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Hallo,

mein Name ist Mario und ich bin 23 Jahre alt.

Ich wohne in einem Kaff, ca 1 Autostunde von der nächsten Stadt entfernt. Mein kleines Dorf hieß "Hope" ,ein lächerlicher Name. Er wurde so benannt weil die Gründer die Hoffnung hatten Gold, Diamanten oder ähnliches in den Minen zu finden.

1926 wurde also die Siedlung gegründet um dem Minenarbeitern einen Unterschlupf zu bieten. Besagte Mine ist eine halbe Stunde vom Dorf entfernt. Um dorthin zu gelangen muss man durch den dichtbewachsenen Wald. Die Idee war eigentlich den Wald zu rhoden um die Siedlung näher an der Mine zu bauen.

Der Plan wurde jedoch wegen der Mehrarbeit verworfen. Immerhin schaffte man noch eine Zweispurige Straße zur Mine zu bauen.

Hope lebte von den Minen. Zwischen 1926 und 1965 wurden in der Mine große Vorräte von Gold und Silber gefunden. Die Siedlung wurde sogar um eine Menge Häuser ausgebaut.

Das alles endete jedoch mit einer Gasexplosion in der Mine im Jahre 1965. Fünf Minenarbeiter starben und ein Großteil der Schächte stürzte ein.

Nach diesem traurigen Ereignis ging es mit Hope schnell bergab, da alle Minenarbeiter die Siedlung verließen. Es verließen immer mehr Leute die Siedlung und nun haben wir nichts mehr außer einer halben Geisterstadt und den umliegenden Wäldern.

Mit den Jahren verwucherte auch der Weg zur Mine, dem einst wichtigsten Ort der Gegend.

Es blieben nur wenige hier, meine Familie eingeschlossen. Früher hatte Hope 5000-6000 Einwohner. Heute sind es nur noch knapp 500.

Warum meine Familie hierblieb? Nun, mein Großvater versuchte bis 1979 noch einmal in die Minen zu kommen.

Vergebens.

Heute lebt unser Dorf fast nur von der Jägerei und von der Handwerkskunst. Aber wir kommen über die Runden.

Mein bester Freund Christopher und Ich mussten zwar jeden Tag insgesamt drei Stunden im Bus sitzen um zur Schule zu kommen und anschließend heim, aber ich wollte diesen Ort nie missen.

In unserer Freizeit schlenderten wir oft durch die "Toten" Viertel, also die Geisterstädte.

Unsere Eltern hielten zwar nicht viel davon aber in dieser Gegend konnte uns eigentlich nichts passieren solange wir aufpassten.

Heute wohnen Christopher und ich immer noch bei unseren Eltern. Chris ist Arbeitslos und ich arbeite als Blogger. Nun falls man das als Arbeit bezeichnen kann.

Meine Tätigkeit als Blogger kann ich auch nur ausführen, da es seit 7 Jahren Internet bei uns gibt. Das Signal ist zwar schlecht, aber besser als nichts.

Immer noch schlendern Chris und ich durch die Geisterstädte.

"Du Mario.."

"Ja Chris?"

"Hast du schon einmal nachgedacht hier irgendwo einzusteigen?"

"Was?! Nein! Das ist illegal"

"Es ist nur illegal wenn es jemanden gehört oder? Ich meine diese Häuser sind seit über 30 Jahren verlassen. Die gehören niemanden"

"Ja.. Da könntest du Recht haben"

"Lass uns mal was tolles entdecken"

"Ok gut... Gehen wir zum alten Minenarbeiterlager"

"Ist gut"

Wir gingen die leeren Straßen entlang zum ehemaligen Minenarbeiterlager. Hier wurde früher das ganze Gold und alle Dokumente der Arbeiter gelagert.

In das alte Morsche Gebäude zu kommen war kein allzugroßes Problem. Wir hebelten die alte Holztür aus und betraten das Gebäude.

Ein paar Lichtschimmer erleuchteten den mit Spinnweben versehten Raum. Alles war eingestaubt und es stank nach vermodertem Holz.

Chris nahm sein Handy zur hand und beleutete mit seiner Taschenlampe den Raum.

Es wirkte leer und unauffällig.

"Mario lass uns runter gehen"

sagte Chris und zeigte auf eine Treppe die nach unten führte.

Ich war wenig begeistert, stimmte aber schlussendlich zu mitzugehen.

Wir gingen die alten vermoderten Treppen hinunter. Bei jedem Schritt knarrte das uralte Holz. Unten angekommen waren wir in der absoluten Dunkelheit, nur unsere Handytaschenlampen dienten uns als Lichtquelle.

"Warum sind wir noch einmal hier runter gegangen Chris?"

"Komm. Sei keine Pussy, macht doch Spaß oder nicht."

Wir gingen erkundeten ein altes Zimmer. In diesem standen ein Schreibtisch und mehrere leere Bücherregale. Bis auf Müll fanden wir nichts.

Ich interessierte mich aber für ein altes Bild. Ich fing an es zu entstauben und erkannte dass es sich um eine alte Karte der Siedlung handelte.

Plötzlich hörte ich ein lautes knacken.

Holz brach.

Der Boden unter mir gab nach und ich fiel in die Tiefe.

"Mario! Mario! Alles ok? Warte hier! Ich suche etwas um dich raufzuziehen"

Chris lief los und lies mich alleine.

