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Vor etwa einer Woche kam ein neuer Schüler in meine Klasse. Wie jeden Morgen machte ich mich fertig und wie immer war ich kurz davor zu spät zu kommen. Ich ließ meine langen, rot-schwarzen Haare offen, um Zeit zu sparen. Ich zog mir schnell eine schwarze Jeans und ein grau-braunes T-Shirt an. Ich wollte gerade aus dem Haus rennen, als meine Mom mich stoppte. „Du hast schon wieder fast deine Tasche vergessen. Steh doch zur Abwechslung mal früh auf. Ich hab dein Handy und deine Kopfhörer in deine Tasche gesteckt und hier noch deine Jacke.“, sagte sie fröhlich mit einer genervten Miene. „Danke Mom, was würde ich nur ohne dich machen“, strahlte ich sie an und hechtete los.Und sah ein Komischen Jungen mit Verbände den am Körper auf den Nächst Blick war er Verschwunden

Als ich verschnauft aber dennoch rechtzeitig im Klassenzimmer war, starrte mich dieser Junge an der von den anderen Schülern umzingelt war. Er sah sehr merkwürdig aus. Er trug kurze schwarz-graue Shorts, und einen kurzärmeligen Kapuzenpulli in hellblau. Seine Unterarme waren mit Verbänden umwickelt, abgesehen von seinen Händen, denn die waren eben… normal. Auch an seinen Beinen trug er Verbände. Auch in seinem Gesicht trug er einen Verband, der Verband war über den Mund und die Nase gewickelt. „So ein Spinner!“, wisperte ich, und sah zum Fenster raus.

„Na, mal wieder verschlafen Brooks?“, lachte mich mein bester Freund Johny an. „Johny, kannst du aufhören mich immer Brooks zu nennen?!“, fragte ich genervt. „Könnt ich machen Brooks, aber es wäre so viel zu langweilig“, lachte er wieder. „Naja mir auch egal. Johny wie heißt der neue?“ „Soweit ich zugehört… Proxy.“, erwiderte er. Mich durch fuhr ein kalter Schauer. „Proxy ? Sind das nicht die ‘‘Helfer‘‘ von Slenderman?“, murmelte ich. Ich überstand den Unterricht bis zur Mittagspause.

Wie immer war ich mit meinen Freunden in der Cafeteria um dort einfach gechillt zu essen. „Hallo, darf ich mich zu dir und deinen Freunden setzten?“, fragte Proxy. „Klar warum nicht?“ ich machte Proxy ein bisschen Platz dass er sich hin setzen könnte. Auf seinem Tablett war nichts weiter als ein Tütchen Saft und einer Serviette. „Du Proxy, warum trägst du eigentlich so viele Verbände?“, erkundigte ich mich bei ihm. Alle die am Tischen saßen warteten gespannt auf seine Antwort.

„Ich hatte vor vielen Jahren einen schlimmen Unfall. Ich weiß nichts mehr von damals. Ich weiß nur dass da dieser Mann war der meine Eltern tötete, bei ihm wahren noch 2 Jugendliche. Beide trugen Masken. Die Jugendlichen haben mich schlimm zugerichtet. Sie haben mich teilweiße mit Messern angegriffen, Seit daher habe ich sehr viele Narben die ich nicht zeigen möchte. Auch meinen Namen habe ich vergessen. Das letzte Wort dass ich hörte bevor ich zusammenbrach und um mich rum alles schwarz wurde war Proxys, sonst erinnre ich mich an nichts mehr.“, erzählte er.

„Nur wegen Narben isst du nichts und bist trotzdem nicht ausgehungert… du bist ein Spinner!“, meckerte Johny. „Nein so ist es nicht. Ich esse schon etwas. Halt eben nur wenn ich zuhause bin, allein. Wo ich alle Verbände abnehme und niemand meine Narben sieht.“, erläuterte Proxy. Die Schulklingel läutete. Alle Schüler gingen zurück in ihre klasse. Die Zeit verging wie im Flug. Die Anderen standen auf vom Tisch und gingen. Als Proxy gehen wollte packte ich seine Kapuze und zog ihn zurück. „Hey hey hey nicht so grob!“, schimpfte er. „Sorry, du Proxy könnte ich nach der Schule Vielleicht mit zu dir kommen?“, fragte ich verlegen. Er überlegte lange, aber stimmte letztendlich zu.

