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Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und kauerte mich im Bett zusammen.

Was war passiert? Was ist mit Kenny passiert?

Ich zitterte leicht und umklammerte fest diesen verdammten Schlüssel.


3879 Minenschacht C


Er musste für einen Minenzugang sein. Aber will ich wirklich wissen was in dieser Mine lauert? Was hat Kenny die letzten 4 Jahre gemacht? War er in dieser Mine? Was ist mit seinem Bruder passiert?

Ich hatte tausende Fragen die mir durch den Kopf gingen.

Etwa gegen 11 Uhr gab mein Körper der Erschöpfung nach und ich fiel schlussendlich in den Schlaf.


Ich wachte gegen 17 Uhr auf, meine Mutter sagte mir dass sie mich einfach nicht wecken konnte - Ich wirkte wie tot. Sie hatte richtig Angst um mich.

Ich schnappte mein Handy und rief Chris an, er soll sich mit mir um 21:00 beim alten Hotel treffen.

Bewaffnet.

Ich kramte das alte Buch und den Schlüssel aus meinem Versteck hervor und schaltete den Fernseher ein.

Wieder dieses verdammte statische Rauschen. Nach kurzem Hand-Anlegen am Fernseher funktionierte das alte Teil aber schon wieder.

Diese vier Stunden vergingen wie im Flug.

Schließlich trafen wir uns um 21:00 am Hotel, Chris erwartete mich bereits.

"Mario warum treffen wir uns hier. Und warum soll ich bewaffnet herkommen?"

"Hast du eine Waffe mit Chris?"

"Ja die Glock meines Vaters. Ich weiß nicht was du vorhast, aber es wird echt Zeit es mir zu sagen!"

"Du wirst es schon erfahren, jetzt beruhige dich."

"Alter die Tür zum Hotel wurde aufgebrochen, der Schlüssel hängt noch."

"Ja ich weiß Chris. Ich weiß"

"Was zum fick hast du hier gemacht? Jetzt erzähl es mir endlich!"

"Gleich"

Ich ging durch die zerstörte Tür ins Hotel. Der Schrank mit dem Ich die Tür barrikadierte war total zerschlagen. Langsam ging ich gefolt von Chirs zu der Tür an der ich Kenny das letzte mal sah.

"Mario da ist ja überall Blut!"

"Sei ruhig! Und zück die Waffe!"

"Was?!"

"Mach endlich!"

Ich beleuchtete das Zimmer in dem Kenny und ich John gesehen hatten. Es war leer, aber an den Wänden waren viele Kratzspuren im alten Holz vorhanden.

"Hier ist nichts Mario, du bist mir jetzt eine Erklärung schuldig. Warum ist die Tür aufgebrochen? Warum ist hier Blut? Und warum soll ich bewaffnet herkommen?"

"...

Ich habe gestern..

Einen guten Freund verloren. Es ist besser wenn du nicht zu viel weißt."

"Was?! Wer?! Hast du die Polizei verständigt?"

"Die sperren mich ein verdammt! Die glauben mir eh nicht. Ein Ding hat ihn getötet, ein Ding das wie sein Bruder aussah. Es hat ihn vermutlich in Stücke gerissen. Glaubst du mir diese Geschichte?"

"Was redest du?"

"Genau das meine ich. Warum sollte die Polizei mir dann glauben wenn es nicht einmal mein bester Freund tut."

"Ok.. Was genau ist gestern passiert?"

"Ich erzähle dir hier keinen Bullshit Chris, das ist so passiert. Ok?"

"Ok"

"Ich bin gestern noch einmal hergekommen. Das letzte mal als wir hier waren.. da hab ich dich angelogen Chris. Ich habe etwas gefunden, ein altes Buch der Bergbaugemeinschaft die damals die Minen betrieben haben. Und darin standen verstörende Sachen über einen Jeff der durchdrehte. Dann habe ich noch Jeff getroffen und er hat.."

"Alter. Wenn das irgendein Scherz ist dann ist es echt ein schlechter. Wen willst du hier für blöd verkaufen?"


Im Nebenraum hörte man Glas zersplittern. Chris griff zu der Glock seines Vaters.

"Ist hier jemand?"


Es herrschte Stille.

