FANDOM


Dave-Jason

Tom

Es gibt manchmal so Tage, an denen ich nur nachdenke.

Über das Leben, den Sinn dahinter und was nach dem Tod kommen würde. Nun, heute war wieder so ein Tag und ich lief in der Schule die Treppen hinunter. Ich kam zu spät zur Turnhalle, weil ich noch etwas zu erledigen hatte. Alle anderen Schüler liefen die Treppen hinauf. Als sie mich sahen, wie ich ihnen entgegen kam, warfen sie mir verwunderte Blicke zu. Aber sie machten mir Platz und ließen mich vorbei. Das ist so, wie wenn man andere Ansichten hat und gegen den Strom schwimmt. Man wird nur komisch angesehen und sie blicken einem hinterher. Dann, wenn man sein Ziel erreicht hat, drehen sie sich um und man wird vergessen.

Gerade als ich kurz vorm Ende der Treppe war, stand sie dort. Die neue Schülerin. Mit einem verunsichertem Blick sah sie auf die ganzen Menschen. Ich war nicht gerade der beliebteste Junge in der Klasse, aber sie konnte mich kennenlernen. So wie ich war, und nicht nur auf die Meinungen der anderen reduziert. Ich überlegte nicht lange und ging auf sie zu. „Hey, suchst du was?“, fragte ich sie freundlich. Sie sah erschrocken von ihren Füßen auf und blickte mich an. „Ähm“, sagte sie und strich sich ihre langen, schwarzen Haare aus dem Gesicht, „ich suche die Klasse 8c.“

„Oh, so ein Zufall, ich komme aus dieser Klasse.“, erwiderte ich, wohlwissend dass die gesamte Klasse schon wusste dass wir eine neue Schülerin bekommen werden. „Das ist echt ein Zufall.“, sagte sie und lachte schüchtern auf. Ich lachte mit. „Wie heißt du?“, fragte sie mich „Tom, und du?“ „Nenn mich einfach Lu.“

„Soll ich dir das abnehmen?“, bot ich ihr mit einem Kopfnicken auf den Stapel Bücher in ihren Armen an. „Danke, echt nett von dir“, sagte sie und gab mir die Hälfte der Bücher. Wir brachten ihre Bücher zu den Schließfächern und gingen dann gemeinsam zur Turnhalle. „Von wo kommst du eigentlich?“, fragte ich sie. „Nicht so wichtig.“, antwortete sie. Das war nicht das letzte seltsame.

Ein paar Tage später verstanden wir uns immer besser. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und fragte Lu nach ihrer Nummer. Danach schrieben wir viel miteinander. Irgendwann, eine Woche danach ungefähr, fingen wir an uns auch außerhalb der Schule zu treffen. Ab da fing es an komisch zu werden.  Wir trafen uns nur bei mir oder an öffentlichen Orten wie Eisdielen oder so. Als ich sie nach ihren Eltern fragte, sagte sie nichts und wechselte schnell das Thema. Ich fing an Lu sehr zu mögen und das sagte ich ihr auch. Sie gab zu, dass sie mich auch sehr mag.

„Was findest du an mir? Ich bin doch uninteressant..“, sagte ich daraufhin. Ich schaute ihr in die Augen und sah ein Funkeln darin, welches ich nicht so ganz erklären konnte „Du erinnerst mich an mich selbst.“, sagte sie. „Wie meinst du das?“ „Naja, du hast genauso viel Scheiße durch gemacht wie ich. Deswegen bedeutest du mir was. Du hast dich nicht unterkriegen lassen. Immer weiter gemacht.“, antwortete sie.

2 Tage später, es war ein Freitagabend, wurde von unserer Klasse aus eine Übernachtungsparty in der Schule veranstaltet. Lu war auch mit da. Als ich mal kurz auf die Toilette musste, bemerkte ich zwei Jungs aus meiner Klasse. Sie hatten mich immer fertig gemacht, gemobbt. Ich hasste sie so sehr. Dieser Hass, auf die beiden, die Demütigungen, all das staute sich in mir auf. Urplötzlich erschien Lu hinter mir. Sie bedeutete mir zu schweigen. Ich konnte sie nicht genau erkennen, sie schien fast durchsichtig. Irgendetwas war falsch an ihrem Aussehen, nur ich konnte nicht sehen was das war. Dann wurde es mir mit einem Mal klar. Lu hatte Flügel. Ich sah sie erschrocken an nur jetzt bedeutete sie mir drängender still zu sein. Ich nickte und sie legte mir etwas in die Hand. Es war ein langes, scharfes Messer. Mit ihrem Kopf zeigte sie auf die Jungs. Ich schüttelte den Kopf. Sie nahm wieder das Messer an sich. Als der eine Junge in eine Kabine ging, flog sie leise hinterher. Sie stach mehrmals auf ihn ein. Lu drehte sich zu mir um, hielt mir das Messer hin und zeigte auf den anderen. Ich schüttelte wieder den Kopf.

