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Schweißgebadet wache ich wieder auf. Mein Herz rast. Ich schnappe verzweifelt nach Luft.

Ich zittere am ganzen Körper. „Es war alles nur ein Traum. Es war alles nur ein Traum! ...nur ein Traum!“ Sage.., schreie ich.

Meine Kehle ist trocken, meine Hände sind eiskalt. Ich habe Kopfschmerzen.

Und wieder spüre ich dieses Brennen in meinem linken Handgelenk, welches mir mittlerweile so vertraut ist, ich fühle es immer, wenn ich nachts aufwache. Ein weiterer Strich, den ich mir eingeritzt habe. Ein weiteres Opfer, das ich nicht töten wollte.

Ich kann nichts dafür. Für all die Leben, die ich genommen habe. Das war ich nicht... und doch war ich es irgendwie. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle, wenn es soweit ist. Ich kann es dann nicht mehr steuern. Es ist, als ob ich wie eine Marionette von irgendwem... oder irgendetwas benutzt werde. Ich bin bei vollem Bewusstsein, doch ich kann nichts dagegen machen. Ich muss jedes Mal aus nächster Nähe mit ansehen, wie jemand von mir getötet wird.

Danach erinnere ich mich kaum noch an etwas. Ich wache dann immer, genauso wie gerade eben, in meinem Bett auf.


Oh Gott, mein 6. Opfer bereits... Das muss aufhören, aber was soll ich dagegen tun? Ich glaube, nicht mal ein Arzt könnte mir dabei helfen, und selbst wenn... Ich würde definitiv verhaftet und weggesperrt werden. Wer würde mir nur solch eine verrückte Geschichte glauben? Ich kann es selbst ja kaum glauben...


Opfer Nummer 6 war eine junge, hübsche Frau... Wer würde als nächstes durch meine Hand sterben müssen?, frage ich mich, als ich mich langsam in meinen Sessel fallen lasse, und darauf warte, dass es wieder los geht.

Leise flüstere ich vor mir her: „Vater. Mein Hirte. Hilf mir in dieser schweren Zei-Ahh!“. Plötzlich bin ich gelähmt. Und so beginnt es wieder. Mein Körper steht langsam aus dem Sessel auf und begibt sich in die Küche. Aus einem Schubfach hole... ich... das Küchenmesser, das mir bisher immer diente, um meine Taten zu vollbringen. Sogar Blut klebt noch an der Klinge... Mit dem Messer in der Hand bleibt mein Körper stehen.

Ich bilde mir nun ein, eine Stimme zu hören. Doch es ist niemand da. Eine tiefe, verzerrte Stimme spricht... zu mir! „Du hast mir gute Dienste erwiesen. Ich möchte dich belohnen. Ich befreie dich. Dein 7. Opfer ist heute Nacht dran. Die 7 ist bekanntlich eine Glückszahl. Du hast es überstanden. Gleich bist du frei. Hahahahaaahahahaaaa!“ Ein böses, fast schon dämonisches Gelächter ist das Letzte, was ich höre...

Ich blick runter auf meine Hände. In der rechten das Messer, das mein ferngesteuerter Körper sich einverleibt... Ich mag keine Kontrolle über meinen Körper haben, doch die Schmerzen spüre ich. Es sind höllische Qualen. Schreien kann ich nicht. Das Messer wird aus meinem Bauch rausgezogen, und mit Wucht erneut reingerammt. Ganze 6 Stiche braucht es, bis ich zu Boden gehe. Eine letzte Handlung führt mein Körper noch durch, bevor ich erlöst bin. Meine rechte Hand ritzt sich mit letzter Kraft einen 7. Strich in das linke Handgelenk.


"Wie amüsant. Er war nur eine weitere Marionette. Nur eine weitere Puppe in diesem lustigen Schauspiel. Wer ich bin? Für viele nur eine urbane Legende – Der Puppenspieler. Gib Acht, du da vor dem Computer, du wirst der Nächste sein. Ich werde mich sicher köstlich mit dir amüsieren. Haahaahahahahaaaahaaa!"

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