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Meine Freunde und ich wurden von einem ... naja ... etwas ... verrückten Wissenschaftler angeschrieben, da wir im Internet eine Anzeige veröffentlicht hatten, in der wir nach Jobangeboten fragten. "Wir können alles!", hatten wir darunter geschrieben. Nun gut, auf jeden Fall hat der Herr uns gefragt, ob wir nicht eine Art Mission für ihn ausführen wollten. Es ging darum, 8 Stunden in einem Raum, der völlig dunkel war, zu bleiben und außerdem sollte wohl ein unheimliches Wesen darin hausen. Er meinte, er bräuchte die gesammelten Informationen für eine geplante Studie. Wir willigten ein, obwohl wir doch ein mulmiges Gefühl im Bauch hatten. Wir hatten zwei Wochen Zeit, um uns vorzubereiten.

Die Wochen vergingen wie im Flug und Jerry, Thomas, Fred und ich machten uns auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Der Ort kam uns ziemlich merkwürdig vor, denn es war ein Berg und um uns herum war überall Nebel. Herr Jalok, der Wissenschaftler, wartete bereits auf uns, um uns einzuweisen. Er sagte, dass wir die ganze Zeit überwacht wurden, sodas wir rechtzeitig aus dem Raum geholt werden konnten, falls irgendetwas schiefgehen sollte. Er klärte uns noch über sämtliche Sicherheitsvorkehrungen auf, bevor wir die ziemlich alt und morsch aussehende Treppe hinunterstiegen.

Der Raum sah eigentlich ganz gemütlich aus. Vier Betten standen darin, außerdem ein Tisch, ein paar Stühle und eine Kiste mit Lebensmitteln. Ein wenig Bammel hatten wir schon, als wir daran dachten, dass der Raum gleich völlig dunkel sein würde.

Herr Jalok erklärte uns, dass dieses "reale" Wesen nach etwa einer halben bis einer Stunde kommen würde...

Wir saßen im Dunkeln. Völlig abgetrennt von der Außenwelt. Jerry schlief ein wenig und Thomas, Fred und ich unterhielten uns, um uns gegenseitig zuzusprechen.

Nach gefühlten fünf Stunden tat sich etwas in der Dunkelheit, ein ohrenbetäubender Schrei kam aus Jerrys Richtung. Wir rannten zu ihm und sprachen ihn an, doch er antwortete nicht. Als wir ihn berührten, um ihn nach Wunden abzusuchen, griff ich geradewegs in eine warme Flüssigkeit. Blut. Fred überprüfte Jerrys Atmung. "Er ist tot." schrie er. Es war, als würden tausend Nadeln in mein Herz gerammt werden. Er war tot. Einer meiner besten Freunde war tot. Fred und ich versuchten Jerrys Blutungen, soweit das im Dunkeln ging, zu stillen. Wir hatten soviel mit der Leiche unseres Freundes zu tun, dass uns vorerst gar nicht auffiel, dass von Thomas kein Laut zu hören war. "Thomas!", schrie ich. Nun war auch Fred aufgefallen, dass Thomas an keiner unserer Handlungen beteiligt war und auch er schrie: "Thomas, wo bist du? Was ist passiert? Antworte!"

Es war schrecklich. Mittlerweile war ich allein.. Das Monster hatte auch Fred erwischt. Ich versuchte mich zu verstecken und dabei stolperte ich immerwieder über abgetrennte Gliedmaßen. Ich schrie, dass Herr Jalok mich doch endlich herauslassen solle. Er hörte mich und ich wurde gerettet, bevor dieses Etwas mich auch umgebracht hätte.

Als ich im Überwachungsraum war, wollte ich unbedingt die Aufzeichnungen der Nachtkamera sehen. Es war der Horror. Ich sah das Wesen. Ich sah, wie Jerry das Herz aus dem Körper gezogen wurde. Ich sah, wie das Monster Thomas mit seinen langen Fingern in die Augen bohrte. Ich sah, wie Fred ausgeweidet auf dem Boden lag. Und ich sah, wie das Wesen hinter mir stand und kurz davor war, mich auch zu töten, als ich endlich aus dem Horrorraum geholt wurde.

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