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Die sanften und langsam durch die leicht gekippten Fenster verschwindeten Schwaden des Zigarettenrauches hüllten den Tresen der kleinen Bar in einen unwirklichen und nach Smog scheinenden Nebel, als der Pastor seine Augen aufschlug und sich von dem nach Bier und Schnaps stinkenden Holz des Bartisches erhob. Seine Hand fuhr durch sein vom Alter gegrautes Haar und versuchte die Schmerzen, welche sich durch die Menge an Alkohol in seinem Kopf gesammelt hatten zu vertreiben, ohne Erfolg. Er musste mehrere Male blinzeln, um den Mann mit dem langen roten Bart zu erkennen, welcher grade dabei war einen Krug mit einem Handtuch zu trocknen und diesen dann auf einem der duzenden, mit Alkohol und Gläser gefüllten, Regale abzustellen. „Ich dachte schon, dass es dich dieses Mal erwischt hat. Du alter Trunkenbold…“ murmelte der Bärtige, bevor er sich von dem eben erwachten Mann abwendete und nach dem nächsten Glas griff, dieses kurz unter etwas Wasser hielt und dann begann es zu polieren. „Halt doch deinen dummen Mund. Verflucht mein Schädel brummt.“, raunte der Pastor, zwanghaft laut und sah sich um. „Sag, wie viel Uhr ist es?“ Der Bärtige stellte das Glas ab, das klirrende Geräusch schmerzte den Pastor im Kopf noch mehr. „Es ist schon drei Uhr in der Früh, die Letzten sind vor ein paar Minuten gegangen. Sie können sich das leisten, müssen morgen auch keine heilige Messe abhalten!“

Der immer noch angetrunkene Mann sah den Bärtigen nur mit seinen vom Alkohol vernebelten Augen an. „Jaja, ich weiß schon.“ Er legte etwas Geld auf den Tresen und drückte sich von der Tischblatte ab. Doch grade, als er stark taumelnd und wankend dastand spürte er, wie seine Beine die Kraft verließ und er zu fallen drohte. Blitzschnell griffen ihn zwei Hände, umpackten seine Arme und zogen ihn zurück auf seinen Barhocker. „Du solltest nicht so schnell aufstehen mein Bester…“ Der Pastor drehte sich sofort um. Dies war nicht die Stimme des Barbesitzers gewesen. War da die ganze Zeit jemand hinter ihm gesessen und hätte in Stille auf seinen Moment, an welchem er das Wort ergreifen könne, erwartet?

„Wer bist du denn?“, schoss es dem Pastor heraus. Sofort wurden seine, vom Alkohol sowieso schon erröteten Wangen noch einen Farbton röter. Er fügte an: „Oh, verzeihen sie. Der Alkohol, sie verstehen bestimmt?“ Der Unbekannte ließ sich nichts anmerken, lächelte nur sein zynisches Lächeln und öffnete seine Augen ein wenig weiter. Er fuhr sich mit seinen beringten Fingern durch seine längeren schwarzen Haare. „Aber Herr Pastor, wir hatten uns doch schon das ``Du`` angeboten. Nur die Ruhe.“ Den Pastor durchdrang eine Mischung aus Erleichterung, dass seine unüberlegte Wortwahl keine Folgen haben würde, doch ebenso eine starke Verwirrung. „Oh, ähm ja stimmt, aber dürfte ich noch einmal erfahren wer sie, du bist?“ Der Mann richtete die Krawatte seines makellosen Anzuges und begann zu lachen. Das Lachen passte zu seiner edlen Erscheinung, verbunden mit dem zynischen Grinsen, welches er nach seinem kurzen Anfall wieder aufsetzte. Doch bevor der Mann antworten konnte mischte sich der Besitzer der Bar, welcher wohl den Abwasch beendet hatte, ein: „Aber ich bitte sie, mit diesem Mann haben sie die Bar doch gestern Abend betreten…“ er fügte an: „Und die ganzen letzten Stunden ein scheinbar anregendes Gespräch geführt!“ Der Mann nickte nur und winkte dem an der Bar stehenden Mann zu: „Das ist nicht weiter schlimm, ihm wird sein Gedächtnis schon wiederkommen. Es war ja schließlich nicht grade unwichtig, oder?“ Der Pastor sah verwirrt zwischen den beiden hin und her. Sollte das ein dummer und auch sehr unangebrachter Scherz sein? „Ja“ antwortete der Alte nach längerem überlegen zweifelnd. „Nun dann… Ich schätze wir verabschieden uns nun besser. Sie wollen die Bar bestimmt schließen. Nicht wahr Meister?“ Der Barmann nickte und ging um den Tresen herum. Er öffnete die kleine Luke und stellte sich neben die beiden sitzenden Männer. „Kommen sie, ich helfe ihnen“ Er wollte grade nach dem Arm des Pastors greifen, als dieser mit einem Ruck aufstand und den ersten Schritt Richtung Tür nahm.

