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Hallo, lieber Leser!


In letzter Zeit habe ich mal wieder ein wenig über den (materiellen) Sinn des Lebens nachgedacht. Dies endete in einer verrückten Theorie. Ich werde nun versuchen, euch diese näherzubringen.


Also. Unser Leben beginnt ab unserer Geburt an, richtig? An davor geschehene Ereignisse können wir uns logischerweise nicht zurück erinnern.

Enden wird es, wenn der Tod eintritt. Lässt man sämtliche religiösen Hintergründe eines Lebens nach ihm weg, kommt man zu einem Schluss - die Leere.

Unser Bewusstsein existiert somit nicht länger. Der Zustand ist quasi gleich dem vor unserer Geburt.

Doch was ist, wenn diese Leere eigentlich nicht existiert? Was, wenn das Ende bloß ein nahtloser Übergang in den Anfang ist?

Was ich versuche, euch zu erklären, ist, dass unser Leben bereits lange Zeit zuvor aus unserem Tod entstand.

Sicher kennt ihr den Spruch, dass einem Menschen unmittelbar vor seinem Ableben seine gesamten Erinnerungen noch einmal durch den Kopf laufen.

Ein Flashback.

Doch würde dieses Flashback denn auch in nur wenigen Sekunden schon vorbei sein? Stellt euch vor, es würde dem Verstand vorgaukeln, sein gesamtes Leben nocheinmal zu erleben.

Und das so realistisch, dass wir uns einbilden, wir wären noch am Leben. Versteht ihr, worauf ich hinaus will?

Wir sind schon vor langer Zeit gestorben, und unsere Welt ist nur ein Rückblick. Alles, was wir sehen und erleben, existierte vor langer Zeit schon.

Sollte sich diese wahnsinnige Idee tatsächlich als wahr erweisen, wären wir dann nicht Teil eines ewigen Kreislaufs des Geborenwerdens und Sterbens? Schließlich würde der Rückblick bei seinem Ende erneut eintreten, ein Rückblick auf den Rückblick sozusagen.

Könnten wir überhaupt sterben?

Eine weitere Unterstützung dieser Theorie sehe ich in der Tatsache, dass viele Menschen (ihr sicherlich auch) bereits einige, plötzliche Déjà-vus im Alltag hatten. Beruhen diese auf Erinnerungen an bereits erlebte Vergangenheiten?

Eine große Sinnfrage bleibt, wo sich diese immerwährenden Flashbacks denn abspielen, wenn unser Gehirn nach dem Tod langsam seine Funktionen aufhebt.

Was ist, wenn beim Sterben unser Verstand in eine andere Dimension gerät? Eine, in der etwas wie Zeit nicht existiert?

Wir wären auf ewig Gefangene in unseren eigenen Erinnerungen, während der Alltag in der realen Welt unmittelbar seinen Lauf nimmt. 

Auch wäre es möglich, dass wir seit Äonen schon tot sind.


Bleibt nur die Frage - können wir aus dieser Dimension fliehen?

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