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...Ich spürte mein Bein nicht mehr. Ein plötzlicher Schmerz durchzog meine gesamte linke Körperhälfte. Ein lautes Klatschen ertönte, als mein Körper auf dem harten Pflastersteinboden aufschlug. Triefend nass und von unglaublichem Hunger gepeinigt versuchte ich mich durch die Straßen zu ziehen.

"Ich hoffe, es kommt niemand, um mir zu helfen... "

Doch die Götter schienen es nicht gut mit dieser Welt zu meinen. Ich hörte Schritte, und eine aufgeregte Männerstimme sprach zu mir. Nur was? Warum konnte ich seine Worte nicht verstehen? Seine Hand lag nun auf meinem Rücken. Ich spürte die Wärme seiner Hand durch die zerfetzte Kleidung.

"Chhaa..."

Es kamen nun komische Laute aus meinem Mund. Unfähig mich zu bewegen, röchelte ich nur. Dies bewegte den Fremden jedoch nur dazu, mir hoch helfen zu wollen. Wackelig vor Schmerz hob sich mein Körper aus der mittlerweile blutroten Pfütze. Der Mann starrte mich an und redet nur um so panischer auf mich ein. Plötzlich durchzog ein unglaublich heißes, fast unerträglich schmerzendes Gefühl meine eigentlich kalte linke Körperhälfte. Ein schreiähnlicher Laut entfuhr mir. Meine linke Hand hob sich zitternd, zumindest die gesplitterten Knochenfetzen, die davon noch übrig waren. Der Mann, der neben mir stand, sah bleich und dünn aus.

Seine Augen spiegelten plötzlich pure Angst und Verzweiflung. Seine Augen spiegelten einen Schein einer Straßenlaterne wider. Ich beugte mich vor, meinen Arm nach vorne gerichtet. Die Augen des Mannes waren dunkelgrün. Ein Hauch Blau war auch dabei.

"So... wunderschön", röchelte ich. Plötzlich zog ich mit einer enormen Geschwindigkeit den Mann zu mir. Erschrocken starrte er mich an, seine Augen waren geweitet und seine Pupillen groß und so ... wunderschön. Sein Blut spritzte, es hatte die Farbe einer fast überreifen Brombeere, ich ergötzte mich an dem Anblick, als seine Augen sich nach innen rollten und die feinen roten Blutäderchen zu sehen waren. Mein Verstand war wie vernebelt, und ich hackte nun das Auge komplett aus seinem Schädel.

Blut triefte den Augapfel bis zu dem angerissenen Stück Sehnerv herunter. Ich sah, wie der Mund des Mannes aufging. Ich sah seine Mundwinkel zucken und Tränen rollen. Doch ich hörte nichts. Nicht mal, nachdem ich auch sein zweites Auge entfernt hatte. Ich spürte nur seinen heißen Atem und das warme Blut, welches an meinem Arm seine Bahnen zog. Meine Hand bewegte sich automatisch, während ich langsam das blutgetränkte Auge an meinen Mundwinkel hielt. Ich schmeckte das Eisen und zog das Auge immer und immer wieder über meine von der Kälte aufgerissenen Lippen. Doch das Blut war mir egal. Ich wollte nur dieses Auge. "Es ist jetzt wunderschön."

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