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Es existieren Sagen von einem herzlosen, kaltblütigen Jäger. Die Rede ist vom Sammler. Eines Jägers, der alles jagt, was in seinen Augen den Tod verdient. Es hieß, er war einst ein normaler Jäger, doch eine psychische Störung, welche durch den Mord an seiner Familie entstand, brachte ihn dazu, auch Menschen zu jagen. Es hieß, dass der Mord wohl nur ein Jagdunfall war und der Täter frei kam, was den armen Mann hat Lynchjustiz begehen lassen. Er sollte ins Gefängnis gehen, doch auf dem Weg schlachtete er zwei Wachmänner und einige Sträflinge ab, um zu entkommen und flüchtete in den Wald. Der Sammler ist allerdings mittlerweile ein Mythos, da seine Lebenszeit ungefähr seit 50 Jahren vorbei sei. Doch man hört immernoch von verschwindenden Menschen, welche am nächsten Morgen am Waldrand, ohne Kopf und manchmal ohne manche Organe, aufgefunden werden und alle verbinden eine von zwei Dingen:

Erstens: Sie haben eine Straftat begannen, welche mindestens mit der Todesstrafe hätte bestraft werden sollen, doch entweder durch mangelnde Beweise oder durch andere Umstände wieder frei kamen ohne Strafe.

oder

Zweitens: Sie haben versucht den Sammler zu finden und suchten ihn in seinem Zuhause auf.

Viele fragen sich bis heute, was das zu bedeuten hat, wenn doch schon davon ausgegangen wird, dass der Sammler tot ist. Vielleicht ein Nachäffer? Dieser Frage will Ember auf den Grund gehen. Sie ist 17 Jahre alt und besucht eine geachtete High School in Austin, Texas. Sie hat langes, braunes Haar und ist eigentlich ganz beliebt in ihrer Schule. Sie ist Cheerleaderin und freiberufliche Journalistin in einer kleinen Redaktion. Ihr Ehrgeiz und ihre Sturheit sind ihr Markenzeichen. Deswegen ist sie unverzichtbar für die kleine Redaktion geworden, da sie auf viele Interessante Sachen gestoßen ist, die viele gesuchte Verbrecher auffliegen ließ. Bis einer freigesprochen wurde...

Als es am nächsten Tag hieß, dass der Verbrecher ermordet und ohne Kopf aufgefunden wurde, hörte sich Ember um und hörte so zum ersten mal vom Sammler. Sie recherchierte und stieß auf einen alten Zeitungsartikel von vor 50 Jahren

"Sträfling mordete sich seinen Weg zur Flucht!

Der 44 Jährige Vlad K. war auf dem Weg zum Gefängnis und sollte dort seine zwei letzten Jahre genießen, bevor er hingerichtet wird. Der wegen Lynchjustiz Angeklagte ermordete auf dem Weg zum Gefängnis zwei Wärter und sechs Sträflinge und floh. Die Polizei ermittelt bereits und fahndet nach dem Mann."

Ember wurde ganz kribbelig zu Mute und suchte weiter, bis sie eine polizeiliche Todesanzeige fand, die gar nicht so alt ist, in der es hieß, dass der Sammler, wie er von der Polizei bezeichnet wurde, nach Vermutung tot sein müsste und die Fahndung des Mannes, der noch 28 weitere Leben beendete, abbrach. "Das ist ja nur eine Vermutung und kein Beweis! Und außerdem muss er noch leben, warum verschwinden denn sonst weiterhin Menschen spurlos und werden dann leblos aufgefunden?" sagte sie leise zu sich selbst. Sie schaute auf die Uhr. 21:22 Uhr. "Morgen nehm ich mich der Sache an!" versprach sie sich selbst und ging zu Bett. Sie versuchte es, konnte aber nicht schlafen. Da rief ihr Freund sie an. Collin. Collin ist Baseballstar in der High School und brach schon einige Schulrekorde. Er hatte kurzes, schwarzes Haar, trug immer eine Sonnenbrille und eine Lederjacke, die er von seinem großen Bruder erbte. Er ist 22 Jahre alt und trotz seiner atemberaubenden sportlichen Leistungen, versagte er in anderen Fächern und blieb sitzen, aber seine Eltern sind sehr reich gewesen und die störte das nicht.

"Hey Liebling" sagte er. "Recherchierst du immernoch über diesen Typen?" "Ja" antwortete sie. "Und es ist krasser als vermutet! Angeblich sei er ja tot und nur noch ein Mythos, doch warum verschwinden immernoch Menschen?" "Das weiß ich nicht, aber ich will nicht, dass du dich in Gefahr begibst. Was wenn der Typ tatsächlich noch lebt und dann dich enthauptet und am Waldrand liegen lässt?" "Das passiert mir nicht, ich bin sportlich, hab gute Reflexe und kann sehr gut auf mich alleine aufpassen!" "Na gut... aber versprich mir, dass du auf dich aufpasst!" "Das mach ich." "Danke. Ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht Liebling" "Du auch" und Ember legte auf und ehe sie sichs verah, trat sie schon weg.

Am nächsten Tag erzählte Ember ihren Freundinnen von dem Sammler und ihrem Vorhaben. 

"Was?!" sagte eine entgeistert. "Ich will herausfinden, was es mit diesem Typ auf sich hat!" antwortete Ember. "Aber das geht nicht! Denk dran, dass alle, die das selbe taten umgekommen sind!" "Ich hab schon schlimmeres hinter mir" entgegnete sie genervt und zählte dann nur noch die Stunden bis sie losziehen wollte.

