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Einst, vor vielen Jahren, kehrte ein Soldat aus der blutigen Schlacht zurück. Er trat den Heimweg an, doch zwischen ihm und seinem Ziel lag noch ein Wald. Um Geld zu sparen, durchquerte er ihn zu Fuß. Der Marsch würde drei Tage dauern, aber er dachte sich nichts weiter dabei und so ging er, froh nach Hause kehren zu können, des Weges entlang, tiefer und tiefer in den Wald hinein. Am Abend nahm er seinen Schlafsack um zu schlafen. Bevor er einschlief dachte er sich noch: "Was für ein schöner Tag".

In der Nacht aber, hörte er ein leises Schluchzen im Wald. Er vermutete die List eines Banditen, also nahm er sein Schwert in die Hand. Er tat allerdings so, als ob er weiterschlafen würde um im Vorteil zu sein. Es geschah nichts weiteres, aber er schlief mit einem offenem Auge weiter.

Am nächsten Morgen ging er seinen Weg entlang weiter. Doch gegen Abend begann es heftig zu regnen, sodass er einen Unterschlupf bauen musste, um trocken zu bleiben. Er konnte allerdings nicht einschlafen, da ihm immer noch die Geschehnisse der gestrigen Nacht durch den Kopf gingen. Doch die Müdigkeit übermannte ihn und er schlief ein. Diese Nacht hörte er das Schluchzen direkt vor seinem Unterschlupf. Er nahm all seinen Mut zusammen und sah nach was dort vorging. Ihm stockte der Atem. Vor dem Unterschlupf, an dem Feuer, dass er entfacht hatte, um sein Essen zu braten, saß eine geisterhafte Frau. Er nahm erneut all seinen übrig gebliebenen Mut zusammen und fragte was der Frau fehlte. Diese gab jedoch keine Antwort. Er starrte sie weiter an, gebannt von der ganzen Seltsamheit des Momentes, als plötzlich die Frau mit einer Axt auf ihn los ging. Bevor sie ihn aber berühren konnte, löste sie sich in Luft auf.

Der Soldat reiste am nächsten Tag weiter, hoffend, dass sich die Ereignisse nicht wiederholen mögen. Als es dunkel wurde, erblickte er eine Hütte auf einer kleinen Lichtung. Er beschloss dort zu übernachten. Bevor er aber schlafen ding, verbarrikadierte er die Tür zum Schlafzimmer des Hauses, doch selbst mit diesen Vorsichtsmaßnahmen bekam er kein Auge zu. Etwa gegen Mitternacht passierte es: Von der anderen Seite der Tür hörte er ein wahnsinniges Lachen. Der Soldat, dessen Nerven zum reißen gespannt waren, machte die Tür auf. Im Wohnzimmer stand die Frau, lachend und mit der Axt in Händen. Der Soldat, dessen Nerven ihn nun endgültig verlassen hatten, versucht den Geist mit seinem Schwert zu töten. Als er einsah, das dies keinen Sinn hatte, benutzte er eine Zauberrolle des Feuers und der Geist ging mit einem durch Mark und Bein gehenden Schrei in Flammen auf.

Der Soldat rannte und rannte weg von der Hütte, weg von dem Wald. Und als es dämmerte, verließ er endlich den Wald. Er war erleichtert endlich diesem Wald und den vergangenen drei Tagen den Rücken zu kehren. Und so ging er weiter Richtung Heimat, glücklich dieses Martyrium hinter sich zu lassen. Doch als er ging, könnte er schwören ein Schluchzen gehört zu haben...

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