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Sie rannte durch den finsteren Wald, als sich nicht einmal die Sterne am Himmel zeigten. Ihre Lunge brannte bereits, durch das ganze Rennen.

Es war als wäre der warme, faulige Atem noch in ihrem Nacken. Doch sie traute sich nicht nach hinten zu sehen. So rannte sie immer weiter bis ihr allmählich die Kräfte ausgingen und sie zum stehen kam.

Sie drehte sich sofort um und war erleichtert das dieses “Ding“ nicht mehr zu sehen war. Dieses Ding, es war größer als sie selbst. Wenn sie schätzen müsste hätte sie es auf 1,70 geschätzt, wenn es auf allen Vieren war. Zudem hatte es mehrere Gliedmaßen, wobei einer dieser Gliedmaßen an eine Krebsschere erinnerte. Es hatte ein riesiges Maul und mehrere Augen am Kopf sowie am Körper. Es wirkte zudem als bestünde es aus zwei unterschiedlichen Wesen. Zudem besaß es einen einzelnen Flügel auf dem Rücken. Seine Augen schienen geradezu in die Seele von einem zu sehen um sie genüsslich zu verschlingen. Es war einfach ein schrecklicher Anblick.


Doch wo war es nun? Ihr Herz schlug wild. Es schien ihr gerade bis zum Halse zu schlagen durch die Angst, durch die Ungewissheit wo „Es“ nun lauerte.


Sie wanderte weiter durch den Wald und tat sich schwer was zu erkennen. Dann fand sie ein großes, altes heruntergekommenes Gebäude vor. Zaghaft sah sie sich um und betrat es in der Hoffnung hier endlich Schutz zu finden. Tief im Gebäude lies sie sich in einem kleinen Raum nieder, wo sie ihren Kopf an die kühle Wand lehnte.


Die Erinnerungen an den letzten Minuten flammten erneut auf. An ihre Freunde. Sie waren zu dritt in den abgesperrten Wald gegangen wegen einer Mutprobe, da es hieß das hier Unerklärliches geschehen würde. Und nach kürzester Zeit tauchte bereits dieses Ding aus dem Dunklen auf und schritt langsamen zwischen den Bäumen entlang auf sie zu. Es beschleunigte um auf sie zu zu rennen, womit es sie letztendlich alle getrennt hatte. Was nun mit ihren Freunden geschehen war wusste sie nicht, aber sie wusste das sie entkommen wollte, das sie überleben wollte.


Somit stand das junge Mädchen wieder auf und begann durch die Gänge zu schreiten, auf der suche nach einem Ausweg. Doch es war stockfinster wo sie war. So tastete sie sich immer weiter durch die Gänge bis sie erstarrte. Schwere Schritte waren hinter ihr zuhören. Glas splitterte unter dem Gewicht der Bestie, weshalb sie hören konnte wo es war. Panik keimte mehr in ihr auf, denn es war hier, hier bei ihr in diesem Gebäude!?


Sie tastete sich schneller durch die Gänge um “Es“ zu entkommen. Aber sie scheiterte. Sie wurde an der Schulter gepackt und sie begann lauthals zu schreien, da sie ahnte das ihr letztes Stündlein geschlagen hatte. Doch wurde eine Hand auf ihren Mund gelegt und dann erkannte sie langsam die Umrisse als es näher an ihr Gesicht kam. Es war Luke, einer ihrer Freunde, die mit ihr in den Wald gegangen war.

Ihr traten Tränen der Freude in den Augen, welches sich schnell ändern sollten. Ihr stieg ein fauliger Geruch in die Nase und bevor sie beide wussten wie ihnen geschah war es bereits zu spät. Eine riesige Schere packte Luke von der Seite und das riesige Maul biss ihm in den Oberkörper, sodass Blut hervor quoll und ein markerschütternder letzter Schrei von ihm wich, welcher nur noch ein gurgelndes Geräusch wurde.

Tränen traten ihr weiter aus den Augen und sie konnte sich nicht rühren. Die ersten Momente konnte sie nur zusehen wie dieses Ding ihn zu verschlingen begann. Bei jedem neuen Biss dieses Dings hörte sie wieder dieses schmatzende Geräusch, das Knacken von Knochen und das Plätschern von Speichel und Blut, das aus dessen Maul rann.


Ein Schrei entwich ihr, sie raffte sich zusammen und begann los zu rennen. Sie rannte und rannte und schien gar nicht mehr aufzuhören. Plötzlich blieb sie schlagartig stehen, als sie erkannte, was sie getan hatte. In blinder Angst war sie tiefer in das Gebäude geflüchtet. Ein Gebäude, welches sie nicht kannte, aber dieses Wesen bestimmt.


Sie schlich nun weiter und suchte einen Ausgang. Ein Geräusch war zu ihrer Linken zu hören, sie hielt inne und sah in die Richtung und lauschte in diese Abzweigung hinein. Doch sie hörte nichts mehr, so begann sie sich weiter durchs Gebäude zu arbeiten.

Plötzlich ertönte erneut das Knirschen von Glas hinter ihr, sie drehte sich sofort um und lief rückwärts weiter. Doch dort war nichts! Panik entflammte erneut in ihr. Sie wusste nicht wo "Es" war. Sie konnte kaum was sehen. Und sie war sich sicher, das sie was hörte und es sich nicht nur einbildete.


Sie schüttelte den Kopf und wand sich um, wobei sie gegen etwas stieß. Sie ging zwei Schritte zurück. Und ehe sie es sich versah wurde ihr Körper von dieser riesigen Schere gepackt und gequetscht. Das Maul schloss sich langsam um ihren Kopf. Sie war wie erstarrt. Sie zitterte unaufhörlich. Vergoss Tränen ohne noch einen Laut von sich zu geben und der Inhalt ihrer Blase entwich. Sie kniff die Augen eng zusammen, da sie wusste das dies nun das Ende war. Doch fragte sie sich wieso sie nun durch so eine Bestie sterben musste. Und all dies, da die Älteren sie und ihre beiden Freunden zu dieser Mutprobe überredet hatten.

Ob ihre Freunde so auch dahin schieden? Mit solchen Schmerzen wie sie sie gerade hatte, da das Wesen sie mit seiner Klaue hielt?

Und als sie sich der Situation wieder bewusst war, hallte ihr das Schmatzen, das Knacken, sowie das Plätschern im Kopf wieder, welches sie vernehmen musste als es sich Luke einverleibt hatte. Sie begann durch dieses Wiederhallen in ihren Kopf so wie die Bilder vor den Augen zu schreien. Sie schrie so laut sie konnte. So schloss die Bestie nun sein Maul komplett und trennte Kopf vom Torso mittels seiner scharfen Zähnen, womit die Schreie letztlich auch verstummten und es den Kopf genüsslich verschlang......

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