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Ihr habt euch sicherlich schon einmal gefragt, wieso es so unzählige Geistergeschichten gibt. So unzählige Horrorgeschichten. So unzählige unerklärliche Ereignisse, die man bis heute nicht erklären kann. Nun ja... Ich habe die Antwort. Lange vor unserer Zeit lebten die Menschen mit den Geistern zusammen. Das Jenseits war unmittelbar mit dieser Welt verbunden. Zu dieser Zeit gab es keine Angst vor den Geistern. Dazu gab es auch keinen Grund, wieso sollte man vor verstorbenen Verwandten Angst haben?

Die Seele eines Menschen geht niemals verloren. Sie geht nur über in einen anderen Zustand. Die Energie, die Seele die einen Menschen am Leben hält, ihn fühlen lässt, ihn lebendig macht, wird auf ewig existieren.

Die Seelen der Toten erschien den Menschen in Form eines identischen Abbild des Verstorbenen zu dem Zeitpunkt, an dem sie verstarben. Trug jemand im Krankenhaus ein Gewand, als er starb, so konnte man diese Seele, diesen Geist, auch in genau diesem Gewand wieder sehen. Das ermöglichte eine genaue Identifizierung der Toten, auch nach dem Tod hinaus. Das Jenseits war ein Teil dieser Welt. Die Energie der Toten war positiv. Sie war nicht angst-einflößend, ganz im Gegenteil. Sie strahlte einen Wärme ab, eine innerliche Ruhe. So bemerkte man die Anwesenheit eines Geistes. Jedoch kann ein Geist nicht mehr eingreifen in das Leben. Sie können sich nur erkenntlich machen in dem sie Dinge bewegen, sich zeigen, oder mit den Menschen sprechen. Dies war jedoch ein enormer Aufwand.

Im Jenseits ist eine Energiequelle, das: „Pacem”. Diese Energie würde man heute als “Magie” bezeichnen. Trat man mit dem Jenseits in Verbindung, beispielsweise durch den Tod, so durchströmte einen das Pacem und man war in der Lage, Dinge zu erkennen, zu sehen, die sonst im Verborgenen blieben. Ursprünglich war diese Energie von den Lichtwesen, die das Jenseits erbauten, dafür vorgesehen, dem Menschen nach seinen Ableben zu “reinigen”. Durchströmte einen diese Energie, wurde man unmittelbar mit seinen schlechten Taten im Leben konfrontiert. Man fühlt das gleiche Leid, den gleichen Schmerz wie das Lebewesen, dass unter den schlechten Taten zu leiden hatte, die man begangen hatte. So konnte man Wege finden, diese zu begleichen, sie zu “reinigen” und letztlich Frieden zu finden.

Das ist auch heute noch im Jenseits so. Die Lichtwesen verschwanden irgendwann von der Bildfläche, keiner weiß bis heute wieso.

Manche Menschen konnten auch zum Zeitpunkt ihres Lebens in das Jenseits übertreten und sich die Macht des “Pacem” zueigen zu machen, um den vollständigen Frieden zu finden. Die Geister waren damit einverstanden, denn nur so konnte man den freien Übergang ins Jenseits absolvieren. Doch die Menschen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Ein paar Menschen, ein Orden, machten sich diese Macht zu nutzen, um ganz bewusst Menschen zu schaden. Die Geister konnten nichts tun, außer mit ansehen, wie auf einmal die Dunkelheit diese Welt verschluckte. So blieb ihnen nur eine Möglichkeit: Sie mussten das Jenseits von dieser Welt trennen, nur so konnten sie sicherstellen, dass kein Mensch mehr zu Lebzeiten ihre Welt betreten und sich das Pacem, die Energie, zu eigen machen konnte. Seit diesem Zeitpunkt gibt es nicht mehr nur eine Welt, sondern zwei. Die irdische Welt und das Jenseits. So konnten auch nur noch vereinzelt die Geister zwischen den Welten hin und her springen.

Jedes Ereignis, was man als Mensch in dieser irdischen Welt erlebt, hinterlässt eine Energie in ihm. Eine völlig andere Energie. Manche Ereignisse können solch eine Energie freisetzen, dass die Menschen ihre guten Werte ablegen, und sich der Finsternis hingeben, beispielsweise bei einem versuchten Mord, einem lange andauernden Mobbing, oder einen schweren Verlust. Diese Energie steht jedoch noch immer in Verbindung mit dem Jenseits und dieser Welt, sonst könnte keine Seele mehr nach dem Tod diese Welt verlassen. Diese Energie, im Jenseits heißt sie: “Nasci”, wird freigesetzt durch den Tod eines Menschen. Diese wird benötigt, damit die eigentliche Seele hinüber schreiten kann ins Jenseits. Dafür benötigt sie jedoch eine kleine Zeit. Sie brauch ein paar Minuten bis Stunden, in unserer Zeitrechnung, bis diese Energie gleichmäßig übergehen kann ins Jenseits. Die Seele “gleitet” praktisch auf dieser Energie hinüber in die andere Welt.

