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Langsam geht mein Verstand über vom Schlaf in die Realität. Um mich Dunkelheit. Kein Licht von der Straßenlaterne dringt durch das Fenster; Erleuchtung von Autoscheinwerfern und anderen Häusern auch Fehlanzeige. Schlagartig fahre ich hoch; als ich realisiere, das ich weder in meinem Bett noch in meinem Schlafzimmer befinde. Der Untergrund, auf dem ich bis gerade eben lag; ist steinhart. Die Leuchtziffern meiner Armbanduhr zeigen elf Uhr an. Müsste nicht eigentlich die Sonne scheinen? Langsam tastend versuche ich, meine Umgebung zu erkunden. Mein Aufenthaltsort ist ein Raum; bis auf eine Öffnung in der Wand ist er scheinbar leer. Vielleicht erfahre ich, was los ist; wenn ich den Raum durch den Durchgang verlasse. Bedächtig durchquert mein Körper diese Öffnung.

Plötzlich umgibt mich gleißendes Licht. Nach der notwendigen Anpassung der Augen sowie weiteren Ausstrecken der Hände merke ich, dass ich mich in einer Art schmalen Gang befinde. Alles wirkt weiß, hell und leuchtend. Bis auf den Eingang dieses Raumes, in dem ich erwacht bin. Dieser Korridor geht nach Links und Rechts so weit, dass ich in beiden Fällen ein Ende erkennen kann. Genau genommen, kann ich dort bis auf meinen Eingang gar nichts anderes erkennen. Also habe ich eine fünfzig fünfzig Chance. Also richten sich meine Füße nach rechts. Für eine Stunde. Für zwei Stunden. Wie viele Kilometer mag ich gelaufen sein?

Plötzlich sehe ich etwas schwarzes in der Ferne. Ist das eine Person, die mir helfen kann? Ein lautes Hallo zur Begrüßung schalt aus meiner Kehle. Die vermeintliche Person dreht sich zu mir hin; was ich nach weiteren nähern sehe, lässt mir aber das Blut in den Adern gefrieren. Dieses Ding ist auf der mir zugewandten Seite grau; flach, auf seiner Brust befinden sich rot glühende Augen und etwas, das wie Kiemen aussieht. Abgeschlossen wird dieser Anblick mit unnatürlich verdreht wirkenden Beinen; aus denen spitz zulaufende Füße mit einer Kralle ragen. Das schlimmste ist aber dieses diabolische Lächeln dieses Wesens. Als ich endlich meine Blick lösen kann; schießt mir Adrenalin durch den ganzen Körper. Instinktiv entscheidet mein Gehirn sich für einen Richtungswechsel und eine darauf folgende Flucht. Mehrmals prüfe ich, ob dieses Individuum mir folgt. Aber zum Glück wird es kleiner. Abermals laufe ich wieder einige Stunden.


Plötzlich schrecke ich in meinem Bett auf. Die durch das Fenster dringen Lichtstrahlen verraten; das es Nachmittag ist. Verwirrt blicke ich um mich. Auf meinen Nachttisch finde ich einige Tabletten, an die ich mich nicht erinnern kann. Sind das Drogen? Oder Medikamente? Was zum Teufel habe ich gestern Abend genommen?

Fröstelnd überlege ich, keine Tabletten oder gar Drogen für einen besseren Schlaf mehr zu nehmen...

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