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Schweißüberströmt rannte er um sein Leben, hinter ihm der Löwe, der seine leichte Beute witterte. Warum nur hatte er sich auf die Safari eingelassen?

Warum war er nicht zu Hause geblieben? Doch für Antworten war jetzt keine Zeit mehr. Der Löwe sprang und er verlor die Besinnung.


Langsam konnte er seine Augen öffnen und er erblickte einen klaren Sternenhimmel über sich, was zugleich faszinierend und doch unmöglich schien, als er bemerkte, dass er sich in einer Art Raum befand.

Doch da waren sie über ihm und funkelten um die Wette, welcher wohl der Hellere sei.

Er versuchte sich zu erinnern, wer er war und wie er hierherkam, hierher an diesem seltsamen Ort.

Doch seine Erinnerungen schienen wie verschlossen, er konnte sich nicht mal an seinen Namen erinnern. So beschloss er, seine Umgebung genauer anzusehen, in der Hoffnung, dass es ihm bei seiner Selbstfindung weiterhalf. Die Wände schienen schön verziert zu sein mit großen Bildern von der Wildnis. Eines zeigte den Regenwald mit seinen Kreaturen, das andere den weiten, blauen Ozean. Die Bilder verdeckten die ganzen Wände. Das mit der Wüste faszinierte ihm am meisten, die Gazellen waren so real gemalt, dass sie sich zu bewegen schienen, und der Löwe glitzerte förmlich in der Sonne mit seinem goldenen Fell. So betrachtete er im Schein der Sterne bewundert eine Wand nach der anderen. So versunken bemerkte er nicht, dass sich hinter ihm tatsächlich etwas regte, die Wand mit dem Regenwald funkelte kurz auf und ein Frosch sprang heraus, sprang an ihm vorbei in den Ozean und war auf einmal ein Fisch. Jetzt merklich verwundert sah er sich die gemeinten Bilder genauer an und bemerkte, dass sich in jedem einzelnen sich so einiges verändert hatte. Verwundert griff er mit der Hand nach dem Bild, aus dem der Frosch rauskam, und bemerkte, dass er auf keinen Widerstand traf. Seine Hand versank im Bild und er fühlte die feuchte warme Luft des Regenwaldes. Erschrocken zuckte er mit der Hand zurück. Doch da wurde er sich seines Körpers wieder bewusst. Er blickte an sich herab, sah, dass er ein Leinengewand trug und bemerkte, dass er hier auf dem Boden kauerte und seine Füße nicht spürte. Langsam hob er das Gewand hoch und bemerkte einen Haufen Erde, der zu seinem Rumpf überging. Hilfesuchend sah er nach oben zu den Sternen die, wie es schien, auf einmal heller leuchteten als zuvor.

So verwundert er anfangs war, dass über ihm ein solcher Anblick vorherrschte, so dankbar war er nun, da es schien, als wären sie das einzige Natürliche in diesem Raum. Er holte tief Luft und sah nochmals herab an seinen Körper, er versuchte so etwas wie Schmerz zu fühlen, immerhin schienen seine Füße in Erde übergegangen zu sein, doch da war nichts. Er fühlte nichts, er fühlte nichts, als er bemerkte, dass seine linke Hand vor seinen Augen anfing ebenfalls in Erde zu verfallen. Hinaufblickend zu den Sternen in einem erstickendem Schrei verfiel der restliche Körper zu Erde. Da war nun der Raum mit seinen verschiedenen Eigenarten und ein Häuflein Erde aus dem, wie es schien, anfing, eine Pflanze zu wachsen.

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