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E-Mail

Ich glaube dazu muss ich wohl nichts mehr sagen.

Vor einiger Zeit habe ich über das Lavandia-Syndrom gelesen. Auf Creepypasta. Ihr wisst schon, diese Melodie, die Kinder zum Selbstmord führt und so. Als ich das zum ersten Mal las, war ich begeistert. Nicht von der Tatsache, sondern von dieser „Wirkung" . Ich habe nie an der Echtheit gezweifelt, aber alle anderen schon. Meine Freunde, meine Familie und der Rest. Als ich diese Musikanalyse der Melodie und diese Geister sah, bekam ich tatsächlich ein unwohles Gefühl. Heute bin ich in der geschlossen Psychiatrie. Ich weiß, was ihr denkt: „Die Musik war Schuld und so. Langweilig." Nein, total falsche Richtung.






Ich kam von der Schule nach Hause. Wie immer. Ich begrüßte meine Mutter, legte meine Sachen neben meinem Schreibtisch ab und ging in die Küche, um etwas zu essen. Während ich meinen Toast aß, bekam ich eine SMS von meinem Freund Sebastian. Er schrieb von dieser neuen Creepypasta; Lavandia-Syndrom. Darunter war die Pasta verlinkt. Ich aß zu Ende, rannte in mein Zimmer und las die Creepypasta. Wie schon gesagt; ich zweifelte nicht dran. Aber ich wollte es bestätigt haben. Ich überlegte, wen ich fragen sollte. Tante Google ? NEE. Dann kam mir die Idee: Der Nintendo-Kundenservice. Ich suchte auf der Homepage die E-Mail Adresse vom Service. Nach kurzer Suche fand ich die Adresse; Info@nintendo.de. Ich zögerte nicht lange und tippte schön ausführlich und höflich meine E-Mail, mit dem Betreff <Pokemon Rot/Blau 1996>. Der Inhalt; kurz, überschaubar aber dennoch lesenswert:



Sehr Geehrte(r) Angestellte(r) des Nintendo-Kundenservices



Ich bin heute im Internet auf etwas fragwürdiges gestoßen. Es heißt, die hohen Töne (Hintergrundmusik) in der Welt LAVANDIA lösen bei Kindern schwere Depressionen, Verfolgunswahne, Migräneanfälle und sogar Suizidgedanken aus. Weil bloß Kinder diese hohen Frequenzen hören können. Es soll vereinzelt in Japan schon zu Suizid bei Kindern zwischen 6-14 Jahren gekommen sein. Ich wollte daher von ihnen die Echtheit bestätigt haben (Wenn es echt sein sollte).



Mit freundlichen Grüßen,


*********



Die nächsten Tage wartete ich auf eine Antwort. Soweit ich mich erinnere, waren es 3 Tage. 3 Tage in denen ich regelmäßig auf meinem Handy, im Posteingang der E-Mail Anwendung nachschaute. Sogar im Unterricht und manchmal sogar schon nach Mitternacht. Die E-Mail kam dann endlich an. Um genau 9.00 Uhr. Ich las sie aber erst um 18:09. Geschrieben von C.Wöber, Fachabteilungsleiterinn für Pokémon:



Sehr Geehrter Herr *********.



Danke, dass Sie uns geschrieben haben.



Wir können Ihnen versichern, dass die Geschichten um die Pokémon-Musik und das sogenannte Lavandiasyndrom nicht stimmen. Sie können also weiterhin Nintendo-Produkte ohne gesundheitliche Bedenken genießen.



Mit freundlichen Grüßen,



C***** Wöber



Ich las die Mail mehrere Male durch. Plötzlich fiel mir eins auf. Das Wort <Lavandia-Syndrom> habe ich nie erwähnt. Das habt ihr wahrscheinlich nicht gemerkt. Ich aber schon. Mir wurde sofort, aus einem unerklärlichem Grund übel, als ich das merkte. Ich beschloss zu antworten, aber diesmal erwähne ich die Sache mit dem Spektrum, wo die Ingocnitos und die Geister erscheinen. Aber zu der Mail hing ich ein Beweisfoto an, wo ein Geist und teils die Incognitos zu sehen sind. Ich wartete schon wieder mehrere Tage auf eine Antwort von der lieben Frau Wöber. Diesmal dauerte es 2 Tage. Sie kam am Freitag um 23:00 Uhr an, was mich verwunderte, denn ich glaube nicht dass ein Arbeitstag so lange dauert und der Kundenservice ja nur von 9:00-17:00 tätig ist. Ich laß die Mail sofort, weil ich so neugierig war. Das erste was mir auffiel war dass weder Sehr Geehrter Herr ******, mit freundlichen Grüßen noch ein Absender zu sehen war. Die zweite Auffälligkeit ließ fast mein Herz erstarren. Die Email bestand aus Incognitos (!). Bevor ich mir über den Grund Gedanken machte, suchte ich mir die Übersetzung bei Tante Google. Aber diese Erkenntnis ließ das Blut in meinen Adern wirklich erstarren.

In der Mail stand: ZU VIEL NEUGIER UNGESUND LEG GEH SCHLAFEN

Okay. Dieses „Geh Schlafen" erinnert wirklich an Jeff the killer. Aber schlafen wollte ich tatsächlich schon vorher. Aber als ich im Bett lag, war einschlafen jedoch das letzte was ich tun wollte. Ich schlief soweit ich weiß erst um 2 oder halb 3 ein. Im Schlaf merkte ich, dass mich jemand am Gesicht berührte. Ich öffnete im Halbschlaf meine Augen und erkannte soweit ich weiß ein weißes Gesicht. Nochmal zur Info: Es war nicht Jeff the killer. Dieses Gesicht schaute mich emotionslos an. Ich wollte schreien, doch bevor ich das tun konnte, wurde mir schwarz vor Augen. Ich wachte im Krankenhaus auf. Man erzählte mir dass ich mit Stichwunden, im Flur meiner Wohnung aufgefunden worden bin. Das geilste kommt noch: ICH habe mir die Stichwunden zugefügt.


Wie gesagt, hocke ich im Moment in der geschlossenen Psychiatrie. Aber eine Sache muss dir sagen, damit du nicht, wenn nicht auch noch schlimmer, so endest wie ich: Frage nie im Nintendo-Kundenservice nachem Lavandia-Syndrom !

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