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"Hay, mein Name ist Neon, und das hier ist meine Schwester Samantha." "Ich habe dir doch gesagt, dass du mich nicht mehr beim alten Namen nennen sollst, Neon"." "Jaja, aber deine Reaktionen sind lustig, wenn ich-" "Mein Name ist Skeleton, und ich werde euch heute unsere Geschichte erzählen. Unser Tod ist schon eine Weile her, aber wir erinnern uns noch genau an alles."

Wir gingen am Nachmittag vor der Party, wie immer, zusammen nach Hause und redeten über dies und das. "Hey Samy du kommst doch heute auch, nicht wahr?" "Ja, Emmi zwingt mich auch hinzugehen, obwohl ich so gar keine Lust auf diese Party habe." - "Wieso müssen wir eigentlich?" - "Weil es die Abschlussfeier unserer Schulklasse ist, Michi." "Das ist mir egal, die mögen uns doch sowieso alle nicht." "Ich weiß, aber es ist der letzte Abend mit diesen Spinnern, also lass ihn uns genießen." Den Rest des Weges legten wir schweigend zurück, in Gedanken versunken wie der Abend wohl werden wird. Wir kamen ja leider nicht um den Abend rum, ohne noch mehr als Außenseiter abgeschrieben zu werden. Als wir an der Straße ankamen wo sich unsere Wege trennten, beschlossen wir, dass ich nachher zu Michi gefahren werde, und wir anschließend gemeinsam zur Feier gehen. Wir umarmten uns zum Abschied und gingen getrennt nach Hause.

"Fällt dir wirklich nichts ein wie wir uns doch noch Rausreden könnten?" - "Nein, leider nicht. Sonst fällt mir immer was ein, aber heute Abend mach ich mir nur noch Sorgen." Michi schaute auf die Uhr und stand auf. "Komm schon Samy wir müssen los, sonst kommen wir noch zu spät zu unserer 'wundervollen' Party..." Ich schluckte und stand auf. Als wir durch die Tür gingen, riefen Michi's Eltern uns noch hinterher, dass wir auf uns aufpassen sollen. Wir riefen, das wir immer vorsichtig sind, was so gar nicht stimmt, denn wir machen meist nur Blödsinn. Bis jetzt wurden wir aber noch nie erwischt. Aber zurück zum Thema. Der Weg kam mir sehr lang vor, obwohl es nur 15 Minuten waren, wenn wir durch die Abkürzung im Wald gingen.

Als wir am Haus von Emmi ankamen, hörten wir schon die Musik. Ich ging zur Tür, Michi dicht hinter mir, und klingelte zweimal. Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und ein Angetrunkener Tobi stand vor uns. "Hey Michi, hey Samy, da seid Ihr ja endlich!" Tobi reichte Michi eine Bierflasche entgegen, die sie nur angewidert anstarrte. "Tobi, du weißt ganz genau dass ich nie trinke." "Och komm schon, nur heute?" Michi ging einfach an Ihm vorbei. Sie geht wahrscheinlich Emmi suchen um uns rauszureden. Tobi grinste mich an, ich nahm die Flasche und ging auch ins Haus. Es waren definitiv zu viele Leute für eine Klassenfeier hier, und manche waren auch zu alt. Manche der Männer gaben mir Blicke entgegen, die mich nur anwiderten. Ich schüttelte nur den Kopf und ging Michi suchen.

"Emmi, warum müssen wir hier bleiben!? Ich hasse feiern, und Samy und ich kennen hier doch sowieso niemanden!" "Wenn du mal was trinken würdest, wärst du vielleicht ein wenig lockerer drauf. Ich habe extra für unsere Klasse Becher gekauft, die leuchten wenn man etwas reingießt. Wir stoßen in einer halben Stunde an, und dann könnt ihr auch gehen, okay?" Ich schaute Emmi etwas genervt an, aber willigte dann ein. Ist ja nur eine halbe Stunde. Jetzt muss ich aber erst mal Samy suchen gehen, diese Typen hier sehen nicht alle ordentlich aus. Als ich aus der Küche kam, wo ich mit Emmi gesprochen hatte, lief mir Samy auch schon entgegen. Sie sah ziemlich wütend aus. "Hey Samy, was ist los?" "So ein ekelhafter Typ hat versucht mir an die Brüste zu fassen!" Ich sah sie entsetzt an und beruhigte sie. "Die stoßen in einer halben Stunde an und dann können wir gehen, ich habe mit Emmi gesprochen." "Ein Glück, länger hätte ich es auch nicht ausgehalten!" Samy ließ sich auf die Couch fallen und ich setzte mich neben sie. Ein paar Leute saßen vor uns am Tisch und spielten so ein komisches Spiel. Sie hatten es das verfluchte Spiel genannt. So erzählte Jasmin es jedenfalls. Ich setzte mich neben sie und schaute zu. Es war ein Brett, womit man Geister und Dämonen beschwören konnte. Ich glaubte nicht an so was und winkte Samy zu mir. Als sie neben mir saß sagte Jasmin, dass wir unsere Hände auf das Brett legen sollen, und wenn wir etwas spüren, versucht etwas Kontakt mit uns aufzunehmen. Samy zuckte mit den Schultern und legte Ihre Hand auf das Brett, ich tat es Ihr gleich. Als ich das Brett berührte, fingen meine Augen an zu brennen. Samy fasste sich komisch verkrampft ans Herz. Wir standen ruckartig auf und gingen wieder zur Couch und redeten nicht darüber.

