigen. Eigentlich vermiete ich mein Haus nicht, doch ich kann doch niemanden draußen schlafen lassen. Dass mich diese Freundlichkeit einmal ins Grab bringt, hätte ich nie erwartet. Aber seht selbst...

Es war an einem Herbstabend und bis auf den gelegentlichen Wind, der wie ein Wolf um das Haus strich, war alles ruhig. bis ich auf einmal ein Klopfen an der Haustür vernahm. ich erhob mich, stellte den Scotch auf den Tisch vor mir und ging zur Tür. Als ich öffnete, sah ich eine ausgezehrte Frau, die schon seit Tagen unterwegs sein musste. Sie bat mich um Unterkunft, und natürlich ließ ich sie ein. Sie betrat mein Wohnzimmer und setzte sich auf ein Sofa. Ich bat ihr etwas zu trinken an, und sie nahm einen tiefen schluck Whiskey. Sie begann mit mir zu sprechen. ´´Hilfe.´´ war alles was sie sagte. Ihre kratzige Stimme wollte nicht recht zu ihrem zierlichen Aussehen passen. ´´Ich brauche dringend Hilfe. Es verfolgt mich, es wird kommen, es wird TÖTEN!´´ Ich sah sie beunruhigt an. ´´Sie sehen ernsthaft müde aus. Gehen Sie ins Bett.´´ sagte Ich und zeigte ihr den Weg zum Gästebett.

Ich hielt ihre kurze Ansprache für ein Erzeugnis ihrer Müdigkeit, also dachte ich mir nichts weiter und ging ebenfalls zu Bett. Ich schlief gut, bis ich auf einmal, es war so gegen 1.30 Uhr, ein Poltern und weitere Geräusche vernahm, die wie ein Kampf klangen. Es kam aus dem Gästezimmer, und ich betrat dieses zögerlich. Ich gebe zu, ich war sehr beängstigt. Was ich sah, ließ meinen Atem stocken. Ein Wesen, das entfernt an einen Menschen erinnerte, rang mit der seltsamen Frau. Ein gezahntes Langschwert lag auf dem Boden. Ich hatte Angst, wollte nur weg. Ich drehte mich um, da Ich die Frau sowieso verloren glaubte, und lief hinunter in die Küche. ´´Was tust du denn da?´´ fragte Ich mich in Gedanken. ´´Hilf ihr!´´ war mein neues Ziel. Ich ging wieder in Richtung Gästezimmer. Ich hörte Geräusche, die nur von Stahl, der durch Fleisch schnitt, kommen konnte. Ich trat ein und sah zuerst Die Besucherin, die mir den Rücken zugewandt das Wesen an die Wand presste. Und mit einem Gürtel dort fesselte. Sie drehte sich zu mir um, das erhobene Schwert in der Hand.

Sie flüsterte, ´´Es tut mir leid.´´ Dann drehte sie sich wieder Richtung Wand. Mit eine Hieb durchtrennte sie den Schädel des Wesens. Ich war total verwirrt und schockiert. Sie rang ein bewaffnetes Wesen nieder, das schlimmer als der Tod selber schien, dann tötete sie es, rettete mich damit und entschuldigte sich. Doch in der nächsten, letzten Minute meines Lebens sah ich, wofür die Entschuldigung war. Blutbesudelt drehte sie sich zu mir um. Ihr Anblick allein ließ mich erstarren. Ihre ehemals braunen Augen hatten eine rote Iris bekommen, aus deren Mitte ein entsetzlicher Blick kam. Sie ließ das Schwert fallen und wankte auf mich zu. Ihre Kleidung stank barbarisch und hüllte mich in einen Nebel der Grauens. Immer näher trat sie und murmelte monoton ´´Es tut mir leid, es kommt, es tötet, es stirbt. Es tut mir leid, Ich komme, ich töte, ich sterbe´´. Sie stand jetzt gebeugt vor mir und drückte mit ihrer Hand gegen meinen Hals. ich spürte das Fleisch bersten. Blut trat in meinen Mund und ich konnte nicht mehr atmen. Das letzte, was ich sah, waren ihre Augen, diese Augen, die den Tod selbst brachten...

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