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Mein Name ist Benjamin Ulm. Ich wurde in der Stadt Laubwechsfeld in Hoenn geboren und wuchs dort auf. Mein ganzes Leben lang interessierte ich mich für die Pokémon und verbrachte meine Freizeit damit, sie zu beobachten und zu studieren. Ich wollte eines Tages ein berühmter Professor werden, wie Birk aus Wurzelheim oder Eich aus Alabastia. Ich verließ nie weit mein Zuhause. Ich ging immer entweder zur Route 113 oder 114. Meine längste Reise ging nur bis in die Meteorfälle. Am aller liebsten aber ging ich zur Route 113. Es faszinierte mich einfach so. Das mit Asche bedeckte Gras und wie die Pokémon dort leben. Jeden Tag machte ich mich mit meinem besten Freund und Partner, einem Lombrero, auf dem Weg in entweder einer der beiden Routen. In den meisten Fällen war es natürlich Route 113. Doch eines Tages geschah etwas seltsames.

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Ich ging mit meinem Lombrero durch das mit Asche bedeckte Gras, auf der Suche nach Pokémon, die ich beobachten konnte. Das erste Pokémon, was mir an jenem Tag begegnete, war ein Pandir. Zunächst fiel mir auf, dass es im Gegensatz zu all den anderen Pandir, denen ich begenete, gar keine Flecken hatte. Normalerweise hat jedes Pandir einzigartige Flecken auf seinem Kopf. Dieses aber hatte keine. Danach bemerkte ich, dass das Pandir noch klein war. Sicher noch ein Baby. Trotzdem habe ich nie nie von einem Fleckenlosen Pandir gehört. Um es besser studieren zu können, zog ich einen Pokéball, den ich immer im Falle dabei habe, und warf es auf das Pandir. Mit Erfolg fing ich es. Ich nahm es zu mir nach Hause und untersuchte es dort. Es stimmte. Gar keine Flecken auf dem Kopf. Ich war der Meinung, eine Entdeckung gemacht zu haben. Mein erster großer Schritt. Ich rief Professor Birk an und berichtete ihm von meinem Fund. Der Professor bestätigte, dass man bisher noch kein fleckenloses Pandir gefunden hätte. Er sagte, er würde sofort aufbrechen und mich besuchen kommen. Ich freute mich so sehr.

Nach einiger Zeit klingelte es an der Tür und der Professor trat herein. Er wollte sogleich mein Pandir sehen. Ich rief es und so torkelte und stolperte das kleine, süße Ding aus dem Wohnzimmer, in dem es bis vorhin mit meinem Lombrero spielte, in die Eingangshalle. Als es hereinkam, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Ein Fleck auf seinem rechten Ohr und eines auf seiner linken Wange. Der Professor und ich waren sprachlos. Ich konnte es nicht erklären und versicherte ihm, dass es vorhin noch keine hatte. Ich hatte es nur 5 Minuten mit Lobrero allein gelassen. 5 Minuten ohne dass ich anwesend war. Der Professor glaubte mir aber und munterte mich auf. Er meine, es gäbe dafür bestimmt eine Erklärung. Es sagte, ich soll weiterforschen und ihn auf dem Laufenden halten. Dann ging er wieder. Enttäuscht nahm ich mein Pandir und ging zurück ins Wohnzimmer. Lombrero lag mit dem Bauch auf dem Boden mitten im Zimmer. Ich rüttelte es und fragte was los sei. Keine Antwort. Ich geriet in Panik und lief mit ihm in das nahe liegende Pokémoncenter.

Die Schwester konnte nur noch den Tod feststellen. Ich fragte sie, was die Ursache sei. Es ging ihm doch bis vorhin so gut. Sie wusste es nicht. Er starb einfach. Keine Krankheit. Keine Verletzungen. Nichts. Einfach tot. Man kann doch nicht einfach so von jetzt auf gleich tot umfallen. Oder? Auf dem Weg nach Hause überlegte ich. Kann es sein, dass das Pandir was damit zu tun hat? Hat Lombreros Tod etwas mit den Flecken zu tun? Wenn ja, was und warum? Ich forschte nach, ob so etwas nicht schon häufiger vorgekommen sei. Ich fand auch etwas. Diese Art von Tod trat hin und wieder auf. Zumeist bei Pokémon aller Art auf der Route 113 in Hoenn und Route 21 in Kalos. Ich selber fand auch hin und wieder tote Pokémon auf der Route 113 ohne Verletzungen. Habe mir bei ihnen aber nicht viel gedacht. Es gibt sogar ganz seltene Fälle, in denen Menschen starben. Beide Routen haben etwas gemeinsam: Sie haben eine hohe Pandirpopulation. Da muss etwas zusammenhängen. Aber wie können diese putzigen Dinger Pokémon wie Panzaeron oder Sichlor umbringen, ohne sie zu verletzen?