Im Unterricht starrte ich die ganze Zeit entweder auf Proxy oder unterm Tisch auf mein Handy. Endlich waren die restlichen 2 Stunden Mittagsschule geschafft. Ich verabschiedete die Anderen und ging neben Proxy her. Wir standen vor einer kleinen Siedlung nahe eines Waldes. Auf einmal wehte ein kalter Wind und Wolken überzogen den Himmel. Die ersten Regentropfen fielen vom Himmel. Proxy und ich rannten los. Als wir an seinem Haus waren dass viel zu groß für eine Person war, und er die Tür aufschloss kam uns ein warmer wind entgegen.

Ich setze mich auf die hellblaue Couch. „Willst du einen Tee oder einen Kakao?“, fragte Proxy aus der Küche. „Nein aber danke.“, entgegnete ich. Proxy der sich eine Suppe gemacht hatte setzte sich zu mir. „Kannst du mir einen verband abnehmen?“ „K-K-Klar mach ich!“, stotterte ich. Ich stand also auf um Proxy den Verband im Gesicht abzunehmen. Ich nahm den Verband zu mir und faltete diesen 2-mal in der Mitte, und legte ihn vor mir auf den niedrigen Holztisch auf dem eine Glasplatte lag. Ich starrte die ganze Zeit auf seine Narben. Sie gingen von den Mundwinkeln zu den Ohren, und dann hatte er noch eine Narbe, eine sehr dünne, als sei sie mit einer haardünnen klingen geschnitten worden. Sie führte von der Nasenspitze zur Mitte des rechten Kiefers.

Als Proxy fertig war mit der Suppe, fragte er: „Hast du ein Haargummi?“ „In meiner Tasche hab ich sicher eines.“, vermutete ich. Ich ging in den Flur wo ich meine Tasche abgestellt hatte und Proxy ging die Treppen hoch ins 2. Stockwerk um irgendwas zu holen. Wie vermutet hatte ich ein Haargummi. Ich setzte mich wieder auf die hellblaue Couch und wartete auf Proxy der nach kurzer Zeit mit einer Haarbürste wieder kam. Er bürstete schnell meine Haare durch nahm das Haargummi dass ich ihm gab, und machte mir einen Zopf. „Kannst du mir den Verband mal kurz reichen?“, fragte er mit einem Lächeln im Gesicht. Ich wunderte mich aber reichte ihn den Verband ohne zu zögern. Er machte noch irgendwas mit meinen Haaren dann rief er lautstark: „Taaaadaaaaaa FERTIG!!!“ Er führte mich ins Badezimmer dass ich dort meine neue Frisur betrachten konnte. Aus dem Verband wurde eine kleine Schleife. Er lächelte froh und voller stolz. Plötzlich bekam ich einen Anruf.  „Jaa?“, fragte ich zögernd. „Man, Tanja wo bleibst du es gab schon längst Abendbrot!!“, Brüllte meine Mom. „WAAAS ??? Schon? Sorry Mom ich mach mich schon auf den weg es kann aber etwas dauern.“ Sie legte auf und ich rannte die Treppen hinunter. „Ich begleite dich noch.“, strahlte Proxy mich an.

Es war mir unangenehm wenn er ohne den Verband draußen war aber er bestand dass ich ihn behielt. Wir rannten ohne einen Schirm durch den regen bis zu der Straße ab der ich den Weg nach Hause kannte. Er blieb stehen und winkte mir noch lange nach. Ich sah immer wieder zurück und sah wie er nicht weg ging, einfach da stand und mir hinter her sah. Ich rannte so schnell ich konnte. Als ich Zuhause meine Tasche ablegen wollte, merkte ich dass ich sie vergessen hatte. Ich schlich mich in mein Zimmer ohne dass meine Mom es merkte.

Es musste gegen 21 Uhr gewesen sein als es an der Tür klingelte. Meine Mom machte die Tür auf. „Tanja, komm sofort runter!!“, brüllte sie. Ich rannte mit gesenkten Blick die Treppen runter, in meinem Haar war immer noch der Verband von Proxy. „Dieser junge Mann hat deine Tasche gebracht. Bedank dich bitte bei ihm.“ Ich sah hoch und sah in die funkelnden Augen von Proxy…...

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