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Risa

Im Research Institute for supernatural Artefacts in Essex county, Neuengland wurde vor kurzem ein neues Forschungsobjekt aufgenommen.




Es handelt sich hierbei auf den ersten Blick um eine grobe Keule aus Holz, etwa 50cm lang und im Durchmesser an der dicksten Stelle circa 10 cm. Ursprünglich war dieses Objekt ein Ausstellungsstück im Natural History Museum in London und das Beschreibungsschild wies es als „Keule eines Kro-Magnon-Menschen zum Jagen und Kämpfen um die 16.000 v. Chr.“ aus.

Da diese Datierung gemeinhin als zuverlässig eingeschätzt wird, ist es umso erstaunlicher in welch gutem Zustand sich das Objekt befindet, da es weder Anzeichen von Verwitterung oder Verrottung aufweist.

Das R.I.S.A wurde auf dieses Objekt aufmerksam, als sich die versuchten Diebstähle zufälliger Museumsbesucher exorbitant zu häufen begannen. Alle Menschen, sowohl Männer als auch Frauen, versuchten mehr oder weniger gewaltsam an das Objekt zu gelangen, doch bei späterem Verhör durch die Behörden sagten alle aus, dass es nach ihnen „gerufen“ habe.

Als bei einem dieser Vorfälle sogar das Schauglas zertrümmert wurde, beschloss die Museumsleitung das Objekt vorerst in Sicherheitsverwahrung zu nehmen bis es unserer Organisation übergeben wurde und dessen Aushändigung es gewissen Drucks bedurfte.

Besagtes Objekt trägt die Kennung A-0534 und wurde mit allen Standardverfahren bearbeitet um Daten zu sammeln.

A-0534 scheint aus Holz zu sein, lässt sich aber keiner bekannten, lebendigen oder ausgestorbenen Baumart zuordnen. Es liegt gut in der Hand und scheint sich ergonomisch anzupassen, allerdings sind alle Versuche es zu beschädigen bisher gescheitert, da ein Diamantschneider keinen Kratzer zu verursachen scheint und selbst in der Hitze eines Lichtbogens verbrennt oder verkohlt es nicht.

Weitaus beunruhigender als die abnorme Robustheit ist jedoch der mentale Effekt, den Objekt A534 auf Menschen mit weniger stark ausgeprägter psychischer Belastbarkeit zu auszuüben scheint.

Testsubjekte oder Mitarbeiter, die sich dem Objekt auf 2 Meter nähern, verspüren den starken Drang es in die Hand zu nehmen. Sobald sie es an sich genommen haben, wächst ein irrationaler Hass gegen alle anderen Anwesenden und die Testsubjekte versuchen auf primitivste Art Amok zu laufen. Sie schlagen wild auf ihre Opfer ein und selbst wenn diese bereits tot sind, hört das Testsubjekt nicht auf den Körper mit der Keule zu bearbeiten, bis sämtliche Knochen gebrochen, jedes Organ zerquetscht ist und von dem Toten nur noch ein blutiger, aufgeplatzter Haufen Knochen und Gewebe übrig ist.

Auf diese Weise verloren wir beim ersten Versuchsdurchlauf zwei Freiwillige und das Testsubjekt musste liquidiert werden da es sich nicht mehr beruhigen wollte.

Die nächsten Tests fanden ohne weitere Personen im Raum statt und anstatt aggressiv zu werden, verfällt das Subjekt jedes mal in tiefe Depressionen und führt Selbstgespräche in denen es dem imaginären Gesprächspartner seine Unschuld versichert und sich für irgendetwas zu rechtfertigen scheint.

Nach ungefähr einer halben Stunde bricht das Subjekt in lautes Weinen aus und beginnt sich selbst mit der Keule diverse Knochen in den Beinen zu brechen und um Vergebung zu schreien.

Diese Person hätte sich vermutlich irgendwann selbst getötet, aber das Experiment wurde abgebrochen um das Testsubjekt nach medizinischer Behandlung noch befragen zu können.

Die Aussagen welche die Subjekte machten, decken sich in allen relevanten Punkten.

Alle sagen aus, dass nachdem sie die Keule an sich genommen hatten, Stimmen zu hören waren.

Hunderte verschiedener Stimmen von Männern, Frauen und Kindern und alle weinten, schrien oder beschimpften die Subjekte. Allerdings erhob sich eine Stimme über alle anderen, eine die eindringlicher und stärker war. Laut Aussage handelte es sich um eine angenehme, junge Männerstimme die nicht in den Chor der anderen einfiel. Sie sprach sanft aber voller Trauer und Vorwürfe. Ihre Art zu sprechen war sehr altertümlich und jedes Testsubjekt erinnert sich noch an den genauen Wortlaut der in jedem Fall der selbe war.

Folgender Ausschnitt des Dialogs entsteht aus dem Mitschnitt eines Selbstgesprächs und dem was die Stimme laut Aussagen gesagt haben soll:

Testsubjekt-462: „Ich habe doch nichts getan, lass mich in Ruhe!“

[Stimme]: „Warum hast du mich getötet? Warum?“

Testsubjekt-462: „Ich habe dich nicht getötet! Ich habe niemanden getötet!“

[Stimme]: „Haben Mutter und Vater uns nicht beide geliebt? Haben sie uns beiden nicht alles gegeben was wir wollten?“

Testsubjekt-462: „Ich weiß nicht wer du bist, lass mich in Ruhe!“

[Stimme]: „Warum neidest du mich so sehr Bruder? Warum hast du mich getötet?“

Testsubjekt-462: „Bitte...was willst du von mir?“

[Stimme]: „Du hast mich hinterrücks erschlagen, Bruder, glaubtest du nicht bestraft zu werden?“

Testsubjekt-462: „VERSCHWINDE ENDLICH! ICH KENNE DICH NICHT UND ICH HABE DIR NIE ETWAS GETAN!“

[Stimme]: „Er hat es gesehen und dafür wurdest du von ihm bestraft. Doch nicht von mir.

Testsubjekt-462: „SAG MIR BITTE EINFACH, WAS DU WILLST, BITTE SAG ES MIR UND LASS MICH IN RUHE!!“

[In den letzten Sekunden bevor das Testsubjekt beginnt sich selbst zu Verstümmeln wird die Stimme zu einem Dröhnen und Vermischt sich mit dem Chor der anderen]

[Stimme]: „ICH WILL, DASS DU BUßE TUST. ICH WILL, DASS DU LEIDEST, MEIN GELIEBTER BRUDER! LEIDEN SOLLST DU UND ALLE DIE NACH DIR KOMMEN!

DU HAST MICH GETÖTET. ER VERGIBT ALLES, DOCH ICH WERDE DIR NIEMALS VERZEIHEN! “

Testsubjekt-462: „NEIN...BITTE!... ES TUT MIR LEID! ES TUT MIR LEID! VERGIB MIR BITTE!“

[Stimme] „KEINE VERGEBUNG FÜR DEN BRUDERMÖRDER! NIEMALS! NIEMALS!

LEIDE! DU SOLLST LEIDEN!

Unsere Experten sind sich einig, dass dieses Objekt weitaus älter ist, als bisher angenommen wurde.

Das Objekt A-0534 wird in einer 10x10 Meter großen Kammer mit einer 20cm dicken Stahltür verwahrt.

Es ist dem Personal unter der Sicherheitsstufe Beta strengstens untersagt den Raum zu betreten.

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