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In dieser Geschichte geht es um die kleine Lis, die ihre Kindheit anders erlebt als andere Kinder..

Wie? Das soll sie selbst bald erfahren...


"Mami, Mami!"

Ich schrie so laut ich konnte.

"Mami, Hilfe, bitte komm!"

Auf einmal hörte ich Fußschritte. Mami war da!

Ich renne zu meiner Mami, und schluchze in ihr Brust hinein. "Mami, du hast gesagt, es gibt keine Monster! Du hast gelogen! Wie alle anderen auch!"

"Ach Schatz, es gibt keine Monster.." Mami wartete, sie musste immer die gleiche Frage stellen.

"Wo war er heute?"

"Im Schrank!" Ich wusste es. Immer, wenn Mami und Papi mich ins Bett brachten, und sie aus dem Zimmer schwanden, ging die Schranktür auf. Und dann guckt es mich an. Es tut nichts außer mich anzugucken.

Und es grinst. Zuerst dachte ich, es wolle mit mir spielen, aber dann sah es mich immer finsterer an.

Mami ging zur Schranktür.

"Mal sehen.. Oh ja, ein Pulloverkobold..der Handschuhdämon ist ja auch wieder da.."

Sie nimmt mich nicht ernst! Keiner tut das.. Alle lachen und sagen mir, ich wäre verrückt..

"Ach Schätzchen, in diesem Schrank ist nichts außer deiner Kleidung.."

Mama zögerte. War sie verwundert?

"Du weißt, Kätzchen ( so nannte mich meine Mutter immer ), du kannst mir immer sagen, wenn etwas ist."

"Ja, Mami." Ich konnte es ihr nicht sagen..

"Okay. Dann leg dich ins Bett, ich komm dir hinterher!"

Und Mama kitzelte mich so sehr, dass ich in mein Bett floh. Meine Mami war einfach die Beste.

"Mami, schau!"

Und das war der Moment, in dem meine Mutter auch erschrak. Die Schranktür stand einen Spalt offen.

"Was..? Wahrscheinlich, war es nur zugig hier. Ich schließe lieber mal das Fenster."

"MAMI!!"

Er schaute mich an..

"Okay, das ist jetzt das letzte Mal, dass ich in den Schrank gucke, aber dann ist Schluss!"

Er war weg, bevor Mami reinlugte.

"Bitte Mami, guck nicht rein! Komm zurück!"

"Da ist nichts, Schatz. Wie immer"

Mami drehte sich um zu mir. Sie ließ aber die Tür offen..

Und Mami wurde an den Füßen gepackt, und in den Schrank gezogen. Von Dunkelheit verschluckt hörte ich sie schreien. Sie wurde gegen die Kanten gedonnert, bis sie auf den Boden lag. Überall lief Blut aus ihr raus.

"Renn!"

Das war das letzte Wort, das ich von meiner Mutter hörte, bevor sie mit einem Schrei in den Schrank gezogen wurde. Die Tür schloss sich zeitgleich. Sie fiel einfach zu.



Ich konnte ihr unmöglich sagen, dass der Mann mit den großen Augen so aussah wie mein Vater.

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