Die Menschen können einander Vertrauen und Liebe schenken, das größte Geschenk, was ein Mensch einem anderen Menschen machen kann. Das hat auch mit der Energie: “Nasci” zu tun. Liebt man jemanden wirklich, oder fühlt sich verbunden mit ihm, so geht ein Stück seiner eigenen Energie hinüber in den Körper eines anderen. So trägt der andere Mensch immer ein Teil des anderen in sich.

Bereits vor dem Tod wird diese Energie frei gesetzt, und zwar in den letzten Minuten bis Stunden. Oft bemerken die bald Verstorbenen diesen Verlust des “Nasci”, der Energie kurz vor ihrem Tod. Das hat den Sinn, dass sie sich nochmal verabschieden können von ihren Lieben. Die Energie des Toten sammelt sich allmählich, um ins Jenseits über treten zu können. Also verlässt die Energie auch die nahstenden Personen dieses bald toten Menschen, die einst ein Stück des Nasci bekamen.

Oft bemerken also Angehörige, dass dieser Mensch stirbt, denn sie merken, dass auch das Nasci des Toten in ihrem Körper langsam verschwindet. Doch diese Energie brauch die Energie der Seele, die nach dem Tod sofort den Körper verlässt, um eine Verbindung mit dem Jenseits eingehen zu können und wartet auf das Nasci, bis es sich vom Körper gelöst hat. Das funktioniert nur mit genügend Zeit.

Verläuft alles gut, ist alles in Ordnung. Die Seele geht, sie “gleitet” auf dem Medium, dem Nasci hinüber ins Jenseits.

Doch oft ist es so, dass die Menschen gewaltsam aus diesem Leben gerissen werden, beispielsweise bei einem Mord oder einem Suizid. Das bedeutet, dass diese Energie, das “Nasci”, nicht genug Zeit hat, sich von ihrem ursprünglichen Körper zu trennen. Dieses “ruhelose” Nasci bleibt im Körper. Es hatte nicht genug Zeit sich von alleine vor dem Tod zu lösen. Es braucht dann dazu die Hilfe eines anderen ,der von dem Jenseits hinüber geht in diese Welt. Doch dazu muss erstmal jemand bemerken, dass ein Mensch fehlt. Das kann ein bereits verstorbener Verwandter sein, eine sehr engstehende Person oder ein Mutatio, der einst von den Lichtwesen genau für diesen Zweck dazu auserwählt wurde.


Die Mutatios waren einst Menschen, die gestorben sind und ihr Nasci auf einem unbekannten Weg verloren haben. Diese Mutatios suchen die irdische Welt nach verloren gegangenen Seelen und ihrem Nasci ab. Haben sie diese gefunden, bringen sie diese für eine kleine “Maut” hinüber ins Jenseits. Diese Maut, eine Art “Bezahlung” ist ein Stück des Nasci des Toten, weil Mutatios ja selbst kein Nasci besitzen. Jedoch ist das Nasci der Grundbaustein für ein freies Leben im Jenseits. Es ist diese Energie, die die Seele eines Toten im Jenseits bleiben lässt. Haben die Mutatios genug gesammelt, so können auch sie erlöst werden und im Jenseits ihren Frieden finden.

So dauert es Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende, bis diese Energie von einem Verwandten, Freund oder Mutatio gefunden wird und ins Jenseits geholt wird. Manchmal wird sie gar nicht bemerkt....

... Und so sitzen viele Seelen längst verstorbener Menschen immer noch an ihrem Todesort fest, bis die von einem anderen verstorbenen Menschen bemerkt werden. Das Nasci wird jedoch nicht zerstört, es kann nicht zerstört werden. Es macht sich bemerkbar, in dem es vorher erlebte Dinge wieder abspielt. Wie eine Sequenz. Immer und immer wieder. Es ist meist der letzte Augenblick vor dem Tod des Menschen, vor dem Suizid, vor dem Mord oder einem Unfall. So können die “Helfer” auf der anderen Seite diese Energie finden.


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