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Der Puppenmörder

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Hey Leute... Mein Name ist Samantha und ich bin 20 Jahre alt. Ich lebe mit meinem Freund zusammen in einem Haus und hatte dieses Wochenende vor, mit meinen Freunden und mit ihm zelten zu gehen. Wir hatten schon alles geplant und freuten uns riesig drauf.

Doch wir wussten nicht... 'Tschuldigung, ich wusste nicht, was mich noch erwarten würde.

„Samy, bist du endlich fertig?“, das war die Stimme von ihm. Maxwell, aber er wollte immer Max genannt werden. Wir lernten uns vor 2 Monaten an einer Bushaltestelle kennen. Ich weiß das klingt jetzt etwas dumm, aber das war Liebe auf dem ersten Blick.

Immer wenn er mich mit seinen eisblauen Augen ansah, schmolz ich dahin. Aber jetzt mal Ende mit dem Geplapper, ich muss euch ja schließlich noch meine Story zu Ende erzählen!

Ich stieg in den Wagen und er fuhr los. Wir würden uns mit unseren Freundinnen im Wald von West Virginia treffen. Ich wusste nicht wieso, aber der Wald hatte einen gruseligen Namen.

Er hieß Clearwater und ich kannte auch die perfekte Geschichte zu diesem Ort.

Die Fahrt verging recht ruhig und wir kamen 2 Stunden später an.

Ich spürte fast kein Körperteil mehr, denn sie waren auf der Fahrt eingeschlafen und fühlten sich nun taub an.

Dann holten wir unsere Rucksäcke mit den Zelten und alles mögliche raus und gingen in den Wald hinein.

Wir waren um 17 Uhr losgefahren und kamen um 19 Uhr an und da es ja Winter war, war es im Moment unserer Ankunft stockdunkel.

Zum Glück hatten alle eine Taschenlampe dabei.

Sie kamen etwas früher als wir an, da sie auch eine Stunde früher losgefahren sind.

Wir liefen in den dunklen Wald hinein und es war richtig kalt hier draußen. Lisa, Meredith, Matthew und Lucas gingen vor mir und ich und Max folgten ihnen.

„So, die perfekte Stelle um zum zelten, was sagt ihr?“, brach Lucas die Stille nach einer halben Stunde.

„Also ich find's perfekt.“, antwortete Lisa und gab ihm einen Kuss.

Auf einmal hatte ich das Gefühl von jemandem beobachtet zu werden, also drehte ich mich ruckartig um. Meine Angst gewann mal wieder die Oberhand, auch wenn da niemand stand.

Ich beleuchtete die Gegend trotzdem nochmal mit Matthews Taschenlampe, denn meine Panik und meine Angst stiegen immer höher.

„Hey Samy, alles okey?“, fragte mich Matthew besorgt.

„Ja mir geht's gut, ich dachte nur... ach, vergiss es.“, antowortete ich ihm in einem komplizierten Ton zurück.

Dann nahm er mich in den Arm und begann mich zu trösten.

Als wir uns wieder lösten und uns alle auf das Grüne setzten, bemerkte ich, dass Max weg war.

Wo steckte er bloß? Das Lagerfeuer war doch schon gemacht, also Holz sammeln war er garantiert nicht.

„Hey Leute, weiß jemand wo Max steckt?“

„Vielleicht geht er dir gerade mit Meredith fremd.“, Lucas fing an schief zu grinsen und ich konnte einfach nicht mehr.

Ich war so eifersüchtig, auch wenn ich nicht daran glaubte, dass er mir fremd gehen würde.

„Stecks dir, Lucas...“ Ich geh ihn jetzt mal lieber suchen.

Ich stand auf und wollte gerade gehen, als mich jemand am Arm packte und mich zu sich zog.

„Soll ich mitkommen?', fragte mich Matthew, doch ich lehnte ab und ging meinen Weg allein.

Es war wirklich stockdunkel hier und selbst mit einer Taschenlampe konnte man alles nur schwer erkennen.

Ich lief langsam weiter, denn man wusste ja nie, auf was man hier so alles treten könnte.

Man könnte sich hier ja schließlich irgendwas verstauchen oder brechen... Oder sowas in der Art.

Auf einmal hörte ich Geräusche... Geräusche, die aus einer bestimmten Richtung kamen... Geräusche von links.

Ich ging diesen Geräuschen nach, zwar hatte ich Angst, aber die Neugierde siegte.

Langsam sah ich mich um und dann geschah es... Ich ließ die Taschenlampe fallen.

Die Geräusche... Es war Gestöhne... Gestöhne von Max und Meredith. Wie konnte er mir nur sowas antun?

„Samy ich...“

„Halt die Klappe du verdammtes Schwein.“, schrie ich ihn an und rannte weg.

Ich musste hier raus... Ich musste von hier verschwinden und zwar sofort!

