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Alles verschwamm vor ihren Augen. Ihre Lunge brannte, so als würde sie Feuer einatmen. Sie wurde immer langsamer und langsamer, bis sie anhielt. Weinend brach sie zusammen. Ihre verwischte Schminke wurde von Blut überdeckt, das aus einer Schnittwunde über ihrem Auge floss und ihr die Sicht nahm. Mühsam versuchte sie sich, mit ihren übrig gebliebenen Fingern, die Flüssigkeit aus den Augen zu wischen, als sie Schritte langsam auf sich zukommen hörte. Mit letzter Kraft raffte sie sich auf und wolle rennen, doch es war zu spät. Ein häfftiger Schlag auf den Hinterkopf ließ sie zu Boden sinken. Ihre Finger zitterten, während sie ohne Erfolg versuchten sich in die Erde zu graben und ihren Körper vorwärts zu ziehen. Voller Verzweiflung schrie sie in die Nacht herraus, bettelte um ihr Leben. Nie wieder würde sie aufstehen und nie wieder würde sie das Licht der Sonne erblicken, nie wieder einen ruhigen Abend mit ihrer Familie verbringen und nie wieder mit ihren Freundinnen auf eine Party gehen. Dies waren ihre letzten Gedanken, bevor sie zwischen ihren Fluchtversuchen die Worte:"Was wollen sie von mir?!", herausbrachte. Der Mann gegenüber lächelte. Dann antwortete er:"Ich brauche dich für meine Sammlung."

Eine dumpfe Stimme drang an ihr Trommelfell. Sie bemühte sich ihre Augen zu öffen, obwohl sie es für keine gute Idee hielt. Alles war unscharf und dunkel, doch sie wusste, es war besser nichts erkennen zu können, denn so musste sie auch das Gesicht des verrückten Mannes nicht sehen, der ihr all das angetan hatte. "Oh gut, du bist wach." hörte sie ihn nun klar sagen. "Du musst wach bleiben, während ich meine Arbeit verrichte." Seine Worte hallten ihr in den Ohren, derweil er sich von ihr entfernte, um die nötigen Werkzeuge bereit zu legen. Sie konnte nun alles wahrnehmen, dazu kam die Erkenntnis gefesselt zu sein. Panisch begann sie zu zappeln, versuchte zu schreien, jedoch konnte sie nichts hervorbringen außer ein schiefes Keuchen. Blut floss aus ihrem Mund und erst jetzt spürte sie den Schmerz in ihrer Kehle. Der Mann hatte ihr die Stimmbänder entfernt. Verzweifelt versuchte sie zu sprechen, konnte aber keinen Ton erzeugen abgesehen von einem Flüstern. Erfreut trat der Mann vor und betrachtete sie. "Du wirst eine Bereicherung für meine Sammlung sein." betonte er mit einem schiefen Lächeln. Seine Halskette, die aus den Fingern seiner Opfer bestand, hing ihr beinahe im Gesicht, als er sich über sie lehnte. "Keine Sorge." flüsterte er in ihr Ohr, "Ich werde dafür sorgen, dass alles perfekt ist."