Am Abend nach Sonnenuntergang erreichte sie endlich den Wald und zückte ihren Camcorder und testete die Nachtsicht. "Sehr schön!" meinte sie und legte den Camcorder kurz zur Seite und kramte nach der Taschenlampe, die für den Fall der Fälle war, sollte die Nachtsicht ausfallen oder nicht genug Licht spenden um voran zu kommen. Sie steckte die Taschenlampe in ihre Hosentasche und schaltete den Camcorder ein. "Hallo, mein Name ist Ember Daggerson und ich werde nun versuchen den Mythos des sogenannten Sammlers ein für alle mal zu klären. Seit einiger Zeit verschwinden Menschen und werden am nächsten Tag tot aufgefunden. Ohne Kopf und in manchen Fällen fehlten ihnen Organe. Es heißt zwar, dass der Sammler schon lange tot sei, aber entweder haben wir es mit einem Nachäffer zu tun oder der Sammler ist immernoch am Leben. Was auch immer stimmt, ich versuche heute herauszufinden, was hier los ist." und mit diesen Worten zog sie los.

Sie lief schon seit einer gefühlten Ewigkeit durch den Wald. Sie hätte gern ihr Handy gehabt um auf die Uhr sehen zu können, doch aufgrund des fehlenden Empfangs im Wald ließ sie es daheim. Diese Entscheidung bereute sie nun. Auf einmal hörte sie ein Klopfen, so als würde jemand eine Axt in einen Holzklotz schlagen. Sie machte die Taschenlampe aus und schaltete die Nachtsicht ihres Camcorders ein und hielt ihn in die Richtung der Geräuschquelle. Hatte sie da nicht eben zwei Punkte gesehen, die wie Augen aussahen? Dann trat ihr ein zwei Meter großer Mann entgegen, der eine Steampunk Brille und einen seltsamen, Gasmasken ähnlichen Mundschutz trug sowie einem Cowboyhut. Er steckte seine Axt in die kleine Halterung an seinem Trenchcoat und sprach zu Ember "Was macht ein Teenager in meinem Jagdbereich?" "Ich... Ich..." stammelte sie. "Keine Sorge du siehst nicht so aus wie ein Verbrecher, also sehe ich keinen Grund, deinen Schädel abzureisen" "D-Das hilft mir nicht w-wirklich" "Dann fangen wir eben simpel an" Er streckte seine Hand aus. "Mein Name ist Vlad und wie heißt du?" "Ähm..." sie nahm den Camcorder in die andere Hand "Ich bin Ember." Sie schüttelte ihm die Hand und bemerkte, dass sie feucht war. Sie schmierte diese Flüssigkeit an ihrer Hose ab. "Was ist das?" "Das müsste Blut von meinem letzten Opfer sein. Was ist das da in deiner Hand?" Er deutete auf den Camcorder. "Das... ähm..." Sie hatte einen Kloß im Hals und wusste, dass dem Sammler die Antwort nicht gefallen wird. "Das ist ein Camcorder" Sie hoffte, dass wenn sie alles löscht er sie gehen lässt. "Ein Camcorder... läuft der grad?" "Äh was?" "Ob der Camcorder läuft?" fragte er leicht gereizt. Ember schluckte "J-Ja..." Der Sammler nickte. "Dann hat die Jagd begonnen." Ember rannte weg ohne sich umzudrehen.

Sie rannte und rannte, bis sie den Rand des Waldes sah. Sie konnte nicht stoppen, also rannte sie zu ihrem Freund Collin.

Sie sturmklingelte und er sprach durch die Sprechanlage. "Ja?" ertönte er müde. "C-Collin. Mach auf! Bitte!" Collin öffnete die Tür und sie rannte in seine Arme. "Der Sammler. Er lebt!" "Was?" "Ja, hier sieh dir das Video an!" Sie zeigte ihm das Video und er erschauderte, als der Sammler ins Bild lief. "Das kann nicht wahr sein!" "Ist es aber" "Wir sollten ein Fahndungsfoto der Polizei geben und ihnen das Video zukommen lassen. Ich kann ihn zeichnen wenn du willst." "Ja, das wär lieb"

Am nächsten Morgen fühlte sich Ember beobachtet und hatte kaum geschlafen. Sie hatte Angst, dass der Sammler sie ermordet und konnte sich auch in der Schule auf nichts konzentrieren. Sie entschied sich niemandem etwas zu erzählen und nach der Schule die Zeichnung von Collin abzuholen und dann zur Polizei zu gehen. 

Sie klingelte bei Collin, aber niemand öffnete. Sie nahm den Schlüssel hinter der Topfpflanze und öffnete die Tür. "Normalerweise müsste er jetzt daheim sein" dachte sie sich. Sie ging hoch in sein Zimmer und öffnete die Tür. Was sie sah lies sie erschaudern. Collin lag ohne Kopf auf dem Boden. Das Blut lief in einer großen Lache in der Mitte des Raumes zusammen, welches noch aus seinem Körper von seinem Tisch auf den Boden floss.  In der Lache lag ein Zettel, auf dem stand

"Lege den Camcorder am Waldrand ab, dann hole und zerstöre ich ihn. Andernfalls hole ich dich! Du hast die Wahl..."

Sie schrie. Das konnte nicht wahr sein, doch sie wusste, wenn jemand ihr helfen kann, dann die Polizei. Sie nahm Collins Zeichnung, welche unter seinem Leichnam lag und den Camcorder und rannte zur Polizei. Nicht wissend, dass der Sammler auf einem Baum saß und sein Blick ihr folgte...

Der Sammler Kapitel 1

Collins Zeichnung des Sammlers

 

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