Meine Taschenlampe war nicht mehr bei mir und ich rannte irgendwohin, bis ich mich verlief. Jetzt kam die Angst und die Panik in mir wieder hoch.

Was wenn ich hier verhungere und an Mangelernährung sterbe? Und was wenn mich hier keiner findet?

Mein Herz spielte verrückt und rutschte mir in die Hose. Also schrie ich um Hilfe und rannte weiter. Es musste doch irgendeinen Ausweg geben, oder?

Ich rannte, und rannte, und rannte, bis ich ein Haus entdeckte. Ein großes, richtig großes Haus.

Zwar sah es von außen gruselig aus, aber ich musste da rein und irgendjemanden anrufen, der mir helfen konnte. Ich würde Matthew anrufen, oder Lisa... Genau.

Sie könnten mir helfen!

Also ging ich in das Haus und sah mich nach einem Telefon um, aber entdeckte keins.

Die Tür, die bis vor Kurzem noch offen stand, knallte auf einmal zu und mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken.

Ich ging die Treppen hoch und - Gott sei Dank - ein Telefon.

Schnell nahm ich es in die Hand und wählte die Nummer von Lisa, doch keiner war zu erreichen.
Der Puppenmörder.jpg
Dann probierte ich es bei Lucas und auch da war keiner zu erreichen.

Das war jetzt wirklich merkwürdig! Dann rief ich Matthew an.

Auf einmal hörte ich ein Klingeln... Konnte man es denn als ein Klingeln bezeichnen?

Der Boden unter meinen Füßen fing an zu knarren und ich hörte Schritte... Schritte, die immer näher kamen.

Ich drehte mich ruckartig um und da stand er...

„Hallo, Samantha... Na wie geht es dir?“, seine Stimme war so dunkel wie immer und mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter.

Matthew war voller Blut und seine blonden, lockigen Haare klebten ihm wegen dem ganzen Schweiß an der Stirn.

„Matthew du... Ist das dein Blut?“, fragte ich ihn ängstlich und da fing er auf einmal an laut loszulachen.

Er trug einer der gruseligsten Masken, die ich jemals in meinem Leben gesehen hatte.

Die Maske erinnerte mich sofort an Handpuppen, da sie so aussah, wie das Gesicht einer solchen Handpuppe.

Er kam mit langsamen Schritten auf mich zu, immer näher und näher.

Dann blieb er genau vor mir stehen.

Ich war unfähig wegzurennen, unfähig etwas zu machen, sogar meine Hände zitterten wegen dem Schock.

„Ich habe schon so lange auf diesen Moment gewartet, Samy.“, sprach er einige Oktaven tiefer.

Langsam nahm er die Maske ab und man sah das Gesicht... Es war nicht Matthew!

„W-wer bist du?“

Sein Gesicht war so verunstaltet, man konnte es kaum fassen.

Die rechte Gesichtshälfte war normal, doch die linke... Er hatte nur noch eine Lippenhälfte, anstatt eines Augapfels, war da nur Leere und sein Ohr war voller Löcher. Ich schrie so laut ich konnte, doch im nächsten Moment packte er mich auch schon und schubste mich gegen die Wand.

„Lass mich los, wer bist du, was willst du von mir?“, Panik stieg wieder in mir hoch und mein Herz rutschte mir in die Hose.

„Du erinnerst dich nicht mehr, stimmt's? Dabei warst du doch diejenige, die mich getötet hat Hayley.“

„Wer ist Hayley, ich bin Samantha, ich KENNE keine Hayley.“, ich versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, doch er war einfach zu stark.

„Du SCHLAMPE, siehst du denn nicht, was du mir angetan hast!“, brüllte er laut.

„Lass mich los, ich kenne keine Hayley, ich schwöre es.“, mir kamen die Tränen und ich versuchte sie auch nicht mehr länger zurück zu halten und weinte einfach los."

„Psht... Ich verspreche dir, es wird nicht ein kleines bisschen wehtun.“ Er holte eine Rasierklinge aus seiner Hosentasche und sah mir nochmal in die Augen.

„Du bist so wunderschön, Hayley...“, dann holte er aus und in diesem Moment kam meine letzte Hoffnung. Matthew! Er schubste diese Gestalt gegen die gegenüberliegende Wand und steckte ihm die Rasierklinge in das Bein.

„Fahr zur Hölle, Arschloch!“ Dann drehte er sich langsam zu mir um.

„Matthew...“, ich ging auf ihn zu und umarmte ihn wild.

„Keine Angst Samy, alles ist gut.“

Ich hörte Sirenen... Endlich kamen die Polizisten. Sie nahmen ihn mit, doch bevor er in den Wagen hineingeschubst wurde, rief er laut: „Das letzte Stündlein hat noch nicht geschlagen, meine schöne Hayley.“

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