Sein Geist wurde langsam klarer, dennoch taumelten seine Schritte. „Machen sie sich keine Sorgen“ lächelte der edle Herr den Bärtigen an und drückte ihm eine größere Summe in die Hand. „Das dürfte reichen, oder?“ Der Mann nickte nur ungläubig und sah den Beiden hinterher, als der Pastor die Tür in seinem Rausch laut aufstieß und sein Verfolger sie umso leiser wieder nach seinem Verlassen schloss. Der kleine Parkplatz, welcher an einer Landstraße lag, welche in einer Richtung in ein Dorf und in die Andere ins Nichts führte, lag verlassen und finster dar. Nur wenige Laternen verdrängten das Dunkel der mondlosen Nacht. Der Pastor atmete die kalte und frische Nachtluft erleichtert ein. Endlich war er dem Rauch der Zigaretten, welche seinen Geist noch mehr vernebelten, entkommen. „Wie kommst du nach Hause Pastor?“ Oh, er hatte seinen Begleiter fast vergessen. Als er sich zu ihm umdrehte musste er feststellen, dass dieser wieder sein zynisches Lächeln aufgesetzte hatte, durch welches es so schien als wäre er amüsiert und würde alles und jeden auslachen. „Ich werde laufen müssen. Einer der Arbeiter hatte mich mit hergenommen und dieser ist wohl schon weg. Was ein Idiot.“ Der Mann ging einen Schritt von dem Pastor weg und drehte diesem den Rücken zu, bevor er begann zu sprechen. „Nun, er wollte dich mitnehmen, aber dein Schlaf der Gerechten ist tief.“ Der Pastor zuckte unter dieser Bemerkung verschämt zusammen, wusste nicht was er antworten sollte. „Du solltest möglichst schnell in der Kirche ankommen. Für die Messe morgen brauchst du jeden Moment Schlaf, den du bekommen kannst.“ Der Pastor nickte nur. Das war wahr, die älteren Damen und Herren wären sicher sehr zornig, würde die Messe nicht wie jeden Sonntag absolut perfekt ablaufen. „Ich nehme dich mit, das ist für mich kein Problem. Wir können dann in meinem Wagen weiterreden…“ Der Pastor sah sich verwundert um. „Welches Aut…“ Er unterbrach seine Frage, als er unter dem Schein einer der Laternen ein Auto stehen sah. War das eben, vor wenigen Augenblicken schon dort gewesen?

