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Es ist nachts und sachte peitscht der Wind gegen die Fensterscheibe deines Zimmers. Auch der Regen prasselt in einem angenehmen Rhythmus, welcher dich vollkommen entspannt und fast hypnotisierend auf dich wirkt, ebenfalls gegen eben dieses Glas. Dennoch kannst du aus irgendeinen Grund nicht schlafen und wälzt dich mehrmals im Bett herum, ehe du eine Position eingenommen hast, die dir bequem erscheint. Du schließt erschöpft deine Augen und driftest langsam in eine Welt, in der alles möglich scheint.

Jedoch wirst du aus deinem Traum gestoßen, als du ein tiefes Jaulen unter den Klängen des Regens vernimmst. Es klingt fast dämonisch, weshalb du dich etwas gekränkt zusammenrollst und auf ein zweites Jaulen wartest, was jedoch nicht ertönt. Du denkst dir dabei, dass sich dein Traum von vorhin noch zu sehr mit der Realität vermischt hatte, weswegen du dir das Jaulen nur eingebildet hattest. Und außerdem hätte es auch ein Nachbarshund sein können, der wohl draußen noch herumstreift.

Also schließt du abermals deine Augen und kuschelst dein Gesicht an dein Kissen, was dazu beiträgt, dass du wieder dabei bist, in eine Tiefschlafphase zu rutschen. Doch du fühlst dich bedrückt und hast ein beengendes Gefühl, dass dich krampfhaft nach Luft schnappen lässt und du dich sofort aufsetzt, um dich einigermaßen zu beruhigen. Alles gut, war nur Einbildung. Und so legst du dich wieder hin, jedoch traust du dich nicht, wieder die Augen zu schließen, da du das Gefühl verspürst, dass du beobachtest wirst. Als würde jemand genau hinter stehen und jeder deiner Atemzüge lauschen, was dir ein flaues Gefühl im Magenbereich bereitet.

Jedoch kratzt du deinen Mut zusammen und siehst hinter dich; doch dich begrüßt nichts, nur du bist im Zimmer. Mit beruhigten Wissen drehst du dich wieder um und machst es dir abermals bequem, als das Jaulen zum zweiten Mal zu hören ist. Dennoch lässt du es darauf beruhen und schließt die Augen, ehe du wieder in den Schlaf gezogen wirst.

Es ist gerade ein paar Stunden her, dass du eingeschlafen bist, da wirst wieder wach. Von der Müdigkeit benebelt, tastet du mit deiner Hand nach deinem Handy und musst zunächst deinen Augen von der Helligkeit des Bildschirmes abwenden, da es dich doch mehr geblendet hatte, als du zunächst gedacht hattest. Genervt darüber, dass du bereits um fünf Uhr morgens wach geworden bist und noch einige Stunden schlafen könntest, legst du dein Handy weg. Du merkst, dass der Regen bereits nachgelassen hat. Doch etwas stimmt nicht und das merkst du sofort. Nicht die Uhrzeit lässt dich vor Wut zittern, sondern die Angst, die du plötzlich verspürst. Irgendetwas scheint wieder hinter dir zu stehen und dir beängstigend nahe zu sein. Da du aber noch müde bist und übermutig wirst, schaust du nach hinten, was dir aber den Atem raubt; ein ausgewachsener Schäferhund, mit einem kräftigen Gebiss, das Knochen womöglich mit einer Leichtigkeit vermalmen kann.

Du sitzt im nächsten Moment aufrecht und rückst gegen die nächstbeste Wand, jedoch was dich irritiert, sind nicht die Rippen, die aus dem Brustkorbbereich des Hundes herauswachsen, sondern die glühend roten Augen, die dich starr fixieren und dich eingehend mustern. Deutlich vernimmst du das schwere Atmen deines Gegenübers und automatisch stellen sich dir die Nackenhaare auf. Ein letztes Mal holst du tief Luft, bevor sie die Bestie auf dich stürzt und dich zerfleischt, ehe dir bewusst wird, was gerade passiert. Du spürst wie deine Bauchdecke ausgerissen und an deinen Gedärmen gezogen wird. Zunächst erscheinen dir die Schmerzen unertragbar, jedoch werden sie immer schwächer, bis du gar nichts mehr wahrnimmst. Und ein letztes Mal schließt du deine Augen, dann ist alles vorbei.

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