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Deine Mudda
--Stabah 21:46, 7. Aug. 2014 (UTC)Stabah

Ich weiß noch, was Halloween geschehen ist. Diese Bestie hat ein Mädchen getötet. Ich hatte es Mit meinem Messer verletzt, aber jetzt ist es wütend auf mich. Es hasst mich jetzt. Mittlerweile ist es Mai. Ein halbes Jahr verging seit ich das Mistvieh zum letzten mal gesehen hatte. Ich habe alles aufgeschrieben.Ich nannte es Die Nacht der Finsternis. Es ist einige Zeit her, doch in letzter Zeit gab es Nachts immer wieder Aufruhr. Es ist also zurück. Ich bekomme meine Rache. Ich starre auf die tiefe Narbe die es durch seine Klaue verursacht hat. Ich gehe nach draußen, diesmal ein stabiles Küchenmesser dabei. Das Mädchen konnte ich nicht retten, doch jetzt weiß ich wie es denkt - was es will. Es sehnt sich nach Blut. Ich gehe durch die leeren Straßen, werfe Blicke in die Gassen. Ich wollte es über die Zeit vergessen, doch das Gesicht des Mädchens. Der augenlose Schädel. Mir wurde etwas unwohl. So wie es sich bewegt kann es jederzeit hinter mir stehen. Ich blicke hektisch um mich. Ich habe sein Gesicht bereits gesehen. Der seelenloses Hass in seinen bleichen Augen. Ich gehe ohne es zu merken schneller. Ist das der Stress? Ich konnte nicht länger als einen Augenaufschlag in eine Richtung gehen. Die Geräusche der Kleinstadt in der Nacht. So beruhigend, so todverheißend.

Ich höre ein Atmen. Ich bewege mich langsam darauf zu. Wo war es. Die Straßenlaterne war aus. Ich bewegte mich langsam rückwärts gehen auf eine Wand zu. Ein warmer hauch in meinem Nacken. Ich bleibe stehen. Eine Hand berührt schlagartig meine Schulter, auf die Narbe. "Was machst du um diese Zeit hier, Junge?" Ein etwas dicklicher Polizist steht hinter mir. Ich kann nicht sprechen. Er sieht mich verwundert an. Ich nehme ein paar Schritte Abstand. Er schaltet eine Taschenlampe ein, das grelle Licht blendet mich. Für eine Sekunde sah ich im Aufblitzen der Taschenlampe dieses Gesicht. Ich renne weg. Das Mistvieh verfolgt mich. Ich wusste doch, dass es mich verfolgt. Ich renne so schnell ich kann . Adrenalin schießt in meine Adern. Es springt mir in den Rücken. Das ist mein Tod. Ein lauter Knall schallt durch die Nacht. Das Monster bleibt stehen. Der Polizist schoss mit seiner Pistole auf das Biest. Es dreht sich um. Es rennt auf ihn zu. Ich sah weg, doch ich hört einen Schrei. Er ist so grässlich, das man ihn nie wieder vergessen kann. Ein Schrei, der einem den Schmerz des Opfers spüren lässt. Das schleimige Platschen von Innereien am kalten Asphalt lässt mir einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen. Diese Missgeburt hält sich die blutige Klaue über die Schusswunde. Ich atme schwer.

Ich weiß nicht wie viel es schon getötet hat, aber ich musste schon drei mal dabei sein. Das ist einfach zu viel meinen Verstand. Im Schein der Mitternacht glänzt die Pistole silbern wie der Vollmond. Ich schleiche auf die Pistole zu, hebe sie aus der leblosen Hand. Ein kalter Windzug bläst aus dem Wald. Nicht wieder dorthin! Die Pistole hat noch sieben Patronen. Es überkommt mich ein pessimistischer Gedankengang. Was wenn das nicht reicht. Der Tod lauert mit gefletschten Zähnen im Wald. Und ich weiß das! Ich renne wieder in die Klinge. Ein halbes Jahr ist es her. Das Biest verfolgt mich. Wäre ich doch zuhause geblieben, doch nun fühle ich mich gezwungen es zu töten. Ich könnte nie wieder schlafen wenn es am Leben bleibt. Es scheint verletzbar zu sein, aber es ist zäh. Keiner würde mir glauben. Ein Monster das sich nachts in den Schatten versteckt - und Menschen tötet! Die Straße führt geradeaus in den Wald. Ich mache gleichmäßige kurze Schritte. Ich nähere mich immer mehr einem widerlichen, tödlichen Stöhnen. Ich prüfe, ob geladen und entsichert ist. Ich darf mir keine Fehler erlauben. Es sind nur noch einige Meter. Letzte Chance zu fliehen.

Die grünen Blätter rascheln unheilvoll im kühlen Frühlingswind. Dieses harmlose Geräusch deckt das Biest. Ich stehe in einer Lichtung. In der Lichtung. Ich zittere und blicke hektisch um mich. Ich fühle mich beobachtet. Völlige Stille. Nichts. Kein Wind, kein Rascheln. Keine Tiere. Einzig und allein mein Herzschlag in der Stille. Meine Gedanken kreisten. "Das Ende". Erschrocken drehe ich mich um und sehe dieses Ding mit offenem Maul und blutigen Zähnen, wie es sich gierig das Maul leckt. Es schlägt mich mit seinen langen Klauen ins Gesicht. Ich ließ die Waffe fallen. Ich liege hilflos am Boden. Die Pistole liegt ein Meter hinter meinem Rücken. Ich kam mit meiner Hand nicht ganz hin. Das Biest stürzt sich kreischend auf mich. Ich stoße mich mit dem Fuß ab und greife nach der Waffe. Ich trete ich an seinem Gesicht ab. Ich gehe ein paar Schritte zurück. Ich schieße zweimal in seinen Kopf. Es geht zu Boden. Es zuckt nur noch ein wenig. Ich habe gar nicht bemerkt wie übel es mich zugerichtet hat. Ich laufe weg. Doch plötzlich...dieser Schrei. Es lebt noch! Ich drehe um. Seine bleichen Augen sind jetzt Blutrot...und noch hasserfüllter als zuvor. Es verschwindet in der Dunkelheit. Ich muss es töten. Jetzt noch mehr als zuvor. Nicht schon wieder!

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