Ich hatte eine Vermutung. Ich reiste zur Route 117 und besuchte die Pokemon-Pension. Manchmal wurden dort Eier gefunden. Ich fragte die Betreiberin, ob sie in der letzten Zeit Pandir-Eier gefunden hätte und ob ich sie haben dürfte. Sie bejahte und gab mir gleich 4 Eier. Ich kehrte nach Hause zurück und ließ die Eier ausbrüten. Damit ich nichts verpasse, kaufte ich mir extra einige Kameras und stellte sie im ganzen Haus auf.

Einiger Tage passierte nichts. Eines Morgens wachte ich auf, ging ins Wohnzimmer, wo ich die Eier ablegte und sah ein Bild des Grauens. Mein erstes Pandir, dessen Pokéball ich ebenfalls im Wohnzimmer ablegte, lag leblos auf dem Boden und daneben ein Baby-Pandir Flecken. Alle 4 Eier waren geschlüpft. Ich suchte nach den anderen beiden und bemerkte, meine Eingangstüre war offen. Draußen waren viele Leute versammelt und redeten durcheinander. Ich fragte, was los sei. Die Frage beantwortete sich aber schon selber. Vor dem Haus meines Nachbarn tanzten zwei Baby-Pandir mit zwei Flecken mitten in ihren Gesichtern um ein anderes lebloses Pandir, welches ebenfalls Flecken hatte. Wie bei mir war seine Türe auf. Die Polizei kam und brachte meinen Nachbarn aus seinen Haus. Er war tot. bei ihm wurde keine Art Verletzung festgestellt. Entsetzt entfernte ich mich von der Menge und ging in mein Haus zurück. Dort sah ich mir die Aufnahme von gestern Nacht an.

Zuerst schlüpfte ein Pandir. Süß und klein und wie vermutet, keine Flecken. Es schaute sich um und schlenderte zu dem Pokéball von meinem ersten Pandir. Es kam heraus und das Kleine schaute ihm einfach an. Das Erste fing auf einmal an zu zucken und verzog sein Gesicht. Als ob es höllische Schmerzen hätte. Kurz darauf schien ihm Dampf aus den Mund, der Nase, den Ohren und sogar den Augen herauszukommen. Der Dampf stieg aber nicht nach oben, sondern direkt in den weit geöffneten Mund des Babys. Während dies passierte, erschienen die Flecken. Als kein Dampf mehr kam, fiel es um. Ich traute meinen Augen nicht. In der Zwischenzeit schlüpfte ein Zweites. Es ging zu seinem Geschwisterchen hin und das selbe Bild spielte sich erneut ab. Danach, als ob nichts passiert sei, ging es aus dem Zimmer. Es erkundete das Haus, wie ein unschuldiges Kind und schaffte es es irgendwie meine Türe zu öffnen. Ausgerechnet heute, vergaß ich abzuschließen. Etwa zur selben Zeit schlüpften die anderen beiden und folgten dem Zweiten. Den Rest konnte ich mir nur denken. Eines tötete das Zweite und ein anderes brach in das Nachbarhaus ein. Ich selbe hatte Glück gehabt. Meine Zimmertüre war auch offen. Ich hätte jetzt auch tot sein können.

Ich wusste sofort, was das alles auf sich hatte. Ähnlich wie das Pokémon Laternecto verschlangen Pandir die Seelen von Pokémon und Menschen. Egal welche Art. Nachdem sie eine Seele verspeist haben, erscheinen ihre Flecken. Für jedes Pandir mit Flecken kommt ein Pokémon oder gar ein Mensch, der nun nicht mehr lebt. Grausam seiner Seele entzogen. Diese Niedlichkeit. Diese Tollpatschigkeit. Das ist alles nur Schein. Dies sind kleine irre Monster, dazu geboren sind um zu töten.

Es dauerte nicht lange, bis die Polizei mich wegen Mordes festnahm. Ich erzählte ihnen meine Geschichte, aber keiner glaubte mir. Sie meinten auch, sie haben kein Videomaterial gefunden. Das Video und der einzige Beweis dafür, dass Pandir Seelenfresser sind, ist spurlos verschwunden. Nun sitze ich hinter Gittern und die beiden letzten Pandir wurden freigelassen. Schaden können sie nun wohl niemanden mehr, aber viele andere werden es noch.

Es gibt noch viele Fragen, aber diese werde ich wohl nicht mehr beantworten könne. Ich hoffe, dass eines Tages meine Forschung fortgesetzt wird. Hütet auch alle vor den Pandir. Sie sind nicht das, was sie vorgeben zu sein.

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