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Über uns bilden sich graue Wolken, wobei man auch die ersten Donnerschläge hören kann. Derek, unser Techniker, hält den Van an. Außerhalb des Vans bildet sich eine dichte Nebelwand. Das Licht von zwei Laternen, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite sind, erhellt einen kleinen Teil der Gegend. Soviel kann man hier nicht sehen. Zum Glück haben wir heute noch Taschenlampen mitgenommen. Als Geisterjäger muss man für alles gewappnet sein. Unsere Ausrüstung liegt im hinteren Teil des Vans, aber auch drei weitere Mitglieder unseres Teams. Ich selber habe die Idee mit den Geisterjägern gehabt und habe dafür eine Anzeige in der Zeitung hinterlassen. Am nächste Tag haben sich fünf Personen gemeldet. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Lucy kommt aus dem hinteren Teil des Vans an und gibt mir ein Foto. Ich nehme das Foto an und starre darauf. Danach gibt sie mir ein zweites Foto. Beide sind an unterschiedlichen Tagen aufgenommen worden. Nun betrachte ich die beiden Fotos.

"Was soll das hier genau darstellen?", frage ich.

"Das eine Foto ist kurz vor dem Sturm aufgenommen worden und das Andere zwei Tage später", sagt Lucy.

Nun betrachte ich die beiden Fotos genauer und entdecke einen Unterschied. Bei dem vor dem Sturm aufgenommen Foto sieht noch alles normal aus, doch bei dem anderen Foto sieht man etwas im Wasser, es sieht so aus wie ein Schädel. Es liegt mitten auf den Meer und gibt mir ein ungutes Gefühl. Ich gebe die beiden Fotos zurück und schaue aus dem Fenster.

"Der Bürgermeister wartet vorne auf uns", sagt Jay.

"Okay", antworte ich.

Ich und Derek öffnen die beiden Türen und steigen aus. Die beiden Hintertüren wurden von Frank geöffnet. Um uns herum hat sich der unheimliche Nebel in einem grünlichen Ton verfärbt. Seltsame Stimmen sind aus dem Nebel heraus zu hören. Langsam bekomme ich Angst. Hinter mir kommt Lucy an und gibt mir eine Taschenlampe.

"Der Bürgermeister will vorne bei dem Steg auf uns warten", sagt Lucy.

Jay, Derek und Frank holen die Ausrüstung aus dem Van und schalten einige von denen an. Nun drehe ich mich zu Lucy um und dann gehen wir zum Steg hin. Auf dem Weg hin sehe ich Lichter, die im Nebel leuchten. Es sind jedoch zu wenige Lichter. Als wir den Steg erreichen, steht schon der Bürgermeister dort. Er ist etwas älter als wir und trägt eine Lampe bei sich. Als wir ankommen, reicht er uns beiden die Hand und zeigt uns, dass wir ihn folgen sollen.

"Danke, dass sie Zeit für meinen Problem haben", sagt der Bürgermeister.

"Ja immer. Können sie uns schildern, um was es genauer geht?", frage ich.

"Ja, das kann ich machen. Nachdem ich das Amt als Bürgermeister angenommen habe, hatten wir an einem stürmischen Tag dreizehn Menschenleben verloren. Einige Tage später habe ich etwas von besorgten Bürgern mitbekommen. Sie meinen, es sollen paranormale Erscheinungen gesichtet worden sein. Deshalb habe ich sie, aus Angst, gerufen", sagt er.

"Gut, schauen wir uns das mal an", sage ich.

Der Bürgermeister nickt und geht dann vom Steg weg und in Richtung seines Autos und holt dort etwas hervor. Frank und der Rest kommen mit der Ausrüstung an. Frank trägt eine besondere Kamera bei sich, diese ist umgebaut worden, um Geister besser sehen zu können. In einer Kiste liegen Nachtsichtgeräte. In einer anderen liegen zwei Bänder, um Geräusche aufnehmen zu können. Das Erste, was wir unter die Lupe nehmen wollen, ist ein altes Restaurant. Beim Betrachten des Gebäudes sehen wir, dass das Dach eingestürzt ist. Der Sturm hatte ein zerstörerisches Werk hinterlassen. Langsam gehen wir hinein und sehen die Verwüstung. Tische und Stühle sind im Raum verteilt worden und mehrere Risse zieren die Wände von oben nach unten. An der Ecke liegt ein kaputter Spiegel. Zuerst machen wir Fotos von der groben Umgebung und gehen dann mit den Bändern herum. Ein anderes Gerät nimmt die Schwingungen von Astralwesen wahr, dass heißt, wir können Geister besser aufspüren.

"Leute, ich glaube, hier ist etwas", sagt Lucy.

Ich höre das Flüstern von Seelen, einige sind eher Schmerzensschreie. Der Lichtkegel meiner Taschenlampe erhellt den dunklen Vorraum. Die Nadel eines der Spürgeräte spielt verrückt, hier ist wirklich etwas.

"Wenn hier Geister sind, dann sprecht mit uns", sagt Frank. Derek und Jay kommen von oben herunter und filmen weiter. Als nächstes ist der Vorraum dran.

"Was glaubt ihr, liegt hier wirklich ein Fluch herum?", fragt Derek.

"Kann sein", sage ich.

Mit langsamen Schritten gehe ich zu einem der Fenster hin. Etwas ist im Nebel verborgen, dort ist etwas.

"Okay, gehen wir raus und machen dort weiter", sage ich.

Draußen ist es genauso wie drinnen. Die Nadel der Spürgeräte spielt verrückt und seltsame Stimmen sind zu hören. Mit ängstlichen Blicken sehe ich etwas im Meer und mache sofort ein Foto. Als wir hier fertig geworden sind, gehen wir zurück zum Van, wir werden morgen alles besprechen.

Abends

Ich mache meine Nachttischlampe aus und lege mein Buch beiseite, als mein Telefon klingelt. Genervt stehe ich aus meinem Bett auf und gehe zum Telefon hin. Nun nehme ich den Hörer ab und spreche hinein.

"Hallo", sage ich mit einer müden Stimme.

"Du, Paul, ich habe heute meine Fotos angeschaut und etwas gefunden. Habe es dir bereits gesendet", sagt Lucy.

"Okay", sage ich.

Mit langsamen Schritten gehe ich zu meinem Arbeitszimmer und öffne meinen Laptop. Nun warte ich kurz und öffne dann meine Mails. Ich klicke auf die Mail von Lucy und sehe dann das Foto. Doch was drauf ist stoppt mir fast den Atem. Es kann nicht wahr sein...

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