Er griff nach einem großen Messer, scharf genug um ihre Finger abzutrennen und genau das tat er. Nach und nach entfernte er einen Finger nach dem Anderen. Sie versuchte ihre Hand wegzuziehen, versuchte sich zu wehren, doch alles ohne Erfolg. Nachdem der Mann auch den letzten ihrer Finger in der Hand hielt, legte er das Messer beiseite. Mit einem Handbohrer bohrte er kleine Löcher in die Finger. Dann nahm er seine Kette ab und befestigte seine soeben erhaltenden Bereicherungen seiner Sammlung daran. Schließlich legte er sich die Kette wieder um den Hals, damit er mit seiner Arbeit fortfahren konnte. Die auf dem Tisch liegende Schere war das nächste Werkzeug, das er einsetzte. Vorsichtig schnitt er ihre Haare ab und ließ sie in einen Plastikbeutel fallen, auf den er ihren Namen schrieb. "Leonora Lehmann" Diesen legte er zu den anderen, mit den Haaren seiner früheren Opfer. "Christian Müller", "Paula Peters" und noch viele mehr hatten er seiner Sammlung hinzugefügt. Nur sie hätten gewusst, was er als nächtes tun würde. Die Kettensäge war nun dran, für ihre Zwecke genutzt zu werden. Der Mann warf sie an, langsam trennte er ihre Füße ab. Leonora keuchte, ihre leisen, gebrochenen Schmerzensschreie würde kein Mensch hören können. Diese brachte sie nur schwer herraus, als die Kettensäge in ihr Fleisch schnitt, ihre Muskeln zerriss und ihre Knochen durchtrennte. Als ihr auch der zweite Fuß genommen war, legte der Mann die Kettensäge zurück auf ihren Platz. Die Füße stellte er auf zwei Regale, der rechte Fuß auf das von ihm rechte Regal und der Linke auf die linke Seite.

Ihr Blick verschwamm, ihre Kraft ließ nach und ihre Wahrnehmung schwächelte. Der Mann bemerkte das."Nein!" rief er, "Wir sind noch nicht fertig! Du kannst jetzt nicht einschlafen!" Er rüttelte an ihren Schulter, um sie am einschlafen zu hindern. Die Arme und Beine hatte er bereits an ihren Platz in seiner Hütte angebracht. Er wusste, er hatte nicht mehr viel Zeit. "Na schön," beschloss er, "wenn du müde bist, müssen wir uns eben beeilen." Auf dem Tisch lag ein Löffel ähnliches Werkzeug, mit dem er sich langsam auf Leonoras Gesicht zubewegte. Sehr sorgfältig schob er es hinter ihr Auge, zog es vorsichtig heraus und kappte die Verbindung des Auges zum Gehirn. Das gleiche tat er auch bei dem anderen Auge, während er sich das rechte, bereits herausgenommene Auge in den Mund schob. "Hm...Es schmeckt etwas salzig." bemerkte er, als er auf dem Auge herumkaute. Nun hatte er auch das zweite Auge in der Hand, welches er sogleich in ein Glas mit den anderen linken Augen seiner Sammlung einlegte. "So, nun fehlt nur noch die Haut." verkündigte er fröhlich, "Ich brauche schließlich neuen Bettbezug und deine Haut ist so zart, da werde ich bestimmt gut schlafen können." Leonora hörte seine Worte kaum noch, ihre Kraft war verschwunden und ihr Willen zu Leben war gebrochen. Behutsam fing er an ihr sie Haut abzuziehen, erst am Rücken und dann am Bauch. Schließlich erlaubte er ihr langsam zu sterben, in der Zeit, in der er ihre Haut zu einem Kopfkissenbezug verarbeitete. Das gequälte Mädchen blieb einfach liegen und wartete darauf, dass der Tod sie holen kommt. Sie verlor das Bewusstsein und verblutete.

Nachdem der Mann sein Kissen mit dem grade hergestellten Bezug ausgestattet hatte, machte er sich an den letzten Teil seiner Arbeit. Mit einer Zange riss er ihre Zähne heraus, wobei auch mal noch etwas Zahnfleisch am Zahn hing. Die Zunge des toten Mädchen schnitt er heraus und trug sie in seine kleine Küche, in den Mixer. Er machte sich auf den Weg zurück, dabei griff er nach einem Brecheisen und einer Knochensäge. So machte er sich daran den Schädel anzusägen, um ihn mit dem Brecheisen aufbrechen zu können. Die knackenden Geräusche, die erzeugt wurden, wenn die Knochen zersplitterten, waren seine Lieblingsmusik. Nun griff er in den Schädel und hielt das Gehirn in der Hand. Dieses Trug er ebenfalls in die Küche, denn es war die wichtigste Zutat für seinen Smoothie.



Hoffentlich hat dir diese Geschichte gefallen, denn es ist die letzte sein die du jemals gelesen hast. Schon bald wird auch dein Gehirn ein Smoothie sein.

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