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Er saß in seinem Van und sah aus dem Fenster. In der Finsternis konnte er kaum erkennen, was draußen los war. Vor ihm, unter einer Laterne stand eine Prostituierte, in der Ferne hörte er den Lärm der Großstadt. "Die Stadt der Engel.." dachte er. "Pfff, wenn die wüssten."


Ein Klopfen am Beifahrerfenster ließ ihn kurz zusammenzucken, dann lehnte er sich hinüber und kurbelte das Fenster hinunter. "Was willst du?" fragte er zornig. Er mochte es nicht, wenn man ihn störte während er seine Pläne schmiedete. In einem kaum verständlichen Satz fragte der Mann, der offensichtlich obdachlos war, ob er denn Drogen für ihn hätte. "Verschwinde, du Fotze!" fuhr er ihn genervt an. "Für diesen Scheiß hast du mich aus meinen Gedanken gerissen? Ernsthaft?" Er kurbelte das Fenster wieder hoch; quietschend erreichte es den Rahmen. Kurz war ihm der Gedanke gekommen, den Junkie einfach umzulegen. Aber es hatte schon lange an Reiz verloren Nutten und Fixer umzulegen. Es war zu einfach und wirklich nach ihnen suchen tut auch keiner. 


In seiner Karriere als Jäger hatte er schon so einiges erlegt. Doch eine Spezies ließ er immer unberührt. Kinder. Seine Moral ließ es einfach nicht zu, Kinder zu töten. Er erinnerte sich an das eine mal zurück, als er heraus fand, dass eines seiner Opfer erst 16 Jahre alt war.  Es war für ihn kaum zu ertragen. Immer wieder dachte er darüber nach, wie es nur passieren konnte. Irgendwann tat er sich damit zufrieden, dass heutzutage auch 13 Jährige schon aussahen wie Nutten und beschäftigte sich dann nicht länger mit dem Gedanken. (Nur weil er Ehrfurcht vor dem Morden von Kindern hatte, heißt das noch lange nicht, dass er diese nervigen Kreaturen auch respektierte oder gar mochte).


Er schüttelte den Gedanken wieder ab. Er musste sich für heute Abend etwas gutes überlegen. Er war schon lange nicht mehr so richtig zufrieden mit seiner Arbeit gewesen.  Sein letztes Opfer, war der 54-Jährige Frühpensionist Walter gewesen. Er hatte ihn öfters dabei beobachtet wie er sich hinter dem Kindergarten herumtrieb und mit kleinen Mädchen redete. "Kranke Sau", dachte er sich. Und beschloss, dass es Zeit wäre, ihn in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Als er später darüber in der Zeitung las, musste er schmunzeln. Ihm gefiel der Name den ihm die Medien gegeben hatten, doch es gefiel ihm nicht, dass die Medien so vieles zensierten. Er fand, dass seine Arbeit dadurch nicht richtig gewürdigt wurde. 


Der Jäger, oder von vielen auch einfach Hunter genannt, hat wieder zugeschlagen. Sein Opfer diesmal: Walter P. (54) aus ****. Wieder war die Vorgehensweise mit der Leiche des Opfers dieselbe, die ein Jäger mit seiner Beute an den Tag legt. Der Brustkorb wurde aufgebrochen und die Innereien entnommen (bis jetzt ist noch unklar was er damit macht).

"Was ist das denn für eine Frage?" dachte er sich während er den letzten Bissen eines köstlichen Eintopfes hinunterschluckte. 

Und im Mund des Opfers befand sich der obligatorische "letzte Bissen" - ein kleiner Tannenzweig. Bis jetzt konnten wir noch nicht heraus finden, nach welchem Beute-Schema der Täter handelt, aber so viel sei gesagt, es handelt sich um einen schwer gestörten Menschen. Bitte seien Sie vorsichtig.


Ach wie war er stolz auf seinen Namen... Schon von Kindestagen an, durfte er mit seinem Großvater mit auf die Jagd und durfte zusehen wie er Rehe, Gämse und andere Wildtieres schoß und dann verarbeitete bis sie schließlich auf dem Teller landeten. Und genau so machte er es heute auch mit seiner Beute. Einen eigenen Jagdschein hatte er nicht, die Ärzte hatten ihn damals, als  er ihn machen wollte, als geistig unzurechnungsfähig eingestuft und es wurde ihm untersagt eine offizielle Jagderlaubnis zu bekommen. 


Plötzlich tat sich was, außerhalb seines Wagens. Ein zwielichtiger Typ schlich langsam von Laterne zu Laterne, in Richtung eines kleinen 24-Stunden Shops. Der Typ schlich bis zum Eingang des Shops, zog sich dann eine Skimaske über den Kopf. "Wirklich eine Skiimaske?", dachte Hunter,  "Wie klischeehaft.." Dann zog er seine Waffe, nur die Betäubungspistole diesmal, und machte sich auch auf den Weg zum Laden. 

Ein "Weidmannsheil" richtete er an sich selbst und verfiel dann in einen Laufschritt...

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