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Ich war gerade auf dem Rückweg einer Party, als alles anfing. Eigentlich wollte ich nichts trinken. Doch daran gehalten habe ich mich nicht.

Also torkelte ich hier über einen Feldweg. Es war eine Abkürzung, und da es schon relativ spät war, wollte ich so wenig Zeit wie möglich hier draußen verschwenden.

„Hey, Jolina...!“ Ich fuhr herum. Da hatte mich doch jemand gerufen... Niemand da. Vielleicht nur eine Einbildung. Oder der Wind, der mir kalt um die Ohren fegte.

„Joliiiiinaaaa...“ Erschrocken blieb ich stehen. Da hat mich wirklich jemand gerufen! Es war die Stimme eines kleinen Mädchens, sie klang verzweifelt und gequält, doch irgendwie auch sanft.

Langsam wurde mir das zu kurios. Ich schlang meine Arme um meinen Körper und rannte den Weg entlang. Ich wusste nicht, ob ich zitterte, weil mir so kalt war, oder aus Angst. „Bleib stehen... Jolina... Ich kann dich sehen...“ Tatsächlich blieb ich schwer atmend stehen. Diese Stimme sollte weg gehen! „Wer bist du?!“ Schrie ich. Niemand antwortete mir. Ich war vollkommen alleine...

Ich hörte ein Kinderlachen, dann ein eiskalter Windstoß, der mir meine braunen Haare in mein Gesicht blies. Langsam, ganz langsam, wie in Zeitlupe, drehte ich mich um. Und stieß einen spitzen Schrei aus.

Da stand ein kleines Mädchen, mit blonden Locken. Sie trug ein blaues Kleidchen und schwarze Lackschuhe. Nichts ungewöhnliches. Doch ihre Haut war blass, fast weiß. Und sie hatte... Sie hatte keine Augen... Leere Augenhöhlen... Ihre Lippen waren blutrot, und ihr lief Blut aus den Mundwinkeln. Und ihre Zähne- Sie waren keine Zähne.... Stacheln.... Und sie waren braun und grün... Und rot... Sie grinste breit und starrte mich mit riesigen Augen an. „Wer bist du?!“ Schrie ich. Sie lachte nur hysterisch.

Dann war sie weg.

Voller Panik stand ich da, mit offenem Mund, und starrte auf die Stelle, an der sie gerade noch gestanden hatte. Dann drehte ich mich herum und rannte weg. Ich gab dem Alkohol die Schuld.... Das war nur eine Illusion...

Zuhause angekommen schloss ich mich sofort in meinem Zimmer ein.

Das war nicht normal... Ich wollte so einem Wesen nicht noch einmal begegnen. Am nächsten Tag ging ich wie gewohnt zur Arbeit. Mir fiel nichts ungewöhnliches auf. Ich versuchte mich so normal wie möglich zu verhalten. Niemandem, absolut niemandem wollte ich von gestern Nacht erzählen. Sie würden mich für verrückt erklären. Mein Chef unterbrach meine Arbeit. „Ähm... Mrs Thompson... Jolina, pardon. Die Polizei hat gerade hier angerufen...“ Ich schaute von meinem Computer auf. Hatte jemand von gestern Nacht erfahren?

„Es geht um ihre Eltern... Sie sind tot...“ Ich stockte. Sie waren... Was? Schockiert starrte ich meinen Chef an. „W... Was...?“ Fragte ich mit zitternder Stimme. Das konnte nicht sein! Das durfte nicht sein! „Es tut mir leid. Sie sind natürlich für heute fertig. Sie dürfen gehen.“ Damit verließ er das Zimmer. Ich schluckte. Dann liefen mir die ersten Tränen über die Wangen. Ich stand auf und rannte nach draußen zu meinem Auto. Ich musste einfach zum Haus meiner Eltern fahren... Was war nur passiert? So schnell es ging fuhr ich dorthin.

Die Polizei empfing mich dort. „Ich hoffe, der Schock ist nicht zu groß, Mrs Thompson.“ Sagte einer der Beamten. „Kommen sie mit.“ Er führte mich rein, nach oben, in das Schlafzimmer. Es waren schon viele Leute der Kripo da, hatten alles abgesichert. Und dort lagen sie, der Schock stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Mein Vater lag, den Mund zu einem lautlosen Schrei geöffnet, auf dem Boden und meine Mutter lag im Bett. Das war zu viel für mich. Ich sank zu Boden und weinte. Hemmungslos. Wer tat so etwas schreckliches? Man brachte mich auf die Polizeiwache. Ich sollte ein paar Fragen beantworten. „Man hat keine Einbruchsspuren gesehen. Der Mörder kam irgendwie unbemerkt rein, vielleicht durch eine offene Tür oder ein Fenster. Dann schlich er sich ins Schlafzimmer und brachte ihre Eltern um, indem er ihnen die Kehle raus riss.“ Erklärte ein Ermittler. „Mrs Thompson, wo waren sie gestern Nacht?“ Fragte ein anderer. Ich zögerte. „Auf.. Einer Party.“ Die Polizisten warfen sich vielsagende Blicke zu. „Und... Haben sie auch ein Alibi?“ „Ja. Meine Freundin... Roxanne.“ „Okay. Bitte schreiben sie doch ihre Adresse und die Adresse ihrer Freundin auf diesen Zettel.“ Ich nickte und tat dies. „Gut. Sie dürfen dann jetzt gehen.“ Ich stand auf und verließ das Gebäude. Dann fuhr ich nach Hause. Ich wusste überhaupt nichts, was ich tun sollte. Ich setzte mich auf meine Couch und schaltete den Fernseher ein. Es kam ein alter schwarz-weiß Film. „Joliiiinaaa... Ich bin hier.... Bei dir...“ Da war es wieder! Panisch schaute ich mich um. „Wer ist da?“ Brüllte ich. Ein Lachen mehr nicht. Ich drehte mich wieder um. Auf einmal hatte der Fernseher diese Störungen. Ich stand auf und wollte schauen, ob eines der Kabel nicht richtig saß, da spürte ich wieder den Luftzug. Ich drehte mich um. „Jolina, komm doch zu mir... Komm die Treppe rauf...“ Ich gehorchte. Warum? Es war wie ein Bann, der mich nach oben zog. In mein Schlafzimmer. Dann wartete ich. Und mit einem Mal stand wieder das Mädchen in meinem Zimmer. ich schrie vor Panik und wollte raus, doch die Tür war abgeschlossen. Ich saß fest. „Lass mich in Ruhe!“ Schrie ich, doch das Mädchen lachte nur grausam. Ich fing an zu weinen vor Angst. „Bitte lass mich gehen!“ Sie grinste fies. Wieder sah ich ihre schrecklichen Zähne. „Wer bist du...?“ Flüsterte ich. Sie lachte. „Ich... Bin dein Schutzengel!“ Mit diesen Worten stürzte sie sich auf mich- Und riss mir die Kehle aus meinem Hals.

Jetzt gibt es einen weiter der vielen Schutzengel, der auf der Suche nach seinem nächsten Opfer ist.

Vielleicht wirst du es sein...

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