Er schüttelte seinen Kopf. Der Alkohol vernebelte ihm wirklich seinen Geist. Auch wenn es ihm unangenehm war mit jemandem Fremdes zu fahren würde er annehmen. Der Gentleman war ihm ja scheinbar gar nicht so fremd, wie es ihm momentan noch schien. „Vielen Dank, ich nehme das Angebot gerne an.“ Der Mann drehte sich wieder zu ihm um, warf dem Pastor einmal noch sein zynisches Grinsen zu und zeigte dann mit seiner Hand Richtung des Autos. „Dann bitte…“ Der Pastor lief hinter dem Mann in einem moderaten Tempo hinterher. Die breitere und muskulöse Gestalt des freundlichen Nicht-so-Fremden versperrte ihm die Sicht auf dessen Auto, sodass der Pastor nach und nach sein Gefühl für die Länge des Weges verlor. Ihm kamen die wenigen Meter zu dem Wagen länger als jede Pilgerreise vor. Eine Reise voller Gefahren, auch wenn diese hier nur aus den Ängsten des Pastors bestanden. Er hätte nicht annehmen sollen. Auch wenn er den Mann angeblich kannte, wusste er doch nicht mal seinen Namen. Das war nicht nur peinlich, sondern auch unheimlich. Er hatte noch nie derartige Aussetzer gehabt. Nach einem gefühlten Jahrzehnt voller, viel zu düsterer Gedanken blieb der Mann schließlich stehen und zog einen Schlüssel aus seinem faltenfreien schwarzen Mantel. Er steckte ihn in das Schloss und mit einem leisen Klicken entriegelte die Tür. Er öffnete sie und trat einen Schritt beiseite. „Bitte“ Er wies den Pastor mit einer Bewegung seiner Hand an sich auf den Beifahrersitz zu setzen. Während der Mann um den Wagen herumlief fiel dem Pater erst auf um was für einen Wagen es sich hier handelte. Er konnte es nicht fassen. Ein Mercedes SL 300! Und das in absolut makellosem Zustand! Der schwarze Lack schimmerte ohne einen einzigen Kratzer unter dem gelben Schein der Laterne. Erst jetzt fiel ihm die klassische, sich nach oben öffnende Tür des edlen Gefährts auf. „Willst du nicht einsteigen? Was ist denn los?“ Der Pater löste sich aus seiner starre und stieg mit einem gezwungenen Lächeln ein. Er hatte noch nie ein derart seltenes und vor allem wertvolles Auto außerhalb einer Automesse gesehen. Unfassbar.

Er schloss die Tür, die Innenbeleuchtung des Wagens ging an und zeigte dem Pater ein weiteres unfassbares Bild. Auch von innen war der Wagen absolut perfekt. Das einzigartige rote Echtleder schien wie frisch poliert und es lag der frische Geruch von Echtleder in der Luft. Er sah den Mann auf dem Fahrersitz an, als dieser sich grade anschnallte, die Blick bemerkte und ihn mit seinem zynischen Grinsen erwiderte. Verflucht, wer war dieser Mann? Wie konnte er das nur vergessen? Das Licht im Auto ging aus und der Mann startete den Mercedes, zusammen mit dem leisen Brummen des Motors hallten sofort leise Operngesänge durch den Wagen. Der Mann fuhr langsam von dem Parkplatzt und bog rechts ab, Richtung Dorf. „Ähm, also…“ Der Pater versuchte schüchtern und nicht wissend war er sagen sollte die Stille zu durchreißen: „Was ist das denn für eine Oper?“ Der Mann sah den Pastor für einen Moment an, lächelte und ließ seinen Blick dann wieder auf die Straße fallen. „Sie heißt `´Der Freischütz`` von Karl Maria von Weber. Sagt sie ihnen etwas?“ Der Pater dachte nach, doch er konnte sich nicht entsinnen jemals diese Oper gehört zu haben. Was auch daran liegen könnte, dass er sich noch nie sonderlich für klassische Musik interessierte. „Nein, der Name klingt aber sehr interessant…“ Der Mann nickte, dachte für einen Moment nach und antwortete dann: „In ihr geht es um einen Schützen, welcher einen Pakt mit dem Teufel schließt, weil ihn solch eine Angst vor dem Versagen verfolgt. Doch schließlich versagt er dennoch, tja. Böse Taten zahlen sich nun mal einfach nicht aus, stimmen sie mir da nicht zu?“ Der Pastor sah den Mann mit geweiteten Augen an, dessen Blick schien jedoch fast schon an die Straße gekettet. Er wusste nicht was er dem Mysteriösen antworten sollte. Doch warum? Der Mann hatte ihm doch nur etwas über eine Oper erzählt.