Ich beleuchtete den Raum, es schien ein alter Lagerraum zu sein.

Langsam stand ich auf, aber mein Rücken schmerzte vom Fall. Ich erkundete den Lagerraum.

Alte Karten, Dosenfleisch und Werkzeuge, also nichts besonderes.

Doch ein altes Notizbuch faszinierte mich.

Es war mit Leder ummantelt und mit dem Logo der damals herrschenden Bergbauergemeinschaft versehen. Es schien kurz vor dem Unglück geschrieben worden zu sein.

Ich fing interessiert an es zu lesen...


1 August 1965

Jeffrey und Thomson sahen heute Nacht etwas seltsames. Sie redeten von einer schwarzen Gestalt die in den Wäldern ihr Unwesen treibt.

Einfach Humbug, die beiden müssen übergeschnappt sein. Ein Ding aus dem Wald, wir sind in Hope verdammt. Das ist das reinste Kaff.

Es wir wohl nur einer der Bewohner sein der gerne im Wald spaziert.


15 August 1965

Jeffrey scheint langsam aber sicher durchzudrehen. Er sitzt katatonisch auf seinem Bett und starrt gegen die Wand. Wir versuchten mit ihm zu sprechen, aber ohne Erfolg. Währenddessen fehlt von Thomson jede Spur. Die anderen Männer fingen an sich Sorgen zu machen, ein paar behaupteten Stimmen in der Mine zu hören. Wir müssen der Sache auf den Grund gehen.


16 August 1965

Innerhalb eines Tages schien sich das Verhalten von Jeffrey drastisch zu verschlechtern. Er kritzelte die ganze Zeit irgenwelche Notizen und zitterte stark. Wir ließen einen Arzt kommen und ihn mittels Morphium zu beruhigen. Er war nicht mehr tragbar und wir ließen ihn in ein Sanatorium einweisen. Thomson ist immer noch wie vom Erdboden verschluckt.


21 August 1965

Wir haben Thomson gefunden, jedoch nicht in einem Zustand den wir erwarten konnten. Jackson und Masterson fanden ihn in der Mine stehend. Als sie ihn mit einer Lampe anleuchteten attackierte er Jackson und biss ihm die Halsschlagader auf. Masterson konnte sich noch wehren und tötete Thomson mit seiner Spitzhacke. Wir trugen beide Leichen aus der Mine und verständigten die Polizei. Dieser Vorfall war erschreckend, wir entschieden jedoch der Bevölkerung nichts davon zu erzählen um eine Panik zu vermeiden. Was zur Hölle hat Thomson dazu gebracht so etwas zu tun?


24 August 1965

Wir erhielten eine Nachricht aus dem Sanatorium. Jeffrey hatte begonnen sich sein Gesicht zu zerkratzen und hatte sich vereinzelt Teile seines Fleisches aus dem Gesicht entfernt. Er wurde stark entstellt und in der Ecke seines Zimmer kauernd gefunden. Seine Stufe wurde erhöht und er bekam Schmerz und Beruhigungsmittel. Auf die Frage des warum antwortete er nur:

"Weil er es mir befohlen hat"


26 August 1965

Heute überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst stürtze ein Schacht ein und dann behaupteten ein paar Minenarbeiter sie sahen...


"Mario! Komm her ich habe ein Holzbrett gefunden"

Ich schob das Notizbuch ein und entschied Chris vorerst nichts davon zu erzählen.

"Ich komme Chris"

Ich ging dem Loch in der Decke entgegen. Hoch springen konnte ich aufgrund meiner Rückenschmerzen nicht aber es gelang mir das Brett zu greifen.

Mit ganzer Kraft zog mich Chris aus dem Loch.

"Sorry Mario es tut mir echt Leid.. Komm wir gehen nach Hause."

Chris stützte mich auf dem Weg zu meinem Elternhaus.

"Und etwas gefunden?" fragte er mich.

Ich schüttelte nur meinen Kopf.

An meinem Elterhaus angekommen empfing mich meine besorgte Mutter.

Sie fragte mich was passiert sei, aber ich log sie an.

Ich war im Wald gestürzt.

Zum Glück glaubte sie mir, ich konnte jetzt keine weiteren Fragen gebrauchen.

Ich legte mich heute früh zu Bett, das Notizbuch verwarte ich unter einem losen Holzbrett im Parkettboden. Bisher hatte ich dort nur meine Pornos gelagert.

Als ich mich ins Bett legte verspürte ich starke Kopfschmerzen.

"Ahhh.... Was zur Hölle" stöhnte ich heraus.

Ich sah alles stark verschwommen und hörte einen Ton, dieses Piepsen das man bekommt wenn man einen Knall aus nächster Nähe hörte.

Nach etwa fünf Minuten legte sich der Effekt.

Die Folge daraus war dass ich zitterte und stark schwitzte.

Ich schleppte mich ins Badezimmer und duschte mich ab.

Als ich mir mein Gesich waschte und in den Spiegel blickte bemerkte ich etwas in meinen Augenwinkeln.

Aber als ich mich umdrehte war nichts da.

"Du spinnst nur"

Ich legte mich schlafen.

Ich könnte schwören kurz bevor ich schlief hörte ich etwas in einer dumpfen Stimme


"Ankunft..."


Die Geschichte von Hope

Autor: Felix20010

Part 1 I Part 2 I Part 3

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