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„Nein, Mama, ich will nicht zu meinen Großeltern!", schrie ich, als meine Mutter vor dem großen weißen Haus parkte. „Aber Schätzchen, was hast du denn gegen sie?"

„Nichts, wenn sie sich nicht schon wieder so komisch verhalten." Meine Mutter runzelte die Stirn. „Komisch?“, fragte sie. „Sie reden immer so seltsam mit mir, als ob sie mich hassen würden und überhaupt: Sie sind auch nicht die nettesten." „Das ist es also.", sagte meine Mutter lachend. „Es ist ja nicht lang. Nur für 5 Tage. Glaubst du, du hältst das durch? Ich meine, du bist ja auch schon 14". Ich hasste es, wenn meine Mutter das als Argument nimmt. Sie betätigte die Klingel. Meine Großmutter, eine Frau mit breiten Schultern, dunklem langem Haar, und rostbraunen Augen öffnete uns die Tür.

„Kommt rein, meine Lieben.", sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht. Es jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich griff die Hand meiner Mutter; sie lächelte auch. Wir gingen danach endlich rein. Mein Großvater saß im Sessel und schaute fern. „Ok, mein Schatz, bis nächste Woche.", sagte meine Mutter. „Ja.", sagte ich mit Unbehagen. Meine Mutter ignorierte das und sagte: „Keine Angst."

Meine Mutter ging dann ohne ein weiteres Wort zu verlieren. „Hast du Hunger?", fragte meine Großmutter. „Nein, aber danke.", antwortete ich. Der restliche Tag ging normal zu Ende. Aber abends, als ich schlafen gehen wollte, sah ich diese Tür.

Sie war zugeschlossen und so beschloss ich, ins Bett zu gehen. Am nächsten Tag wollte ich fragen, wohin sie führt. Am nächsten Morgen fragte ich meinen Großvater, was da drin sei. Er sagte: „Willst du es wissen?"

Ich wurde unsicher, aber bejahte dann letzten Endes. Er schloss die Tür auf. Ein leerer Raum ohne Fenster kam zum Vorschein. „Geh ruhig rein", sagte mein Großvater.

Ich tat es. Kaum war ich drin, schloss er die Tür hinter mir wieder zu. Ich schrie um Hilfe. Meine Augen gewöhnten sich noch nicht an die Dunkelheit. Ich wurde leise. Ich hörte hinter mir ein Schmatzen und ein Fauchen. Ich drehte mich langsam um. Hinter mir war eine Kreatur. Sie hatte den Körperbau eines Menschen, aber Zähne wie ein Löwe, schmale und dünne Beine… Es war ein Wunder, dass es stehen konnte. Anstatt von Händen hatte es große Klauen. Jetzt sah ich erst, was es aß. Es war mein Cousin. Er war gehäutet und die ganzen wichtigen Organe rausgenommen. Das war das letzte, was ich je sah, waren die Gedärme, die überall im Raum herumlagen…

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