„Wo wir grade dabei sind…“ fing der Mann an und hatte damit sofort des Paters Aufmerksamkeit: „Warum reden wir nicht da weiter, wo wir in der Bar durch deine Schläfrigkeit unterbrochen wurden?“ Der Pastor verstand nicht. „Wo waren wir den stehen geblieben?“ Der Mann musste schmunzeln: „Bei deinem Beichtstuhl. Deine Methode Geld zu sammeln klang mir sehr interessant. Vermutlich kannst du dir nur so diese wöchentlichen Trinkereien leisten, oder?“ Der Pastor musste schlucken. Er hatte diesem Mann etwas Derartiges anvertraut? Dann musste er ihm wirklich vertrauen. Es würde sich vermutlich wirklich gut anfühlen sich diese Last einmal von der Seele geredet zu haben. Und wenn er es so oder so schon einmal gemacht hatte. „Nun, wie fahre ich fort?“ Das Schweigen und die Stille kamen zurück. „Fang du doch einfach noch einmal von vorne an. Das stört mich nicht. Der Weg ist noch relativ weit.“ Der Pastor schluckte: „Nun gut. Also, ich führe ja, wie jede Kirche, einen Beichtstuhl, an welchem sich Gläubige von ihren Sünden freisprechen können. Meistens berichten sie mir von irgendwelchen Seitensprüngen und ähnlichem, also an sich nichts Interessantes“ Der Zuhörer hob eine Augenbraue und bog von der Landstraße in das Netz aus kleinen Gassen ein. Der Pastor fuhr ungebremst und seiner Umgebung unbeachtet fort: „Jedenfalls kommen mir ab und zu auch andere Dinge zu Ohren. Zum Beispiel gestand mir das Hausmädchen der Gespados, dass sie das wertvolle Tafelsilber stahl. Auch wenn ich eigentlich Stillschweigen bewahren muss lockte mich die winkende Summe der Polizei zu sehr und ich gab ihnen ein oder zwei Hinweise.“ Der Fahrer begann mit seinem Finger auf das Leder des Lenkrades zu klopfen, unterbrach den Pastor jedoch nicht. „Ich mache das nun schon länger als ein Jahr und habe so schon mehr als 7.000 eingenommen…“ Dem Fahrer entwich ein überraschtes Pfeifen. Der Pastor sah ihn fragend an. Was würde er antworten?

„Ich habe zwar nicht das Recht mich dort einzumischen, aber ich denke nicht, dass Gott darin den Sinn der Beichten sah. Sie sollen das Gewiesen unschuldiger erleichtern und nicht deines zusammen mit deinen Taschen erschweren. Doch diese Summe ist es wohl wert…“ Der Pastor dachte über die Antwort nach. Es klang nicht so, als würde sich der Mann dadurch eine sonderliche Meinung bilden. Es schien ihm egal, sein verachtendes Lächeln wich nicht für einen Moment. Er stoppte den Wagen. De Mond war während der Fahrt hinter den Wolken herausgebrochen und zeichnete nun den Schatten der Kirche über den Mercedes. „Nun, dann vielen Dank.“ Der Pastor zwang sich zu einem Lächeln, welches der Mann erwiderte, bevor der immer noch wankende Pastor ausstieg und zum riesigen und hölzernen Tor der Kirch lief. Er schob den großen Riegel beiseite und mit einem Knarren schwang die Tür auf. Er trat in die riesige, nur vom Mondschein erhellte Halle. Der Mond schien durch das bunte Glas, bemalt mit hunderten Heiligen und zeichnete rötliche, verzerrte Formen auf den Fließen Boden. Seine Schritte hallten Laut, als er zum Altar schritt und vor dem großen goldenen Kreuz stehen blieb. Er fühlte sich mächtig. Er war zurückgekehrt, zurück in seinem Königreich. Ja, hier war er der König. Dann plötzlich, durch die nächtliche Ruhe hindurch, ein lauter ohrenbetäubender Knall.

