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Kennst du das, du läufst durch einen Wald, eine unbeleuchtete Straße oder sonst einen gruseligen Ort? Jedesmal denkst du: "Dreh dich jetzt ja nicht um, irgendetwas ist hinter dir".

Naja, ich für meinen Teil habe auf eine grausame und verstörende Art gelernt, diesen Rat zu beherzigen. Aber ich fange von vorne an. Mein Name ist Lukas, und ich bin 18 Jahre alt. Ich wohne in einer relativ normalen Gegend und führe ein durchschnittliches Leben. Ihr wisst schon, immer Dreien, oder manchmal auch eine Zwei in der Schule, ein paar Freunde und eine Ausbildung. Außerdem einen besten Freund. Und hier beginnt meine Geschichte. Dieser Freund wohnt in einem Gebiet, das von Wald umgeben ist. Das Blöde ist, dass man diese Wohngegend nur durch eine Straße erreichen kann. Und diese Straße hat, wer hätte es gedacht, nur zwei Laternen.

Ich hasse diesen Weg und werde ihn seit diesem Ereignis nie wieder vergessen können. Eigentlich hat alles ganz normal angefangen. Ich war bei meinem besten Freund, wir haben gegrillt, getrunken und Fernsehen geguckt. Als wir grade mitten dabei waren, einen Horrorfilm zu gucken, schaute ich auf meine Uhr. Es war schon 23:15 Uhr, und mein Bus kam um 23:40 Uhr. Also verabschiedete ich mich und ging los. Schon ein bisschen angetrunken verließ ich die Siedlung und bog auf die nun dunkle und unbeleuchtete Straße ab. Ich schaute mich kurz um, seufzte und steckte mir die Kopfhörer in die Ohren. Dann ging ich los. Mit der Musik war es eigentlich ganz erträglich, bis ich auf einmal hinter mir Schritte hörte. Ich drehte die Musik laut auf und ging schneller. Als ich an der ersten Laterne ankam, merkte ich, dass mir jemand folgte. Da war ein Schatten hinter mir, und er wurde schneller. Mein Kopf sagte mir: "Dreh dich nicht um", und ich tat es auch nicht. Stattdessen rannte ich los und blieb erst stehen, als ich das Licht der zweiten Laterne sah. Da war er wieder, dieser Schatten, er verfolgte mich. Ich musste weiter, zwar war ich von dem ganzen Laufen müde und schwer außer Atem, lief aber trotzdem weiter. Irgendwann gab ich auf und musste verschnaufen. Dann spürte ich es, ein feuchtes, warmes Gefühl in meinem Nacken. Mein Kopf sagte wieder "Dreh dich nicht um". Doch ich tat es, was sich als größter Fehler meines Lebens rausstellte. Ich sah in ein weißes Gesicht, das grausam entstellt war. Da, wo das rechte Auge sein sollte, war nur ein schwarzes Loch, und es lösten sich Fleischfetzen von seiner Wange. Das letzte, woran ich mich noch erinnern kann, ist ein markerschütternder Schrei. Danach fiel ich in Ohnmacht.

Epilog:

Ich wachte im Krankenhaus auf, ich konnte hören, wie die Ärzte irgendwas über mich erzählten. Irgendetwas von einem psychischen Trauma. Dann kamen all die Erinnerungen zurück und mit ihnen dieses grauenvolle Gesicht. Ich schreibe das hier, um dich zu warnen: Wenn du jemals alleine bist, und es dunkel ist..

DREH DICH NICHT UM!

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