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Er ist da.

Ich wollte es nie glauben, hab' es verleugnet.

Wieso auch nicht?

Er ist da... kommt näher.

Er hat mir meine Mutter genommen. Jetzt holt er mich.

Vielleicht bin ich auch gleich tot...


... endlich.



( Für die Leute die vielleicht tatsächlich der erste Geschichte gelesen hatten, muss ich sagen, dass der Teil hier nicht ganz des ersten Teil Endes entspricht. )


Nun ja, wo soll ich anfangen? Es fing vor einer Woche an, es war seit 2 Jahren alles in Ordnung. Ein wahrer Segen für mich. Ich konnte zwar nicht alles verdrängen, es wäre ja auch unmöglich. Es war ... alles wunderbar! Ich hatte endlich einen Freund gefunden, Vincent, er ist so unglaublich süß und tatsächlich nur 1 Jahr älter als ich ( Ich hasse es wenn Männer 5 Jahre älter, o. jünger sind ). Und mit meinem Studium läuft es auch gut, Kinderkrankenpflegerin war schon immer mein Traum. Und wir haben tatsächlich ein kleines Appartement bekommen, zwar nicht das größte Penthouse der Stadt, aber es war gemütlich, plus unsere liebe Nachbarin. Es war alles schön, das Leben machte Spaß und ich war rundum glücklich...

Ich sollte eines besseren belehrt werden.


Nun ja, es fing vor 2 Wochen an, und es war nicht wirklich schlimm, aber ich machte mir leicht Sorgen. Vincent wachte am Montag auf, war nicht er selbst, sagte er hätte einen schlimmen Traum gehabt das war's. Ich, mit meiner schrecklichen Neugier, wollte natürlich kein Wort glauben. Schon allein seine, ich sag mal paralysierte Art, war für ihn, nicht gerade üblich. genauer genommen hatte ich das bei ihm noch nie bemerkt. Schließlich konnte ich ihn dann doch überreden, dass wir zum Arzt gehen. Er wiederrum sagte, sein Körper hätte den Traum wohl so real wahrgenommen, dass es ihn schwächte. Dr. Harrison wollte natürlich sofort hören, worum es in dem Traum ginge.

>> Würde es ihnen etwas ausmachen wenn sie rausgehen würden? Manche Patienten können sich besser öffnen wenn, nun ja kein äußerlicher Druck auf ihnen lastet.<<

>>Wie bitte?<< 

Ich wollte schon laut einatmen, um Dr. Harrison zu sagen, was er da gerade von sich rausposaunt hatte, als mich jemand am Arm Griff.

>> Schatz, lass nur. ich werde das schon alleine machen, geh' du nur. ich hab gehört auch Krankenhauskaffee schmeckt gut.<<

Und natürlich sagte er das mit seinem bezauberndem, jedoch auch kränklichem Lächeln, weshalb ich also in die Caféteria ging. Ich holte mir einen Caramellcapuccino und setzte mich zu einem freien Tisch. Eine gefühlte Ewigkeit verging als ich mir schon eine Zeitschrift holen wollte, doch dann kam Vincent auch schon. Er sagte mir, Dr. Harrison hätte in für eine Woche von seiner Arbeit befreit, er solle sich ausruhen und mal komplett entspannen. Mir gefiel der Gedanke, ich hatte gerade meinen Urlaub frühzeitig zugestellt bekommen, so freute ich mich auf eine entspannte Woche.


Die ersten zwei tage schien es Vincent besser zu gehen, er konnte wieder sein charmantes Lächeln auf sein Gesicht zaubern, und er hatte wieder ein rosiges Gesicht.


Doch in den nächsten Tagen wurde es wieder so schnell schlimmer, dass man hätte denken können, er hätte die Pest. Und er sagte mir dieser eine Traum würde ihn einfach fertig machen. So ging es 4 tage lang, bis der Tag kam an dem sich alles ändern sollte.

Ich wachte natürlich als erste auf, das ist halt der Nachteil wenn man einen Freund hat der ( an freien Tagen ) am Liebsten bis um 13:00 schlafen würde. Doch als sich meine Augen an das grelle Licht, des Morgenscheins gewöhnten, und ich mir den Augenschlaf aus den Augen rieb, fiel mir etwas auf, das in mir eine bekannte Kälte aufhellen ließ. Als ich Vincent genauer betrachtete, sah ich an seinem Hals einen Abdruck einer Hand, einer ... schwarzen Hand. Doch als ich sie genauer betrachten wollte, verblasste sie wieder, und es war nichts mehr zu sehen. Jedoch wurden Vincent's Augenringe dabei tiefer und dunkler, seine Haut wurde blasser, und er sah leicht eingesunken aus.


Und dann wurde es mir bewusst. Mir wurde bewusste, dass ich vor ihm nicht entfliehen konnte. Nun versuchte er  auch meinen Freund zu holen.

Was ich nicht zulassen werde.

Diese Nacht stöberte ich in der weiten Welt von Google, und fand eine Seite, bei der es ein Ritual gab' mit dem man alte Träume, wiederholen konnte. Man bräuchte jediglich eine Art Formel vor dem Schlafen aufzusagen. Das war's.

Da es schon um 9 war, konnte ich gleich beginnen. Dieses mal würde er nicht noch jemanden holen, den ich liebe. Ich sprach die Formel (Vincent schlief schon, ich konnte frei beginnen), legte mich in's Bett und Schloss die Augen.


>>Das du mich wiedersehen willst, Delia, überrascht mich..<<

Mein Gott..

Ich hatte ímmer gebetet nie wieder diese Stimme hören zu müssen, doch sie war nun da..

>>Wieso? Warum hast du es auf mich, auf Vincent abgesehen? Hat dir meine Mutter noch nicht gereicht?!<<

Ich wurde mit jedem Wort wütender, wurde rasend.

>>Dummerchen ... natürlich hat sie das nicht!<<

Seine Stimmer beherbergte ein dumpfes Grollen.

>>Du bist das einzige was ich will, besser gesagt ich will deine Psyche töten, du sollst in Wahnsinn verfallen, leiden! Damit ich es eigenhändig zuendebringen kann..<<

>>Du wirst..<<

Jetzt reichte es mir! ich kochte innerlich wie ein Vulkan.

>>Halt's Maul! Du wirst mich nicht kleinkriegen, ich werde dich aufhalten, du elender Bastard!<<

Und dann sah ich es. Sein furchtloser, bedrängender Blick schien unverändert, bis auf ... einen kleinen Schimmer Angst.

Und mit einer grässlichen Stimme schrie er.

>>Verschwinde!<<

Und schließlich, sitze ich jetzt hier, in meinem Hotelzimmer, in der Ecke und spreche in dieses Tonband hier und hoffe, dass es keine Menschenseele je hören muss. Fall's doch, denk' dran, weißt du von ihm holt er dich, hörst du von ihm findet er dich, siehst du ihn..

tötet er dich.

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