"Wir gehen jetzt da rüber"

sagte Chris und ging schleichend in Richtung Nebenraum. In der linken Hand mit einer Taschenlampe und in der rechten Hand mit seiner Glock. Er öffnete langsam die alte morsche Holztür und beleuchtete den Raum mit seiner Taschenlampe.

"Leer.

Komm wir gehen von hier, mir ist scheiss unwohl"

Wir verließen das Hotel und sahen eine schwarze Gestalt durch die leeren Straßen laufen.

"Hey! Wer bist du?"

schrie ich ihm nach.

Wir fingen an der Gestalt hinterher zu laufen. Wir sprinteten wie wild aber es war uns entkommen.

"Es ist sicher zur Mine gelaufen." röchelte Chris erschöpft

"Wie kannst du dir sicher sein?"

"Weil diese Straße zu den Minen führt du Idiot."

"Chris... Sieh dir das an." Ich zeigte Chris das Buch und den kleinen Schlüssel.

Chris blätterte durch die Seiten des Buches, er schien unbeeindruckt. Anschließend Begutachtete er den kleinen Schlüssel.

"Was soll mir das jetzt sagen Mario?"

"Findest du das nicht seltsam? Diese Ereignisse und dann die Schließung der Mine."

"Das muss nichts heißen, aber wir werden uns mal diesen Minenschacht ansehen."

"Jetzt? Jetzt wo diese Gestalt auch noch in Richtung Mine gelaufen ist? Bist du wahnsinnig Chris?"

"Warum? Was soll uns schon passieren. Außerdem habe ich die Glock dabei du Weichei. Seih doch froh dass ich deiner kleinen Geschichte Aufmerksamkeit schenke"


Wir gingen die alte Straße entlang.

Ein elendig langer Fußmarsch zur Mine, es müssen etwa 15 Minuten gewesen sein bis wir diese endlich erreichten. Mir war die ganze Zeit unwohl, die Straße war schließlich von einem dichten Wald umgeben. Eine dunkle Aura umgab eben diesen.

"Da ist sie ja. Die großartige Mine! Das Herzstück unseres Ortes! Danke für alles!" schrie Chris hämisch als wir vor der Mine standen.

"Lass uns jetzt diesen Minenschacht suchen.

Achja.. Du hast etwas von einem Kenny erwähnt. Was war das für n Typ?"

"Ich habe ihn gestern getroffen. Er suchte seinen Bruder der vor vier Jahren verschwunden ist. Dieser war einer großen Sache auf der Spur und dann verschwand er."

"Haha, das hört sich ja fast nach nem Mafiafilm an."

Wir gingen etwa 30 Meter tief ins Gestein bis wir zu einem Gitterschloss kamen.

"Fuck, der Schlüssel passt nicht Mario."

"Was? Das kann nicht sein."

"Dann probier selber."

Er hatte Recht. Der Schlüssel passte nicht in dieses Verdammte schloss.

"Geh mal kurz zurück"

Chris zückte seine Glock und schoss auf das Schloss und die alte Gittertür öffnete sich einen Spalt.

"So macht ein richtiger Mann das!"

"Gut gemacht Chris."

Ich öffnete die alte Gittertür komplett und wir gingen immer weiter in die Mine.

"Chris.. Findest du das war ne gute Idee in diese Mine zu gehen? Ich meine was ist wenn sie einstürzt. Grundlos haben sie die Mine ja sicher nicht geschlossen."

"Naja jetzt sind wir auch schon drinn. Lass uns diesen Minenschacht finden, dann herausfinden dass es hier nichts gibt und dann abhauen. Beruhigt vielleicht auch dein Gewissen. Wer weiß, vielleicht finden wir auch Gold oder so nen Scheiss."

"Gold? Haha der war lustig. Du findest ja nichtmal die Toilettenschüssel beim Pinkeln"

"Du weißt dass ich immer noch die Knarre habe oder?"

"Haha. Jetzt beruhige dich Chris."

Wir kamen zu einer Gabelung die durch einen Plan koordiniert wurde.

"Minenschacht 3878...

Ach hier ist er ja... Minenschacht 3879 C.

Wir müssen nach links gehen."

"Ok dann gehen wir mal..."


Plötzlich hörten wir wie jemand die Gittertür zuschlug.

Unsere Taschenlampen fokussierten sich auf den Weg den wir gerade zurückgelegt hatten.

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