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Stell dir vor du wachst eines morgens auf und es ist still...

Du schaust aus dem Fenster: niemand zu sehen, weder im Radio noch im Fernsehn ist jemand.

Es kommt in deinem Unterbewusstsein langsam die kalte Ahnung hoch, das kalte Gefühl der Einsamkeit...

Nachdem du dir ein paar Sachen in deinen Rucksack gepackt hast, gehst du los.

Du wanderst durch die Straßen und Städte, es ist überall dass gleiche: eiserne Stille, kein Hinweiß wo die anderen sind, noch was passiert ist, geschweige denn warum du noch da bist.

Es sind jetzt schon 3 Wochen vergangen:

Hinweise auf die anderen: 0. Es kommt dir vor wie ein schlechter Scherz, doch es ist die kalte Realität: Du bist alleine, zurückgelassen, ausgesetzt. Sieh es wie du willst, hauptsache du kannst es verkraften.

Die Vorräte an Lebensmitteln werden immer knapper, die Natur beginnt langsam sich alles zurückzuholen. Du fängst an mit Selbstgesprächen an, um dich bei Laune zu halten.

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17 Wochen später:

Du lebst mittlerweile vollkommen verwildert; du isst alles was dir unter die Nägel kommt und du hast angefangen eine ausgeprägte Paranoia zu entwickeln und du fühlst dich beobachtet.

Es kommt dir vor wie eine Bestrafung Gottes, doch du kannst dir nicht vorstellen weswegen. Du warst immer ein guter Mensch, hattest nie etwas verbrochen, du warst der Durchschnittsbürger: klassisch, unauffällig, und hattest die Augen vor der Welt verschlossen.

23 Wochen später:

Du sehnst dich nach menschlichen Kontakt, du siehst Schatten im Augenwinkel, hörst ihr Gelächter, sie sind in deinem Kopf und verstummen einfach nicht.

Du hast angefangen über den Tod nachzudenken...

Die Bibel ist mittlerweile dein Leitfaden, du betest regelmäßig.

Es zehrt an deinen Kräften, durch die mittlerweile verwilderten Städte zu laufen.

48 Wochen später:

Du hältst es kaum noch aus, warum wurde auch dir diese Bürde aufgetragen.

Durch die knapp werdende Nahrung bist du abgemagert bis auf die Knochen. Es bringt dich in den Wahnsinn, kein sozialer Kontakt, kein Essen, vollkommene Isolation.

Woche 52:

Es ist nun schon ein Jahr vergangen...

Du hast beschlossen deine letzten Worte in der Wüste zu verewigen.

Als du endlich ankommst, brichst du vor Erschöpfung zusammen. Du hast seit Tagen weder getrunken noch gegessen.

Noch bevor du deine Arbeit abschließen kannst, sackst du zusammen. Deine Augen werden schwer, und langsam erkennst du die Ironie, du hinterlässt eine Nachricht für die nicht existierende Menschheit.

Du bist der letzte.

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Du spürst wie du ohnmächtig wirst.

Du lässt deinen letzten Atemzug langsam aus deiner Kehle entweichen.

Was tun als letzter Mensch?

Aber egal welche Antwort du auf deine Frage bekommen hättest, sie hätte dir nichts gebracht; du bist tot, der letze Mensch, eine Rasse komplett ausgestorben .

Mach dir mal Gedanken, was du in einer solchen Situation tun würdest.

Geschrieben von: Plasmarex Bearbeiten

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