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Eines Abends wachte ich auf. Ich glaube, es war so gegen 2 Uhr, da ich Durst hatte ging ich in die Küche, um mir etwas zu trinken zu holen. Wie immer saß mein großer Bruder noch vor dem Fernseher, doch irgendetwas schien mit ihm nicht Ok zu sein. Ich dachte mir nichts dabei und glaubte, er sei eingeschlafen. Also holte ich mir ein Glas Wasser und ging wieder in mein Zimmer.

Plötzlich klopfte es laut an der Haustür. Ich fragte mich, wer das sein könnte, denn wer bekommt schon um 2 Uhr nachts Besuch?

Das Klopfen wurde immer lauter. Auf einmal hörte ich eine wimmernde Stimme. Nach kurzem Zögern lief ich dann zur Tür. Ich holte noch einmal tief Luft, bevor ich die Tür öffnete.

Vor mir stand eine völlig blutüberströmte und ängstliche Frau. Ich ließ sie hinein und verschloss die Tür. Nachdem ich die Frau mit ins Wohnzimmer genommen hatte, wollte ich meinen großen Bruder wecken. Doch als ich näher an ihn rann ging, bemerkte ich, dass ihm seine Kehle aufgeschlitzt wurde. Ich fing an leise zu weinen. Dann rannte ich hoch in das Schlafzimmer meiner Mutter.

Sie lag blutverschmiert in ihrem Bett, und als ich sie sah hatte ich mich so sehr erschrocken, dass ich angefangen habe zu schreien. Ich lief wieder runter in das Wohnzimmer. Im Raum standen die Frau und mein Hund. Mein Hund hatte leuchtende Augen, da sich das Licht der Straßenlaternen in ihnen wiederspiegelte. Ich fragte die Frau wieso sie den Hund so anschaut, sie antwortete, dass sie die Vorbesitzerin des Hundes sei. Mit erschrockenem Blick sah ich sie an.

Denn ich hatte den Hund bei einem jungen Mann gekauft, der mir erzählte, dass seine Frau vor zwei Wochen ermordet wurde. Sie wurde angeblich erstochen. Ich konnte also nicht glauben, dass es die Hundebesitzerin sei, aber sie wusste den Namen und die Adresse des Mannes, bei dem ich den Hund gekauft hatte, so wie den Namen des Hundes. Also dachte ich mir, dass der Geist der Vorbesitzerin vor mir stand. Ich fragte warum sie hier sei und sie meinte, dass sie ihren Mörder gefunden habe, aber sie kann ihn als Geist nicht töten. Also braucht sie die Hilfe eines Menschen.

Sie gab mir das Messer mit dem sie erstochen wurde und meinte, dass sie und der Hund mir helfen würden den Mörder aufzuspüren. Es war für mich schon seltsam und verstörend mit einer blutüberströmten Frau und einem Messer in der Hand durch die Stadt zu laufen. Mein Hund schien es aber zu genießen wieder seine Vorbesitzerin bei sich zu haben. Irgendwann blieb Dacota (mein Hund) stehen und ich sah mich gespannt um. Ich erkannte im Nebel einen Mann, der mir bekannt vorkam.

Die Frau flüsterte mir zu das er der Mörder sei und ich ihm das Messer in den Bauch stechen solle, so wie er es auch bei ihr tat. Also rannte ich zu dem Mann und gerade, als er ausweichen wollte stach ich ihm das Messer in den Bauch und vor lauter Wut stach ich immer wieder zu, bis er letztendlich Blut spuckte und auf den Boden fiel. Mir war aufgefallen das er ein Tattoo auf dem Hals trug, welches mir bekannt vorkam. Also drehte ich ihn um und schaute sein Gesicht an, obwohl nur das Mondlicht sein Gesicht erhellte erkannte ich, dass es mein Vater war.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er der Mörder sei, aber jetzt war ich einer. Als ich die Frau wieder anschaute, lachte sie nur laut und flüsterte mit schiefer Stimme, dass es ihr Ex Mann war, der sie mit meiner Mutter betrogen hatte. Nach der zweiten gescheiterten Ehe brachte sie sich um. Nun war meine ganze Familie tot und ich sah keinen Sinn mehr in meinen Leben.

Also stach auch ich mir das Messer in den Bauch, Und sackte zu Boden.

Nun werde ich sie in der Hölle jagen...

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