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Er hatte mich also. Das Portal war also nur eine Falle von ihm, und ich war voll hineingetappt. Na großartig. Aber ich hätte auch früher drauf kommen können. Es lag eigentlich auf der Hand, wo der Ursprung meines ersten Traumes zu finden war. Das erklärte auch warum er mich bis jetzt noch nicht angerührt hatte. Töten hätte er mich schon die ganze Zeit gekonnt. Aber er brauchte mich noch. Ohne mich würde er sein Ziel nie erreichen können. Aber ich verstand nicht warum er mich ausschalten wollte, wenn er wüsste das  wenn ich sterbe, auch im Wachleben das Zeitliche segne. Man konnte sehen wie seine Mimik eine Spur von bedenken zeigte. Dann fing er an leicht zu lächeln. "Mensch komm, verstehst du keinen Spaß? Du glaubst doch nicht wirklich das ich mit dir so schnell kurzen Prozess mache. Du bist  gar nicht so blöd wie ich dachte. Ich mache dir ein Angebot was du nicht ablehnen solltest, Du hast ja eh keine andere Wahl. Schließe dich mir an und wir erbauen und verwalten gemeinsam mein Reich in deiner Traumwelt. Sie es als ein Pakt der Freundschaft. Für dich springt dabei auch was raus. Du musst nie wieder aufwachen. Klingt das nicht verlockend? Auf ewig in deiner Traumwelt, wo du tun und lassen kannst was du willst, gebunden an kein Gesetz der Welt, nicht mal an die Physik. Keine Verpflichtungen wie Schule, Arbeit und andere Sachen in deinem Privatleben. Das ist eine einmalige Sache und so etwas kriegst du nie wieder! Überlege es dir gut. Schließt du dich mir an?".

Zugegeben, es klang wirklich sehr verlockend, aber ich wusste das die Sache irgendeinen Haken hatte. Ich überlegte nicht lange und mein Entschluss stand fest. Ich würde mich ihm niemals ergeben, geschweige denn anschließen. Lieber würde ich komplett sterben als das ich als Sklave meines eigenen Bewusstseinsteil enden würde, Ich würde aber niemals kampflos aufgeben. Ich wusste nicht wieviel ich noch machen konnte, aber ich wusste das ich alles versuchen müsste um hier herauszukommen. "Tristan, du kennst meine Antwort! Niemals werde ich dir helfen oder mich dir ergeben! Ich bin bereit mich zu opfern wenn es sein muss, aber nicht um dich zu unterstützen!", schrie ich ihm entgegen. Sein Blick wurde ein wenig ernster."Mika! Sei doch wenigstens einmal vernünftig. Du hast keine Chance gegen mich. Du hast verloren. Du kommst hier nicht raus, weil ich diese Ebene geschaffen habe, Du hast die Kontrolle über deine Traumwelt schon lange verloren. Ich frage dich noch ein letztes mal. Schließt du dich mir und dem Rest meiner Gefolgschaft an?!".

"NIEMALS!!!!".

Er blickte auf dem Boden und seufzte.

"Gut. Wie du willst. Du hättest mir wertvolle Dienste leisten können, aber wenn du nicht willst. Dann möge es so sein. Des Menschen Wille ist ja bekanntlich sein Himmelreich. Und wenn das dein Wille ist. Dann möge es so ein."

Er teleportierte sich direkt vor mich, packte mich an der Kehle und hob mich in die Luft.  Ich schnappte nach Luft und versuchte mich aus dem Griff zu befreien, aber er hielt mich eisern fest, Das war für einen Traum ein wenig zu realistisch für meinen Geschmack. Er grinste und warf mich weg von sich. Ich landete hart auf dem Boden und hustete. War klar das er noch mit mir spielen wollte, bevor er mich endgültig aus dem weg räumte.  Ich versuchte wieder aufzustehen, aber da stand Tristan schon wieder hinter mir und packte mich im Genick. "Ich wollte schon immer mal wissen ob Menschen sich als Spielbälle eignen", sagte er und lachte wieder höhnisch und warf mich wieder ein Stück weiter.  Ich versuchte den Sturz ein wenig abzufangen, aber das war nicht so leicht wenn man unkontrolliert durch die Luft flog. Ich landete auf dem Rücken und die Luft entwich aus meinen Lungen. Ich bekam kurz keine Luft und auf meine Brust fühlte sich an als ob ein Fels darauf gelandet wäre. Mühsam stand ich auf und Tristan kam dann auch schon wieder auf mich zu. Die Schmerzen machten mich langsam sauer. Ich rannte auf ihm zu und wollte ihm eine ziehe, aber er wich aus und   lachte nur. Ich drehte mich um und versuchte wieder einen Angriff zu starten, doch er grinste nur und fing meinen Schlag ab, als wäre es nichts. Er drehte mir den Arm um. Ich schrie und versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, aber er hielt mich fest. Er flüsterte mir ins Ohr:

"Mensch Mika, du hast es immernoch nicht begriffen oder? Du hast keine Chance gegen mich, es  ist sinnlos gegen mich zu kämpfen. Ich könnte dir jetzt jeden Knochen einzeln brechen ohne große Anstrengung.  Willst du vielleicht eine kleine Kostprobe?".

Mit einem Schwung drehte er mich mit dem Rücken zu sich und trat mir ins Kreuz. Es knackte leicht. Ich schrie auf und fiel vor ihm zu Boden. Ich schrie auf und Tränen des Schmerzes rollten mir über die Wangen. Ich drehte mich auf den Rücken und hustete. Mein Rücken war nicht gebrochen, da sein Tritt auch nicht sehr stark war, aber es schmerzte trotzdem ungemein. Er schritt um mich herum. "So schwach, der kleine Mika, unfähig sich zu wehren gegen eine Projektion seines eigenen Verstandes. Ich bin echt enttäuscht von dir.". Wieder hob er mich aber dieses mal schleuderte er mich nicht weg, sondern er nahm meinen Linken arm und  schlug ihn gegen sein Knie. Es knackte laut und ich schrie auf vor Schmerz. Mein linker Unterarm war gebrochen und hing fast im 90 grad Winkel runter. "Merkst du das? So einfach ist das für mich. Ich könnte dir mit einem kurzen Ruck das Genick brechen. Aber wo bleibt dann der spaß.? Du sollst noch ein wenig leiden. Ich will dich betteln hören! Und ich gewähre dir deinen Wunsch, wenn ich der Meinung bin das du es verdient hast!".

Er warf mich wieder von sich, ich landete wieder hart auf dem Boden, und mein Arm schmerzte ungemein stark, es war kaum auszuhalten. Ich konnte ihn auch nicht mehr bewegen. Er konnte mir hier im Traum echt was anhaben und dies erschreckte mich sehr. Wieder liefen mir die Tränen über die Wangen. Ich war schon kurz davor aufzugeben und es einfach passieren zu lassen, weil die Schmerzen so stark waren. Aber ….. irgendetwas in mir sagte, das ich genau jetzt nicht aufgeben dürfte und ich ihm immernoch trotzen konnte. Ich konzentrierte mich. Ich konzentrierte wieder meine ganze Gedankenkraft, auf meinen gebrochenem Arm und den Schmerz, welcher davon ausging. Erst passierte nichts, aber nach einer kurzen Zeit merkte ich, wie der Schmerz weniger wurde, und mein Arm heilte. Es klappte tatsächlich. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Tristan wieder auf mich zuschritt und er wollte nach mir treten, aber ich fing sein Bein ab und stiess ihn zurück. Er fing sich und sein Blick verriet eine  Spur der Überraschung. Ich stand auf und versuchte meinen Arm zu bewegen. Er war wieder komplett geheilt. Ich musste grinsen. "Wie zum Teufel ist das möglich?!? Wie hast du das hingekriegt?". Tristan stieß einen wütenden Schrei aus und er stürmte wieder auf mich zu. Er packte mich wieder an der Kehle und drückte zu. Ich bekam keine Luft und versuchte mich zu befreien, aber er hielt eisern fest. Ich versuchte meine Gedankenkraft zu konzentrieren, um seinen Griff zu lockern, aber das konzentrieren fiel mir durch den Druck auf meinem Hals sehr schwer. Ich merkte, wie meine Augen langsam zufielen,und mein Griff ermattete langsam. Das wars. Aus und vorbei.

Dann wurde alles schwarz…

Doch….

Nein….

Ich….

Wo bin ich?…..