Dann hörte die Musik auf einmal auf und Emmi fing an zu reden. "Hallo alle zusammen, ich hoffe euch allen gefällt die Party. Ich unterbreche nur kurz, um mit meiner Klasse anzustoßen. Max, Anni, Nicki, verteilt doch bitte die Becher." Ich sah zu Michi, die grade aufgestanden ist, und stellte mich neben sie. Sie fixierte Irgendwas, aber ich konnte nicht erkennen, was es war. Ich schaute mich im Raum um und entdeckte Jann und Leon, die aufgeregt lachten und grinsten. Ich ging näher an sie heran und sah, das Jann einen blau leuchtenden Becher in der Hand hielt. Leon griff in seine Bauchtasche und holte ein Knicklicht raus und...zerbrach es!? Er füllte die Flüssigkeit in den Becher und nahm den Becher an sich. Ich wollte gerade hingehen als wieder so ein komischer Kerl sich vor mich stellte und von oben bis unten musterte. Ich rempelte an Ihm vorbei und wollte nach Jann und Leon sehen, doch sie waren weg. Ich wollte zurück zu Michi, als dieser Kerl mir schon wieder im Weg stand. Jetzt hatte ich genug. Ich klatschte Ihm eine und ging an Ihm vorbei, auf der Suche nach Michi.

"Hey ho Michi!" - "Was willst du denn, Jann?" - "Ich wollte dir deinen Becher persönlich bringen, als Zeichen meiner Freundschaft." Ich schaute Ihn verwirrt an, aber er drückte mir nur mit einem Lächeln den leuchtenden Becher in die Hand und ging. Ich schaute verdutzt auf den Becher und beobachte wieder den Raum. Ich hörte, wie unsere Klasse den Countdown bis Mitternacht zählte. Ich fragte mich wo Samy war. Noch 5 Sekunden. 5,4,3,2,1 und dann fingen alle an zu Jubeln und unsere Klasse fing an die Becher leer zu trinken. Ich überwand mich und fing an zu trinken. Es war so ein ekelhafter chemischer Geschmack.

Ich kam gerade wieder in die Mitte des Raumes und sah wie meine Klassenkameraden tranken. Dann sah ich Michi mit dem blau leuchtenden Becher von vorhin. Ich wollte grade 'STOP!' rufen, aber sie hat schon angefangen zu trinken. Ich sah, wie sie sich den Mund zuhielt und Ihre Hand verkrampft auf Ihren Bauch legte. Sie fiel auf die Knie. Ich rannte zu Ihr. Manche drehten sich um und dann hörte ich, Jann und Leon lachen. Sie hatten Ihren Becher absichtlich vergiftet! Ich hockte neben Michi, die eine grün leuchtende Flüssigkeit hustete. Sie zuckte verkrampft und unkontrolliert. "Das werdet Ihr bereuen!" Ich erstarrte. Diese Stimme klang so tief und verzerrt. Ich konnte gar nicht fassen, dass sie aus Michi's Mund kam! Die anderen erstarrten. Sie hustete noch einmal die Flüssigkeit aus und dann fing Ihr Körper an, in schwarzen Nebel zu verwischen. Man hörte wieder diese verzerrte Stimme. "Ihr werdet es bereuen!" Mädchen fingen an zu schreien. Ich sprang auf und rannte aus dem Haus. Ich rannte zur Straße. Überquerte sie, ohne zu schauen. Ich nahm ein lautes Dröhnen war. Ich schaute zur Seite und sah Lichter und bemerkte,dass ich genau vor einen Transporter gerannt bin. Aber es war zu spät. Ich schrie und dann hörte ich meine Knochen knacken und fühlte wie ich durch den Aufprall zerrissen wurde.

Ich öffnete meine Augen und sah mich um. Ich sah überall Blut und fetzen von meinen Muskeln und meiner Haut liegen. 'Warum lebe ich noch!?' Ich spürte nichts. Ich wollte mir an den Kopf fassen als ich meine Hand bemerkte. Es waren nur die Knochen zu sehen... Jemand packte mich am Kragen und zog mich auf meine Beine. Ich schaute dieser Person ins Gesicht. "Michi du lebst!?" - "Du bist gerade von einen Laster überfahren worden und lebst." Ich sah sie genauer an. Ihre Augen waren schwarz bis auf eine grüne Pupille und grüne Adern und aus Ihrem Mund lief noch eine grüne Flüssigkeit heraus. "Du siehst auch nicht gerade gut aus mit deinen Schnitten im Gesicht und am Hals und deiner fehlenden Haut..." "Seid wann kannst du denn Gedanken lesen?" Wir fingen an wie verrückt zu lachen. Wir konnten gar nicht mehr aufhören. Dann hörten wir ein leises 'Hilfe', was uns verstummen ließ. Michi ging zu der Richtung der Stimme und fand den Lastwagenfahrer.

"So so, du hast also meine Schwester überfahren?" Ich schaute auf meine Finger, die nun graue Krallen sind. Ich fing an zu lachen und stieß dem Mann meine Krallen in den Körper. Ich hörte wie sie durch das Fleisch schnitten, und das Blut fing an zu spritzen. Der Mann machte nur noch gurgelnde Geräusche und spuckte Blut. Ich spürte etwas pochendes in seiner Brust und riss es heraus. Ich ließ den Mann fallen und beobachtete das schlagende Herz. Ich drehte mich blutverschmiert und mit dem Herzen in der Hand nach Samy um. "Wir haben noch etwas zu erledigen, Sa-" "Nenn mich Skeleton." "Warum?" "Wir sind beide gestorben. Wir sind nicht mehr die Mädchen, die wir vorher waren." Ich zerquetschte das Herz, als sie das sagte und ließ es fallen. "Gut, dann nenn mich... Neon. Also, "Skeleton" , wie wärs wenn wir der 'Party' einen Besuch abstatten, um noch ein paar Spiele zu spielen?" "Liebend gern, Schwester"


Also, liebe Lebende, habt Ihr Lust mit uns zu spielen?

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