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Bereits fünf Tage sitzen wir hierunten fest. Meine Kumpel und ich haben keine Kraft mehr, wir können einfach nicht mehr! Unsere Nahrungsvorräte neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Wir haben hierunten eine kleine Quelle, welche uns mit frischen Wasser versorgt.

Unsere Laternen halten erstaunlicherweise lange, dennoch können wir uns nicht blind durch den Minenschacht bewegen, dass wäre Selbstmord! Wenn uns nicht bald jemand hierunten retten kommt, werden wir alle sterben.

Doch lasst mich diese Geschichte von vorne erzählen

Fünf Tage zuvor...

Der Einstieg Bearbeiten

Wir haben heute den 25.08.15 und sind alle bereits sehr gespannt. Mit alle meine ich natürlich meine Kumpel Chris, Bob, Karl, Jason und mich selbst. Heute ist unser erster Arbeitstag in der neuen Mine. Wir arbeiten schon seit langer Zeit in dieser Branche, solange das uns die meisten Einwohner der Stadt Maulwürfe nennen.

In dieser Mine werden wir hauptsächlich Eisen sammeln gehen, mit Spitzhacken und Helmen machen wir uns an die Arbeit. Doch zuvor haben andere Arbeiter natürlich die komplette Mine gesichert. An unseren Helmen sind Lampen befestigt, dies ist besser als die ganze Zeit eine Taschenlampe halten zu müssen.

Denn unsere Laternen, welche am Rand der Minenschächte aufgehängt sind, leuchten leider nur sehr schwach.

Der zweite Tag in der Mine Bearbeiten

Die erste Nacht brach heran und wir zogen uns aus der Mine zurück. Wir schliefen in extra für uns hergebrachte Wohnwagen. Zum Abendessen machten wir uns alle warme Gulaschsuppe. Es war ein fröhlicher Abend, doch wir legten uns alle zeitig schlafen, denn morgen müssen wieder früh hinaus.

Es ist bereits Nachmittag. Ich nutze gerade die Zeit um in mein geliebtes Tagebuch zu schreiben, wie sonst könnten sie das jetzt sonst lesen? Ich weiß jetzt schon das wenn ich erst mal zuhause angekommen bin, ich einen Blogg starten werde und all meine Einträge dort veröffentliche.

Heute morgen und über dem Mittag sind wir ein Stück tiefer in die Mine vorgedrungen. Dabei sind wir auf weitere Eisenandern gestoßen. Die Stimmung bei uns ist herrlich, wir machen Späße und sind trotz der dunklen Umgebung glücklich.

Die Hölle beginnt Bearbeiten

Etwas schreckliches ist passiert! Als wir heute morgen in die Mine gegangen sind gab es einen plötzlichen Erdrutsch und der komplette Eingang wurde verschüttet. Gestern Nacht hatte es stark geregnet, doch wir nahmen das nicht ernst, leider...

Ein bisschen Nahrung haben wir hierunten gelagert, für die Mittagspausen. Wir haben auch schon versucht uns hier raus zu graben, doch keine Chance. Wir versuchen alle Ruhe zu bewahren, doch vor allem Jason, welcher unser jüngstes Mitglied ist, scheint die Situation zu beunruhigen.

Wir wissen nicht wieso, doch aus irgendeinem Grund scheint es so als würde die Luft hierunten nicht knapper werden. Das bedeutet irgendwo muss es hier ein Loch geben! Ist das vielleicht unsere Rettung?

Wir haben begonnen die Rationen strenger einzuteilen, um möglichst lange zu überleben. Wir wissen nicht ob Rettung unterwegs ist, geschweige dem ob überhaupt jemand mitbekommen was hier oben auf dem Berg passiert ist.

Die Situation eskaliert Bearbeiten

Mein Magen knurrt und meine Kraft schwindet langsam. Die einst so gute Stimmung ist gebrochen, eine unheimliche Stille liegt hierunten, niemand wagt sich ein Wort zu sagen. Wir fragen uns nur was unsere Frauen und Kinder wohl jetzt denken?