Ich lag auf einem harten Untergrund. Mein Blick klärte sich wieder. ich schaute mich um, es war alles dunkel. Ich bemerkte, das ich auf dem Bauch lag. Ich stand langsam und mühsam auf.  Meine Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Ich erkannte, das ich wieder in meinem Zimmer stand. Wie jetzt? Tristan hatte mich gerade eben erdrosselt? Wie kann das sein? Ich sollte doch tot sein? Aber ich war tatsächlich in meinem Zimmer, es war vorbei. Anscheinend war ich aus dem Bett gefallen und deshalb auch der Sturz im Traum und dieses realistische Gefühl. Ich krabbelte zurück in mein Bett und schaute auf meinen Wecker. Es war 5:50. 10 Minuten bevor ich aufstehen musste. Ich musste grinsen. Das war ein verdammt realistischer und verdammt heftiger Traum wie ich fand. Ich schaltete den Wecker schon mal vorsorglich aus, weil schlafen konnte ich nach dem was eben gerade passiert war nicht mehr und ich hätte sowieso gleich aufstehen müssen, da ich in die Schule musste. Also tat ich dies auch und ging ins Badezimmer um mich frisch zu machen. Ich stand vor dem Waschbecken und schaute in den Spiegel, Ich sah ein wenig müde aus aber das war bei mir ja normal. Ich wusch mir das Gesicht und trocknete es mir ab. Dann ging ich wieder in mein Zimmer. Ich zog mich an und setzte mich auf mein Bett. Ich konnte noch immer nicht vergessen was passiert war im Traum. "Klar kannst du es nicht vergessen, es ist ja wirklich passiert, in deinem Unterbewusstem, und dank dir bin ich endlich frei. Ich hoffe es stört dich nicht das du ab jetzt nicht mehr alleine bist und ich hoffe das meine Gesellschaft dich nicht allzu sehr stört". Ich wagte es nicht nach links zu sehen, aber ich habe  es aus dem Augenwinkel her gesehen. Tristan saß auf dem Stuhl vor meinem Schreibtisch. Aber wie kann das sein? Ich habe das nur geträumt das es ihn gibt! Oder träume ich etwa noch?


"Nein du träumst nicht und ja, ich kann deine Gedanken lesen, das wäre deine nächste Frage gewesen oder?. Ich wusste das du nicht sterben wirst, aber ein teil deiner Seele schon. Da hattest du einen kleinen Denkfehler in deiner Logik, Du wirst dich damit zurechtfinden da bin ich mir sicher. Ich bin dein  zweites Ich in Zukunft. Ich hätte dich nie töten können. Aber ich wollte auch nicht nur in deiner Traumwelt da leben. Ich wollte auch ein wenig was von deiner Welt sehen. Und ich werde aufpassen was du machst, auf wen du dich einlässt und  mit wem du redest. Und wenn du nicht so agierst wie ich es erwarte, dann werde ich dich bestrafen! Ich hoffe das wir uns verstehen."


"NEIN DU BIST NICHT REAL!!!! ICH TRÄUME SICHERLICH NUR DAS ICH IN MEINEM ZIMMER SITZE UND MIT DIR REDE!! VERSCHWINDE ICH HABE KEINE LUST MEHR AUF DICH!!!", schrie ich ihn an.


"Was brüllst du hier so rum? ich bin wegen dir wach geworden verdammt!", mein Vater kam verschlafen in mein Zimmer und er sah ein wenig angenervt aus. " Mit wem redest du da eigentlich?". Ich schaute beschämt zu Boden. "Niemand, ich habe nur schlecht geschlafen". "Gut mitgedacht Mika, er kann mich nicht sehen Logischerweise, weil ich ein Teil deiner Persönlichkeit bin,  Gut mitgedacht!", hörte ich eine vertraute Stimme in meinem Kopf. "Sei mal das nächste mal ein bisschen leiser. Ich will noch schlafen", sagte mein Vater und ging wieder in seine Stube.


Tja. Das war mein Erlebnis was mir passiert ist , nur weil ich damit so unvorsichtig umgegangen bin. Und wenn ihr das ausprobieren wollt. Nur zu. Es ist wirklich ein atemberaubendes Gefühl, wenn man einen Traum so erlebt als wäre man wach. Aber macht nicht den selben Fehler wie ich und verliert die Kontrolle über euren Traum. Ich habe es überlebt klar. Aber ein Teil meiner Seele ist kaputtgegangen dabei. Ich bin nicht mehr alleine. Tristan ist bei mir. Egal wo ich bin. Egal was ich mache.

Es ist schon spät, ich muss Schluss machen.

Ich wünsche euch in Zukunft erholsame Träume.

"Nun mach endlich Schluss und  leg dich schlafen. Wir haben noch viel zu tun. Meine Unterkunft ist noch nicht ganz fertig."

………………………..

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