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Skyrim - here there be monsters mod 5

Draußen tobt ein fürchterliches Gewitter und alle paar Sekunden erhellt ein grell zuckender Blitz das Zimmer. Von weitem höre ich das Tosen der Brandung gegen den Strand und der Regen prasselt auf das Dach meines Elternhauses. Traurig denke ich über die sinnlose Tat meines Vaters nach.

Müssen meine Mutter und ich nun das Haus verlassen ?

Wird meine Mutter ihren alten Job beim lokalen Radiosender wieder aufnehmen ?

Ich denke über den letzten Abschied meines Vaters nach. Er war gut Gelaunt, er versprach mir von der Reise wieder tolle Sachen mitzubringen. Er meinte:" Pass gut auf Mama auf und bleib sauber ! Beim Nächsten Mal kommst Du dann ja mit !"

Mein Vater war Kapitän auf einem luxuriösen Passagierschiff und er wollte mich in den nächsten Sommerferien auf eine seiner Reisen mitnehmen ! Daraus würde dann ja nun nichts mehr werden, überlege ich. Wenn mein Vater zu Hause war, war er manchmal sehr ernst und Niedergeschlagen, obwohl es dafür eigentlich gar keinen Grund gab. Gestern, als ich von der Schule nach Hause kam, hörte ich Mama mit jemandem telefonieren, doch plötzlich fing meine Mutter an zu weinen. Der 2. Kapitän des Passagierschiffes hatte von Gran Canaria angerufen und meiner Mutter mitgeteilt, dass, als sie gerade auf See waren, mein Vater zum 2.Kapitän meinte, er solle das Kommando übernehmen, mein Vater bräuchte mal frische Luft ! Ein Crewmitglied habe gesehen wie mein Vater über die Reeling geklettert sei und sich ins Meer habe fallen lassen, das alles sei so schnell gegangen, das jede Hilfe zu spät kam. 

Ich liege immer noch wach und das Gewitter tost noch immer über meine Stadt hinweg. Plötzlich höre ich von unten das Klimpern eines Schlüssels in der Haustür ! Nur habe ich vor ca. 2 Stunden gehört, wie meine Mutter ins Bett gegangen ist! Jetzt höre ich, wie jemand etwas großes im Flur abstellt. Jemand schlurft in Richtung Wohnzimmer! Opa vielleicht ? Der ist der einzige, der einen 2. Schlüssel für unser Haus hat. Aber um diese Uhrzeit ? Ich beschließe meine Mutter zu wecken, doch gerade als ich aus meinem Bett aufstehen will, vernehme ich wie die schlurfenden Schritte aus dem Wohnzimmer durch den Flur auf die Treppe zusteuern.

Ganz leise und vorsichtig schleiche ich zu meiner Zimmertür ! Doch nun höre ich, wie die Schritte die alten Holzstufen zum Knarren bringen. Ich öffne meine Zimmertür und schleiche in den dunklen Flur. Wärenddessen kommen die unheimlichen Schritte weiter die Treppe hinauf. Gerade als ich mich zum Zimmer meiner Mutter umdrehen will, durchzuckt ein heller Blitz den oberen Flur und das Treppenhaus. Ich erschrecke mich und drehe mich Richtung Treppenaufgang um ! Ein weiterer Blitz lässt mich den aufgedunsenen und entsellten Oberkörper meines Papas erkennen ! Ich drehe mich um und renne zum Schlafzimmer meiner Mutter ! Ich rufe laut nach ihr und sie wird wach ! "Mama, der Papa ist wieder da !" Schlaftrunken murmelt sie etwas unverständliches, doch nun ist Papa im oberen Stockwerk angekommen und trampelt langsam auf das Schlafzimmer zu ! Meine Mutter wird plötzlich ganz Wach und panisch fordert sie mich auf, mich unter dem Ehebett zu verstecken ! "Mark, dein Vater ist zu einem Gonger geworden !" Jetzt hören wir die Stimme meines Vaters die näher kommt, sie klingt merkwürdig Seelenlos:" Hallo Martin, warum versteckst Du dich denn vor Deinem Vater?" "Erika, willst Du mich nicht anständig begrüßen, so wie immer ?" Er öffnet die Schlafzimmertür, jedoch kann ich aus meinem Versteck nur seine Beine, die in nassen, zerrissenen Hosen stecken, sehen. Seine Schuhe sind kaputt und aus einem ringelt sich Seetang bis auf den Boden. "Na gut, wenn ihr mich nicht begrüßen wollt, dann werdet ihr halt Sterben", krächzt mein Vater ! Meine Mutter entgegnet ihm:"Du bist nicht mehr Manfred, mein Mann, Du bist ein Gonger, ein Wiedergänger, der..." Meine Mutter röchelt, als mein Vater sie erwürgt. Mit einem dumpfen Aufprall fällt sie zu Boden !" Na Martin, wo hast Du Dich versteckt ?" Papa geht zum Schlafzimmerschrank, öffnet ihn, wühlt darin herum ! Ich halte den Atem an ! "Dachte ich doch das Du unterm Bett bist" Er bückt sich und zieht mich mit enormer Kraft unter dem Bett hervor! Das letzte was ich spüre, ist, wie mein Vater eine eiserne Faust um meinen Hals legt und zudrückt!

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