Erste Spannungen kommen auf. Bob und Chris haben sich gerade eben angefangen um einen Müesliriegel zu streiten. Wir haben unsere Hauptmahlzeiten von den Snacks getrennt. Doch ein Snack hilft gegen den Hunger zwischen durch natürlich wunderbar, doch wir sind alle am verhungern, darum steigt der Wert des Müsliriegels erheblich.

Misstrauen kommt auf, niemand schläft mehr, den jeder passt auf das niemand sich an den Vorräten vergreift. Zum Glück haben wir hier unten eine kleine Quelle mit sauberen Wasser, somit gibt es zumindest eine Streitigkeit weniger.

Dramatische Maßnahmen Bearbeiten

Heute ist bereits der fünfte Tag und immer noch niemand ist gekommen um uns zu retten. Wir alle stehen kurz vor dem verhungern. Wir haben vorher unsere Vorräte überprüft und haben schockierender Weise festgestellt das sie unmöglich für fünf Personen reichen.

Als Jason sich von der Gruppe entfernte um sein Geschäft zu erledigen, setzten wir uns alle zusammen und besprachen eine Sache von der wir niemals dachten, das wir so etwas je besprechen müssten.

Wir wurden gerade fertig mit der Absprache als Jason zurückkehrte. Bob sprach Jason an, wie es ihm so ginge usw. Währenddessen schlich ich mich von hinten mit der Spitzhacke an und holte aus. Ich zögerte einen Moment, doch es musste getan werden!

Ich schlug ihm mit der Spitzhacke auf den Hinterkopf, die Spitze bohrte sich in seinen Schädel. Er fiel zu Boden und knallte mit dem Gesicht auf einen Stein. Doch Jason bewegt sich noch, er heulte rum und bettelte um Gnade.

Seine Worte berührten mich, doch einer musste sterben, damit die anderen über Leben können. Ich holte erneut mit der Spitzhacke aus, sah ihm in die Augen, und schlug auf ihn ein. Der Boden färbte sich rot. Regungslos lag Jason nun am Boden. Ich habe es geschafft! Ich habe das Überleben der Anderen gesichert!

Wir schnitten ihn auf und entfernten seine Innereinen. In seinem Magen fanden wir halbverdauten Speisebrei, den könnten wir noch Essen. Sein Herz, seine Lunge, und die Leber sind auch noch essbar, den Rest seines Fleisches können wir aufheben.

Wir haben genügend Brennholz hier unten um hunderte Feuer zu entfachen. Denn als wir noch hinaus konnten haben wir alle Feuerholz nach hierunten geschafft, für die Mittagspausen.

Am Ende Bearbeiten

So, ich nehme an sie haben meine Vorherigen Einträge gelesen, wieso sonst hätte ich sie extra noch einmal neu Notiert?

Seit dem ich gestern Jason umgebracht habe verfolgt mich sein Blick. Er hat mir vertraut, und was mache ich?! Ich ramme ihm eine Spitzhacke in den Kopf! Eine verdammte Spitzhacke! Doch es musste sein, ansonsten wären wir alle gestorben.

Doch seine Fleischvorräte neigen sich auch dem Ende zu, an ihm war nicht besonders viel dran. Wir verschlangen sein Fleisch förmlich, er schmeckte einfach zu köstlich! Doch mittlerweile übergeben wir uns auch regelmäßig, um dann unser Erbrochenes wieder zu uns zunehmen. Wie sonst sollten wir etwas gegen dieses unersättliche Hungergefühl tun?

Ich habe trotz das das sein musste ein schlechtes Gewissen. Falls wir hier lebendig rauskommen, was soll ich seiner Familie erzählen? Soll ich sagen, "tut mir Leid aber es musste es"? und am besten füge ich noch hinzu: "Aber sein sie froh, er hat zumindest geschmeckt."

Doch endschuldige mich liebes Tagebuch, ich werde mich kurz zurückziehen und mein Geschäft verrichten...



Dies war das letzte was in dem Tagebuch von James Rayner zu lesen war. Dieses Tagebuch wurde in einem verschütteten Minenschacht gefunden. Darunter auch fünf männliche Leichen...

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