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Diese Geschichte ist nicht wie die anderen in diesem Wiki. Sie ist nicht so wie z.B. „Slenderman“ oder ähnliches, denn diese hier ist wirklich passiert.

Ich werde diese Geschichte hier niederschreiben, weil ich mich damals nicht traute, sie meinen Eltern zu erzählen. Es war vor einem Jahr. Ich war erst 10, als ich etwas so verstörendes sah... Ah, ich erzähle es einfach.

Es war 2013 auf dem Oktoberfest. Ich lief nicht herum und fuhr Geschäfte, wie jedes normale Kind in meinem Alter. Natürlich nicht, denn meine Eltern waren ja auch Schausteller. Das verhieß für mich manchmal Gutes aber meistens auch Schlechtes.

Eines Tages, als ich mal wieder hinten in meinem Campingstuhl saß und ganz gespannt in den Fernseher guckte, klingelte mein Handy. „Komm, Yves! Vorne ist zu viel los! Komm und mach Teig für die Baguettes!“, sagte meine Mutter mit gestresster Stimme. Ich zog Hemd und Schürze an, wusch mir die Hände und lief in unsere Bäckerei. Ich arbeitete einige Stunden. Als nicht mehr so viele Leute kamen, ging ich ein bisschen spazieren. Ich ging an dem Fahrgeschäft meines Freundes vorbei, als ich es plötzlich sah. Es war ein gräulich gefärbtes Wesen mit roten Augen. Es hatte keine deutlichen Arme. Es schien als hätte es lange Tentakel anstelle von Armen und seine langen schwarzen Krallen benutzte es wohl zum Greifen. Es hangelte sich die Bäume hinauf und sprang von einem zum anderen. Ich lief hinterher, denn ich dachte damals, dass ich vielleicht eine neue Tierart entdecken könnte.

Ich kann heute noch nicht fassen, dass ich so etwas naives gedacht hatte.

Je näher ich dem Wesen kam, umso besser erkannte ich es. Es hatte Krallen an den Füßen und einen Schweif, an dem ein riesiger Dorn hing. Die Leute, die an mir vorbeigingen, schienen es nicht zu sehen. Ich richtete meinen Blick so starr auf das Etwas in den Bäumen über mir, dass ich über einen Stein stolperte. Ich schrie auf und fiel zu Boden. Mein rechtes Knie schmerzte, aber dennoch wollte ich das Wesen fangen. Als ich nach oben in die Baumkronen blickte, war das Monster plötzlich weg! Ich fluchte leise und stand wieder auf. Ich zog mein rechtes Hosenbein hoch und erkannte, dass es blutete. Plötzlich stand das Wesen vor mir. „Ah... Du kannst mich also auch sehen, Yves? “, sagte es zu mir: „Weißt du, nicht viele Menschen können mich sehen. Ich verkörpere die Sünden der Menschen. Ich kann dich immer sehen. Ich sehe alle, wenn sie Gutes und auch Schlechtes tun “.

Plötzlich begann es um das ganze Gesicht zu lächeln und flüsterte mir ins Ohr: „ Keine Sorge, ich tue euch nichts.“. Sein Lächeln war sehr nett, dennoch stellte es mir die Haare auf, als es mir so dreist ins Gesicht lächelte. Ich fragte es: „ Wer bist du? Was bist du? “. Doch meine Fragen blieben unbeantwortet, denn das Wesen verschwand mit einem lauten „ZEEERCIIIIUUUS! “ . Nach seinem Ruf habe ich es auch benannt. Der Zercius.

Manchmal, wenn ich spazieren gehe, bemerke ich immer noch Zercius. So langsam... Sind wir sogar Freunde.

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