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Jeder kennt diese furchtbare Krankheit; Krebs. Ich arbeite schon seit 4 Jahren bei der Krebsforschung, wo uns regelmäßig Erkrankte eingeliefert werden. Ich aber weiß, dass es an Krebs nichts zu forschen gibt. Der Krebs persönlich hat es mir gesagt.

Es ist nur 1 Woche her, als bei uns ein Mann mittleren Alters ankam. Er hatte einen Hirntumor, einen unheilbaren Hirntumor. Ich erfuhr, dass er aus dem Krankenhaus entlassen worden war und man ihn zur Forschung bei uns im Labor untergebracht hat.



Er war den größten Teils seines Aufenthalts im Koma. Jedoch konnte ich mich mit ihm manchmal unterhalten, solange sein seelischer Zustand in Ordnung war. Oft konnte er vor Kopfschmerzen nicht mehr liegen oder gar die Augen offen halten. Ich bedauerte seinen Zustand und machte es mir zur Aufgabe, Krebs zu heilen. Es waren Tage und Nächte, die ich im Labor und zu Hause vor Protokollen und Büchern verbrachte. Ich wollte nicht akzeptieren, dass ich den Mann vor meinen Augen sterben sehen musste. Es tat mir seelisch weh, denn in meinem Leben ist helfen, wenn man mich braucht, fest verankert. Krebs fordert immer mehr Todesopfer. Ich fragte mich, was das Fehlverhalten der Menschen ist, das den Krebs auslöst. Ich konnte überhaupt nichts mehr nachvollziehen und zweifelte an meiner Willenskraft. Krebs schien mir wie ein unbezwingbares Monster, das jeden zweiten Erkrankten auffrisst. Manch einen hatte Krebs fester im Griff als andere, was bedeutet, dass man eventuell entkommen kann. Heilen kann sich aber nur das Opfer selber, wenn es das Potenzial hat. Nach insgesamt 3 vollen Tagen kam mir nur eine umstrittene Lösung. Ich musste den Tumor herausoperieren, selbst wenn er zu tief sitzen würde. Sterben würde er sowieso. Ich kann ihn nur noch beschränkt weiterleben lassen, aber leben ist besser als sterben. Ich tue ihm nur einen Gefallen, dachte ich mir. Letztendlich tat ich es. Ich operierte seinen Tumor aus seinem Gehirn heraus, ohne jede Erlaubnis oder dass jemand Bescheid wusste. Nach der Operation schaute ich, ob er ansprechbar war oder gar noch lebte. Der Krebs war geheilt. Mir rollten für einen Moment die Tränen aus den Augen. Plötzlich stand er auf. Ich sagte ihm, dass er sich wieder hinsetzen solle. Sein Mund ging auf und wurde von einer Dunkelheit umhüllt. Ohne dass sich sein Mund bewegte, sagte eine erschreckende Stimme:,,Ich bin der Krebs, der in diesem Mensch wacht. Du kannst ihn nicht heilen. Dieser Mensch ist dem Tode verdammt. Der Tod ist sein Schicksal und ich überliefere ihn dem Todesengel. Macht dich bereit zu sterben, denn der Todesengel forderte soeben dich. Du hättest dich nicht in die Angelegenheiten Übermenschlicher einmischen sollen, Sterblicher.''

Sein Mund ging zu, er fiel um und war sofort tot. Ich warte seit diesem Ereignis auf meine Befreiung.

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