Lu flüsterte mir ins Ohr: „Du weißt was sie getan haben. Was sie dir angetan haben. Sie haben dich ausgelacht. Willst du keine Rache?“ Bei ihren Worten kam die reine Wut und der Hass wieder in mir hoch.

Eine Erinnerung blitzte in meinem Kopf auf. Sie hatten meine Schultasche genommen, das Fenster aufgerissen und den gesamten Inhalt aus dem 3. Stock geworfen. Alle haben es gesehen und gelacht. „Na Hackfresse, was schaust du so? So muss der kleine Fettschwabbel nicht so viel tragen. Bedank dich lieber bei uns. BEDANK DICH HÖRST DU?!“ Das Lachen meiner Klassenkameraden. Entschlossen umklammerte ich das Messer. Jetzt wird er seinen Dank bekommen.

Er stand mit dem Rücken zu mir. Langsam ging ich auf ihn zu. Mit einem Blick auf Lu bemerkte ich, dass sie zur Tür geflogen ist und abschloss. Ich warf ihr ein dankbares Lächeln zu und wandte mich wieder zu dem Vollspacko. Er war es, der mir gesagt hat ich soll mich bedanken. Ich warf ihn um, beugte mich über ihn und sagte: „Hier. Hast. Du. Deinen. Beschissenen. Dank. Arschloch.“ Bei jedem Wort stach ich ihm in die Brust.

Engel

Keuchend drehte ich mich zu Lu um. Sie kam lächelnd auf mich zu, nahm mir das Messer ab und leckte das Blut ab. Dann küsste sie mich. Ich leckte mir das Blut von den Lippen. „Und, wie war’s?“, fragte sie leise. „Ich liebe dieses Gefühl! Wie er gezittert hat. Die Angst in seinen Augen.“, antwortete ich und lachte laut auf. „DER WAHNSINN!“, schrie ich. Lu schaute mich amüsiert an. „Bleibst du bei mir? Ich fühl genau dasselbe. Zu Hause wurde ich von meinen Eltern geschlagen. Alles was mir dort blieb war meine kleine Katze. Wir hatten sie an meinem Geburtstag geholt. Mein Vater hatte sie vor 2 Monaten vor meinen Augen zerstückelt und im Garten verbrannt. Ich habe ihn getötet und meine Mutter gleich mit. Ich habe es genossen, wie du. Ich weiß nicht warum, aber ab diesem Tag hatte ich diese Flügel. Mir gefällt ihre Farbe.“, sagte sie. „Ja, schwarz ist sehr schön. Meine Lieblingsfarbe.“, flüsterte ich. „Danke Lu. Danke für deine Hilfe. Lass uns gemeinsam Engel sein.“ Sie nahm meine Hand und ihre Flügel strichen leicht über meine. „Klar. Wir werden gemeinsam den gefallenen Engeln helfen sich zu wehren.“

Niemand bemerkte die beiden Engel, wie sie Hand in Hand von der Schule weggingen, die Leichen der Jungen wurden Tage später gefunden. Das einzige, was man am Tatort fand, waren zwei schwarze Federn. Beide waren mit Blut befleckt.

Deine Bewertung dieser Pasta:

Durchschnittsbewertung:



Soo Leute, das hier war meine erste Pasta ^^ ich hoffe sie gefällt euch und ich habe nicht allzu viel falsch geschrieben. Jaa, ich weiß, typisches Creepypasta Klischee mit dem Typen der gemobbt wird und sich rächt aber für den Anfang trau ich mich noch nicht an mehr ran. Ihr könnt ja mal Kritik da lassen, wäre nice ^^.  -----Shimai----- 

--shimaiXimoto 17:01, 15. Aug. 2014 (UTC)

Checkt mal die Creepypasta von meiner Imoto aus: Übernachtungsparty Wir freuen uns beide über Kritik. Bye then.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki