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Der Kopflose

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Es war Mittwochabend, ich hatte bis 18 Uhr Schule und war total erschöpft. Als ich auf dem Waldweg nach Hause ging, hörte ich ein Rascheln in den Bäumen. Es war ein seltsames Rascheln, fast schon unheimlich. Ich dachte mir, da ich sehr erschöpft war, es wäre nur ein Vogel. Am nächsten Tag lud ich ein paar Freunde zu mir nach Hause ein. Als wir uns auf den Weg machten, lauerten mir Ed und seine Freunde auf. Die ganze Schule hatte Angst vor Ed, denn er hatte schon zwei Kinder krankenhausreif geschlagen.

Ed hatte einen Baseballschläger in der Hand und einer seiner Freunde ein Taschenmesser. Ich fragte ihn, was er von uns wolle. Er antwortete mürrisch: „Dich!" Plötzlich attackierte seine Gang meine Freunde. Im ganzen Tumult kam Ed zu mir, mit einem hinterlistigen Lachen. Er bedrohte mich mit dem Baseballschläger und sagte "Komm!", woraufhin er mich an meinem Kragen anpackte und in den Wald zog. Ich hatte Angst und mir schoss Adrenalin durch die Adern.

Gerade als er mit seinem Baseballschläger ausholte, sprang etwas aus den hohen Bäumen und wehrte seinen Angriff ab. Dieses Ding hatte keinen Kopf. Ed erschrak, stolperte und fiel auf den Boden. Das kopflose Wesen stieg Ed auf den Bauch, hob eine Axt hoch und schlug Ed den Kopf ab. Er spreizte die Hände auf dem abgetrennten Kopf, nahm ihn und setzte ihn sich mit Gier auf seinen Hals. Er sah mich mit Eds Kopf an, plötzlich öffnete sich der Mund und fragte: "Geht es dir gut?". "Ja, aber meine Freunde." Seine Augen wurden feuerrot und füllten sich mit Hass. Er begann zu Eds Kumpels zu rennen. Sie glaubten es sei Ed. Die Gestalt kam auf den Jungen mit dem Messer zu, packte ihn am Kopf, und riss ihn ab. Sein Körper zappelte und Blut schoss aus ihm heraus bis er endlich zu Boden fiel. Die anderen begannen wegzurennen doch es war zwecklos, er warf seine Axt wie ein Frisbee und der nächste Kopf war ab.

Der letzte von Eds Gang hatte auch ein Messer in der Hand. Dieser wurde zu einer steinigen Wand gedrängt. Er zückte das Messer und ein lauter Angriffsschrei ertönte. Er stürzte sich auf den Axtmörder und rammte ihm das kleine Messer in den Bauch. Keine Chance. Der kaltblütige Mörder packte ihn am Hals und hob ihn in die Luft. Der Junge begann verzweifelnd zu weinen. Eine dicke Träne tropfte auf die Hand der Gestalt. Plötzlich begann sie zu rauchen. Anscheinend verätzte es ihm seine Hand. Er ließ ihn auf den Boden fallen. Ich hob seine Axt auf. Ich stellte mich hinter den Kopflosen und schwang sie mit allen Kräften. Ich schlug so fest zu, wie ich nur konnte, so dass ich ihm die eine Körperhälfte komplett abschlug. Er drehte sich um. Für eine Weile schaute ich in Ed's Augen und war verwirrt, bis ich etwas merkte.

Neben mir floss ein kleiner Bach, in den ich mich hineinstürzte, um ihm zu entkommen. Er rannte mir neben dem Bach hinterher. Ich hatte Todesangst und stürzte auf die Steine, die im Wasser lagen. Wasser spritzte auf den Mann mit Ed's Kopf, woraufhin seine Hand und weitere Teile seines blutigen Körpers begannen zu rauchen und zu verätzen. Es roch nach Schwefel. Eine Art dumpfer Schrei ertönte aus Ed's Kopf. Er fiel zu Boden. Ich sprang aus dem Bach und stellte mich vor ihn hin. Plötzlich stand Ed's Freund ebenfalls vor ihm. Die Kreatur packte ihn mit letzter Kraft und schlug ihm ins Gesicht. Das Gesicht des Jungen war komplett zertrümmert.


Nun 2 Jahre danach, wenn ich den Waldweg entlang gehe, glaube ich manchmal, dass ich einen Schatten sehe, der auf der anderen Seite des Baches läuft und mir folgt. Wir werden bald umziehen und ich hoffe, dass ich den Kopflosen nie wieder begegnen werde.

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