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Gehe in irgendeinem Land, in irgendeiner Stadt in irgendein Labor oder zu einem Ort des Lernens, zu welchem du Zugang hast, und frage dort an der Rezeption nach, ob du die nächste Vorlesung von jemandem anhören darfst, der sich selbst als „der Halter der Nachforschung“ bezeichnet. Sollte sie den Stift fallen lassen, mit dem sie zuvor geschrieben hat, während sie dich betrachtet, als ob du ein Geist wärest, bist du auf dem richtigen Weg.

Sie wird den nahegelegensten Wissenschaftler heranwinken. Bete, dass diese Person ein Mann sein wird, da eine Frau dich für ihre unaussprechlichen Versuche nutzen wird, die unnötigerweise immer und immer wieder durchgeführt werden. Der Mann hingegen wird dich zu einem Aufzug geleiten und dich bitten, mit ihm einzusteigen. Leiste dieser Bitte Folge, und drücke den Knopf für das tiefgelegenste Stockwerk im Gebäudekomplex. Sobald das Gerät stehen bleibt und sich die Türen öffnen, musst du warten, bis die Lichter der Knöpfe beginnen rötlich zu flackern, und der Aufzug sechs weitere Etagen herabfährt. Solltest du früher aussteigen, wirst du ohne Entkommen auf direktem Weg hinunter in die Hölle fallen. Warte, bis der Wissenschaftler den Aufzug verlässt. Folge ihm mit einem kleinen Abstand.

Er wird dich einen sterilen Gang hinunterführen, an dessen Wänden mehrere gläserne Panels angebracht worden sind. Man kann auf ihnen erkennen, wie verschiedene Leute verschiedene Experimente durchführen. Das Seltsame hier wird jedoch sein, dass mit jeder Vitrine jedes der Experimente primitiver anmutet. Du wirst sehen, wie einige Leute versuchen, die Existenz von schwarzen Löchern zu beweisen, und dann, wie andere behaupten, dass die Erde die Sonne umkreist, und nicht andersherum. Du wirst die sehen, die den ersten Teilchenbeschleuniger zusammenbauten, und die, die die Sterne zum Bau der Pyramiden studierten. Oh, da gibt es noch etwas: Eigentlich solltest du dich bei deiner Reise an Dämonen gewöhnt haben. Wenn dir einer über den Weg läuft, schenke ihm ein knappes Nicken, oder Augenzwinkern, wenn nicht sogar Lächeln. Die Kreaturen hier mögen es nicht, ignoriert zu werden. Noch dazu könnten einige von ihnen neue Versuchskaninchen gebrauchen.

Du wirst wissen, wenn du das Ende des Korridors erreicht hast, da man nun nur noch in Fell gehüllte Menschen sehen kann, die einander ausweiden, um mehr über ihre Körper zu erfahren. Dahinter wirst du eine metallene Tür finden, die deine Führung für dich öffnen wird. Der nächste Raum wird der Zukunft angehören.

Unendlich weiß und sauber, mit unbeschreiblichen Wesen in gigantischen Behältern. Obwohl dieser Raum sich im Untergrund befindet, werden einige Fenster eher auf ein Dachgeschoss hindeuten. In der Mitte des Raumes, an einem hölzernen Tisch, sitzt ein bebrillter Mann, gekleidet in einem typischen Laborkittel, der die Namen, Daten, Nummern und Ergebnisse seiner letzten Versuche mit einer geradezu unendlichen Geschwindigkeit in ein Tagebuch aufschreibt.

Warte, bis er dich bemerkt, bevor du etwas sagst, das du später bereuen könntest. Er wird dich fragen, ob du seinen Kollegen, den „Halter der Wissenschaft“ bereits getroffen hast. Diese scheinbar unverbindliche Frage ist eine Falle. Selbst wenn du besagten Halter getroffen hast, wird eine Antwort von dir dich sicherlich in einen der Behälter finden, sodass du zu einem der Wesen darin wirst. Bringe stattdessen ein Objekt hervor, egal welches.

Denn sobald er dieses sieht, wird eines der Behälter zerplatzen und einem gigantischen Monster die Freiheit schenken. Es sollte einem Menschen ähneln, aber mit Hörnern, vier Armen (drei kleine und ein unmöglich großer) und einer geradezu lächerlichen Masse, die niemand je besitzen könnte. Es wird fünf Augen haben, die alle auf dich fixiert sind, während es gekrümmte Reißzähne bleckt. Ein Bein wird dünn sein, doch dennoch sehr muskulös wirken, während das andere in einem Haufen von Fleisch versinkt. Solltest du dieser Kreatur entgegenstehen, bist du sicher. Sollte es eine andere sein, wirst du seinen Platz in den Behältern einnehmen.

Das richtige Monster wird den Kopf des kleinen Mannes packen und daraufhin zum Zerplatzen bringen, um danach den Körper achtlos aus einem der Fenster zu werfen. Du darfst diesem Etwas nur eine einzelne Frage stellen.


„Wie kann die Wissenschaft sie aufhalten?“


Er wird dir nun von jedem Untun berichten, welches unter dem Deckmantel der Wissenschaft durchgeführt wurde. Und just in dem Moment, als er zu einer Antwort ansetzt, wird ein ohrenbetäubendes Klopfen von der Tür hallen. Sie haben dich gefunden. Das Monster wird dir seine Hilfe anbieten. Nehme diese dankend an, da er wohl selbst mit ihnen fertig wird. Er wird dir das Tagebuch des kleinen Mannes in die Hand drücken und dich dann ebenfalls aus dem Fenster werfen, während Sie die Tür einschlagen.

Du wirst auf der Grünanlage der Institution erwachen. Neben dir liegt das Tagebuch, öffne es auf der letzten Seite, auf welcher geschrieben steht:


Lieber Sucher,
Es tut mir Leid, dass ich dir nicht helfen konnte.
Viel Glück,



Er ist unterschrieben mit einem Namen, der nicht von dieser Erde stammt.


Das Tagebuch ist Objekt 165 von 538. Seine letzte Seite enthält die Antwort auf die Frage, wie Wissenschaft sie aufhalten kann.




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