Sofort wurde es dunkler und das rot des gefärbten Mondlichtes übermalte das helle Licht, welches bis eben noch durch das offene Tor hindurchschien. Das Knalle, das Tor, es hatte sich wie von alleine geschlossen. Angst ergriff den geldgierigen Pastor. Dann, ganz ohne Warnung, ein leises Pfeifen. Es hallte zwischen den heiligen Bildern, welche in diesem gesegneten Gebäude hingen. „Du bist das?“ Der Pastor erkannte die Gestalt sofort, welche da in der letzten Reihe der Bänke saß und leise pfiff. Der Mann erhob sein Haupt und strich sich seine längeren schwarzen Haare aus dem Gesicht. In seinem Gesicht dieses verdammte zynische Grinsen, als würde er einen auslachen, so schien es. „Was willst du hier? Wie kommst du hier so schnell rein?“ Der Mann stand auf, strich aus seinem Mantel die Falten und richtete seinen Blick dann starr auf den verängstigten Pastor. „Aber, aber was ist das denn für ein benehmen? Wo ich so freundlich war sie hierher mitzunehmen.“  Der bedrohliche Unbekannte nahm den ersten Schritt auf en Pastor zu. Dem hallenden Donnern seines polierten Schuhs folgte ein leises Knacken. Dann ein weiteres, immer lauter, immer näher. Die Augen des Pastors wurden feucht, als er den kleinen Riss bemerkte, welcher sich über den Boden zog und immer näherkam. Wie eine wild gewordene Schlange schoss er auf den Pastor zu, doch ohne auf diesen zu reagieren ging der Riss an diesem Vorbei und begann das Bild der Heiligen, welches auf dem Altar thronte zu zerteilen. „Was zur…“ mehr brachte der verängstigte Mann nicht heraus, bevor der Boden, wie auch der Altar begannen sich zu zerteilen und dem Pastor einen schrecklichen, markerschütterten und absolut boshaften Einblick bescherten.

Schon hunderte, nein tausende Künstler, Schriftsteller und auch Poeten hatten bereits versucht dieses nicht enden wollende Grauen zu beschreiben, doch keiner war auch nur jemals nah dran gewesen. Kein Bild, kein Wort und kein Vers könnten dieses Grauen beschreiben. Dem Pastor war nun klar um wen es sich bei seinem unbekannten Begleiter handelte. Er wirbelte herum und griff das goldene Kreuz. Schützend hielt er es vor sich. „Wie kann das sein? Dies ist ein Haus Gottes! Niemand wie du könnte es betreten!“ Das erste Mal verzog sich das Grinsen des Mannes, das erste Mal entfuhr ihm mehr als ein Kichern. Diesmal war es ein Lachen, ein bösartiges Lachen, wie ein Verbund von dem Ausdruck des Wahnsinns von Millionen Verrückten. „Ein Haus Gottes? Gott wohnt schon lange nicht mehr hier!“ Das Kreuz begann in den Händen des Pastors zu glühen und schlug laut auf dem Boden auf. Die Marmorplatten, auf welche es schlug, splitterten. „Vier der sieben, welch ein anmaßendes Leben!“ Sein Lachen wurde immer wilder. „Der Hochmut in einem Haus Gottes, die Völlerei im Alkohol, die Habgier beim Gelde und die Trägheit in deiner ach so heiligen Messe. Wahrlich anmaßend.“ Der Pastor zitterte vor Angst, es gäbe kein Entkommen vor seinem unerwarteten Besucher. „Kaspar, es wird Zeit in die Wolfsschlucht zu fallen. Deinen Sünden zu folgen.“ Sofort war der Mann bei dem Pastor und packte ihn an seinen Händen. Er ging nahe an ihn heran. „Es ist Zeit zu gehen.“ Langsam, schmerzlich langsam, zog er den wild zeternden und schreienden Pastor in den Riss, welche anstatt des Altars thronte. Dabei ein leises Lied pfeifend. Und als die ersten Gläubigen sich in der Kirche sammelten und diese leer und verlassen vorfanden. Als die Polizei begann nach dem verschwundenen Pastor zu suchen und nach Monaten aufgab. Als sogar bereits ein neuer Pastor eingestellt worden war und dieser schon Jahre in seiner Position stand. Sogar als dieser alles nach den Regeln der heiligen Sakramente abhielt. Dennoch hörte man nachts stehst ein leises Pfeifen, welches ein altes Lied aus einer Oper zum Besten gab

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