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Es war eigentlich ein ganz normaler Morgen.

Ich wachte auf und starrte an die Decke. Ein paar Sekunden später fing mein Wecker an zu klingeln. Wozu stellte ich mir eigentlich einen, wenn ich sowieso jeden Morgen aufwache, bevor er klingelt? Aber über meinen Wecker möchte ich jetzt nicht sprechen. Ich stand also auf, zog mir eine Jeans und ein Hemd an und ging in die Küche, wo ich mir etwas zu Frühstück machte. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen hatte, ging ich ins Bad, putzte mir die Zähne und duschte. Als ich meine Kleider wieder anhatte, machte ich mich fertig, um zur Arbeit zu gehen. Ich wollte gerade die Tür öffnen, als ich merkte, dass ich mein Handy vergessen hatte. Ich lief also wieder in mein Zimmer und nahm es von meinem Nachttisch. Ich wandte mich um und warf nur kurz einen Blick aus dem Fenster, als ich erstarrte. Draußen, direkt vor meinem Haus, stand jemand. Er oder sie war durchschnittlich groß und war komplett in schwarz gekleidet. Ich konnte das Gesicht nicht erkennen. Ich sah nur zwei rote, glühende Punkte, die in meine Richtung starrten. Ich war verunsichert, wandte mich aber ab und lief eilig die Treppen hinunter. "Wenn ich mich nicht beeile, komme ich noch zu spät zur Arbeit" sagte ich mir. Ich öffnete meine Haustür und war erleichtert, als ich sah, dass die Gestalt nicht mehr da war. Ich schüttelte den Kopf und dachte, es war ein Streich eines Jugendlichen oder so.

Als ich Mittagspause hatte, holte ich mir ein Sandwich und setzte mich an meinen Schreibtisch. Ich schaute aus dem Fenster, während ich in das Sandwich biss. Beinahe hätte ich es wieder ausgespuckt. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Doch meine Befürchtungen bestätigten sich: Dort stand sie wieder. Die Gestalt. Und sie starrte in mein Gesicht. "Das ist langsam nicht mehr lustig" dachte ich. Ich zog den Vorhang zu und aß mein Sandwich fertig. Die Arbeit fiel mir nun aber schwer. Nach einer halben Stunde sprang ich auf, nahm meine Sachen und ging. Ich konnte einfach nicht arbeiten, mich nicht konzentrieren.

Ich ging aus der Tür meiner Firma heraus und blieb wie angewurzelt stehen. Sie stand da. Höchstens fünf Meter von mir entfernt. Und starrte mich an. Ich bekam es mit der Angst und wurde gleichzeitig wütend. Ich schrie: "WAS, VERDAMMT NOCH MAL, WOLLEN SIE VON MIR?". Die Gestalt machte einen langsamen Schritt auf mich zu. Doch bevor sie noch etwas machen konnte, rannte ich davon. Schneller, immer schneller. Bloß weg von diesem Ding. Ich war erstaunlich schnell wieder zuhause. Ich warf mich aufs Sofa und blickte an die Decke. Wer konnte das sein? Was will diese Person von mir? Ich habe doch niemandem etwas getan...!

Ich fiel fast vom Sofa, als es klingelte und ich erschrak. Ich ging zur Tür und schaute durch den Türspion. Mir wurde schwindelig und schlecht. Die Person stand vor meiner Tür. Sie klingelte erneut und klopfte ungeduldig. Was sollte ich tun? Ich wusste, mir blieb nur eine Wahl. Langsam hob ich die Hand und öffnete die Tür.

Da stand sie also. Die Gestalt. Blickte mich mit Ihren roten Augen an. "W...was wollen sie v...von mir?" stammelte ich. Sie antwortete nicht. Sie hatte etwas in der Hand. Einen Zettel, oder ein Buch? Jedenfalls hielt sie mir das Buch hin. Ich nahm es verwundert und blickte drauf. Es war ein Buch, auf dem ein Zettel klebte. Auf ihm stand: "Streck deinen Arm aus!" Ich blickte die Gestalt an und streckte wie befohlen meinen Arm aus. Sie hob Ihre Hand, die in einem ledernen Handschuh steckte, und berührte meinen Arm. Ein Symbol erschien dort, wo sie meinen Arm berührte. Es war ein Pentagramm. Vom Teufel markiert...?

Ich musste aus irgendeinem Grund grinsen. Die Figur deutete auf das Buch, drehte sich um und lief davon. Ich schaute auf das Buch und riss den Zettel ab.

Der Buchtitel war: Tyson Beckett. Mein Name...
Pentagramm

Pentagramm

Ich ging in mein Schlafzimmer, legte mich aufs Bett. Und schlief ein.

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