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Was ist Creepypasta?

Creepypasta sind Geschichten, die sich mit unheimlichen oder schockierenden Begebenheiten befassen. Einige basieren auf realen Geschehnissen, die meisten sind allerdings frei erfunden. Vermutlich.

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Bloodborne - A Marionette's Melancholy

Eine Leiche sollte ihre Ruhe haben. Oh, ich kenne das gut. Wie die Geheimnisse so süß locken. Nur ein ehrlicher Tod kann Euch heilen. Euch befreien, von Eurer wilden Neugier.“ - Fürstin Maria des Astralen Uhrturms


I - Der Puppenspieler


Werden Sie müde?“, fragt mich die verschrobene Stimme ausdruckslos.

An der Mauer angelehnt liegt ein sich bewegendes Wesen aus Stoff, mit einem Hut aus Stroh. Die alte Vogelscheuche, die ich früher auf dem Feld aufgestellt hatte. Heute sieht sie immer noch genauso mitgenommen aus, Stofffetzen und viel Schmutz. Auf dem mittlerweile grauen Gewand erkennt man sogar noch Blut, woher dieses herkommt, weiß ich allerdings nicht mehr. An den Stroharmen erkennt man noch den alten, rostigen Stacheldraht, den die Bauern zur Festigung dran gebunden hatten. Dies hielte besser als Seile, meinten sie. Über den Kopf wurde ein Sack gestülpt, der Mundraum ist längs eingerissen und mit schwarzen, verbrannten Kohlestücken gefüllt, die wie Zähne aussehen. Einige Stoffschichten sind allerdings schon abgeblättert, es sind viele Falten erkennbar. Die Augen bestehen aus ausgehöhlten, ebenfalls schwarzen Kreisformen. Die Öffnung des Sacks wurde an den Schulterraum festgenäht, als wäre der Kopf darunter gefangen. Die Kinder hatten sich damals, vor dutzenden Jahren, auch Geschichten ausgedacht, unter dem Stoffsack würde sich ein echter Schädel befinden. Einzig der schwarze, spitze Hut sieht trotz des Alters noch neu aus, nur die Spinnweben überdecken die gesamte Vogelscheuche.

Wissen Sie, es ist unhöflich, nicht auf eine Frage einzugehen“, hakt das Geschöpf provokativ nach. Dessen Kopf regt sich in meine Richtung, die schwarzen Augenhöhlen starren mich an. Einige Momente warte ich, dann kommt das Wesen meiner Antwort zuvor: „Wie entwürdigend, einem Gesprächspartner die Konversation zu verweigern. Wenigstens besitzen Sie noch den Anstand, mich dabei anzusehen.“

Das Wesen richtet sich mich verhöhnend auf, es fällt ihm schwer, aber schließlich kann es sich an alten Landgeräten aufrichten: „Wobei es mir schwer fällt, Ihrem Wunsch nach ein wenig Aufmerksamkeit zu entsagen. Wären Sie nur nicht so bescheiden.“

Keine weitere Reaktion. Ich setze mich in den staubigen Schaukelstuhl neben der Vogelscheuche, wir sitzen nun nebeneinander. Das Geschöpf scheint es sich auf den ausgebauten Teilen eines rostigen Mähdreschers bequem gemacht zu haben.

Wie lange sind Sie schon hier? Wenn ich fragen darf, denn ich hätte nicht mit Ihrer Ankunft gerechnet“, fragt mich das Wesen neugierig aus. Weitere Augenblicke verstreichen, einer nach dem Anderen.

Einen scharfen Blick werfe ich dem Wesen zu, welches sich leicht vorbeugt, um mein Gesicht genaustens zu betrachten: „Werden Sie nicht so stürmisch, ich kann Ihnen ja gar nicht mehr folgen! Würden Sie mir wenigstens die Ehre eines einzigen Wortes erweisen? Winseln können Sie genauso gut später, eines sind Sie mir nach all der Zeit schuldig, immerhin habe ich Sie damals versorgt!“

Allmählich scheint mir der Besuch dieses Wesens ein Fehler zu sein, doch als ich mich wieder erheben wollte, fasst es mir an den Arm und hält mich zurück: „Warten Sie doch einen Moment, könnten wir nicht ein wenig plaudern? Wir haben uns doch früher so sehr miteinander amüsiert, doch nun kommt es mir beinahe so vor, als hätten Sie all die schönen Erinnerungen vergessen.“

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