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Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begegnung, die ich auf der wunderschönen Insel Rügen hatte.

Alles begann im Sommer 2010. Ich hatte gerade mein Zivildienst in Berlin absolviert und war auf der Suche nach einem neuen Job weit weg von der Großstadthektik.

Es sollte sich als nicht besonders schwer heraus stellen, da es in meinem Beruf wohl einen gewissen Engpass  gibt, was den Nachwuchs betrifft. So war ich doch verwundert, dass alle Bewerbungen mit einer Einladung zum Gespräch endeten, eine davon stach besonders hervor und zwar jene von einem Campingplatz.

Bei den Gesprächen, die ich alle an ein- und demselben Tag erledigte, hatte ich mir das beste Angebot, jenes vom Campingplatz, als Letztes vorgenommen.

Es war ein gutes Angebot. Nettes Gehalt, inklusive freier Unterkunft in Strandnähe. Nachdem ich 2 Tage lang Probearbeiten war, unterschrieb ich den Vertrag, auch wenn sich die freie Unterkunft  als Trailer herausstellte.

Die Zeit verging wie im Fluge, ich lernte neue Freunde kennen und auch der wirklich weitläufige Campingplatz (ca. 2 km in der Länge) fand so langsam kartographisch einen Platz in meiner Großhirnrinde.

Es vergingen 2 Monate als ich eines Abends eine Freundin nach einem DVD-Abend wieder zu Ihrem Bungalow begleitete, der sich am Anfang des Platzes befand und, jup erraten, mein Trailer am Ende.

Diese Nacht hat sich in mein Gehirn gebrannt, wie die Nadel einer Lobotomie.

Es war sternenklar, nicht eine Wolke am Himmel, der Mond war voll und strahlte. Man konnte sich gut orientieren, selbst bei Nacht, was auch nötig war, da ich an 2 dunklen Passagen vorbei musste, die teilweise in einem Waldgebiet lagen. Ich ging recht zügig, da es schon langsam Ende der Hochsaison war und auf diesen Gebieten (für Zelte) kaum noch Menschen waren.

Als ich um die Kurve in das 2. Waldgebiet kam, nahm ich eine Silhouette zwischen den Bäumen  wahr. Der Mondschein kam von der Ostsee und schien direkt in das kleine Stückchen Wald, dazwischen sah ich eine ca. 2-3 m hohe schlanke Figur mit Armen die fast bis zum Boden reichten und Finger so lang wie eine Gabel.

Ich weiß nicht mehr ob es/er/sie Kleidung anhatte, aber woran ich mich erinnere ist, dass es etwas aufgehoben hat und eine Art Eimer oder Gefäß in der anderen Hand hatte. Im selben Moment, als mein Blick an ihm vorbei schweifte, sah es so aus als ob es in der Bewegung versteinert blieb, nur darauf zu warten was als Nächstes geschehen wird.

 Mein Blut gefror augenblicklich, das Adrenalin schoss mir vom kleinen Zeh bis ins Gehirn, der Urinstinkt „Flucht“ wurde so schnell geweckt als ob jemand einen Schalter umlegt hätte. Ich hatte einen Tunnelblick, um es ja nicht nochmal zu sehen oder, noch schlimmer, es mich.

Mein Gang beschleunigte sich automatisch, um einfach Menschen um mich herum zu haben, aber ja nicht auffallen. Als ich endlich meinen Trailer sah, war ich schon fast in einen Lauf übergegangen.  

Ich verriegelte die Türen hinter mir, schnappte mir das größte Messer aus der Schublade und legte mich wie ein kleiner verängstigter Junge ins Bett.“

Ich brauche nicht erwähnen, dass ich in dieser Nacht keine Schlaf fand. Was mich aber fand, waren ungewöhnliche, helikopterartige Geräusche über meinem Trailer. Bloß wesentlich leiser als ob sie nur für mir da waren.

Wer weiß was passiert wäre, hätte mich anstatt der puren Angst die Neugier befallen. 2 Tage später bin ich in eine Wohnung gezogen und das erste halbe Jahr dort habe ich immer dieses „Ding“ in der Spiegelung meiner Balkontür gesehen. Erst eine Wohnung ca. 20 km entfernt von der Ostsee half mir zu vergessen, jedenfalls ein wenig.

Ich habe dieses Wesen zum Glück nie wieder leibhaftig gesehen und doch packte mich nach ca. 1-2 Jahren die Neugier was es gewesen war, das ich dort sah und fing an zu recherchieren.

Die ersten Beschreibung fand ich bei den sogenannten Verschwörungstheorien vom Alien bis zu Lovecrafts "Die Alten".

Hier auf Creepypasta bin ich auch auf den Slenderman gestoßen. Das Äußere würde passen, aber ich kann mich beim besten Willen nicht an einen Anzug erinnern.

Was es auch war, ich sehe die Welt seitdem anders.

Mein Rat an euch alle: Meidet große Seen und Meere bei Nacht, denn Ihr wisst nicht was erwacht.

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