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Du und ich,

wir sind eins.




Ich war in meinem unbeleuchteten Zimmer, lag auf meinem Bett, hielt mein Smartphone mit den beiden Händen in die Luft und betrachtete verliebt die Bilder meiner Geliebten auf Facebook. Das grelle Licht des Displays schmerzte ein wenig in den Augen, doch es hielt mich nicht davon ab nach unten zu scrollen und all' ihre Bilder anzuschauen.

Ach...Mein Schatz...

...Mein Engel.

Ich schloss langsam meine Augen und versuchte sie mir bildlich vorzustellen...

...Ihre glänzenden, dunkelbraunen Haaren die nach Rosen dufteten...

...Ihre atemberaubenden, seltenen, himmelblauen Augen...

...Ihr warmes, süßes Lächeln, dass jeden Jungen dahin schmelzen ließ.

...Ihr liebenswerter Charakter...

...und ihre schöne, schlanke Figur.

So ein Mädchen wie sie, hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen.

Sie war eine Traumfrau.

Zuerst wollte sie nichts von mir, sie ignorierte mich, ging mir aus dem Weg als ich auf sie zu kam, schubste mich weg als ich mich zu ihr hinunter beugen wollte und versuchte sie zu küssen, was mich auch sehr enttäuschte und traurig machte, doch jetzt war es nicht mehr so. Jetzt, war sie für immer mein. Jetzt, musste sie nur mir gehören egal ob sie wollte oder nicht.

Ich richtete mich auf und stieg von meinem Bett. Mein Handy hielt ich noch fest in der rechten Hand, lief quer durchs Zimmer zur Ecke, dort wo meine Puppe nur mit Unterwäsche bekleidet, geknebelt und beiden Händen an Handschellen an den Heizungsrohren gefesselt war. Als ich mich ihr näherte rückte sie erschrocken zurück und lehnte mit dem Rücken zur Wand. Es sah so aus als ob sie versuchte durch die Wand hindurchzugelangen.

Auf einem Knie sitzend, die Arme auf dem Oberschenkel abgestützt, strahlte ich sie an. Sie warf mir einen hasserfüllten Blick zu, ihr Kinn bebte und sie zitterte am ganzen Körper. Sie schluchzte dabei leise. Sie hatte ein wunderschönes Gesicht gehabt. Ein makelloses Gesicht mit heller Haut. Nun war ihr Gesicht zerkratzt und eine Platzwunde war an ihrer hohen Stirn zu sehen. Das dunkelrote Blut floss ihr in einem dünnen Rinnsal die Gesichtshälfte hinunter. Ihre Mascara war von ihren Tränen ganz verschmiert und ihre Haare die eigentlich immer gekämmt und perfekt auf ihre Schulter fielen, waren zerzaust und mehrere Strähnen klebten ihr wirr im Gesicht. Ich streckte meine Hand aus und fuhr durch ihr braunes Haar und wischte ihre Strähnen aus dem Gesicht. Ich löste meine Hand wieder von ihr weg und roch an meinen Fingern. Ich atmete den Rosenduft tief ein. Ein unbeschreiblicher Duft.

Danach sah ich auf das Display meines Handys. Ich suchte ein Bild von ihr. Als ich ein passendes fand, zeigte ich es ihr und begann laut zu lachen. "Siehst du, Süße? So hast du vorhin ausgesehen und ich bin mir sicher das du jetzt im Moment dein Face nicht sehen willst." ich grinste breit. Sie starrte völlig entgeistert auf dem Display und ihr kullerte eine Träne die Wangen hinunter. Ich steckte mein Handy in meine Hosentasche.

Dann kam ich ihr noch näher, sodass ich direkt in ihre Augen blicken konnte. Sie gab ununterbrochen wimmernde Geräusche von sich. "Sch...", sagte ich dann etwas ruhiger und streichelte mit meinem Handrücken ihre linke, zarte, weiche Wange. Während ich das tat presste sie ihre Lippen fest aufeinander. Sie versuchte so gut sie konnte ruhig zu bleiben. Obwohl es ziemlich dunkel in meinem Zimmer war konnte ich ihre panische Angst in ihren Augen sehen. Jedoch sollte sie eigentlich keine Angst haben. Sie sollte glücklich sein. Ich legte meinen Mund dicht an ihrem Ohr und flüsterte: "Weißt du, Jenny, ich bin so verdammt verrückt nach dir. Keiner kann so einer Schönheit wie dich widerstehen. Du verdrehst mir den Kopf..."

Plötzlich schrie sie laut auf. Sie versuchte verzweifelt nach Hilfe zu rufen, doch es war eine Mischung aus Gewürge, Geschluchtze, Geweine und unverständlichen Wörtern. Ich schmunzelte, wie konnte sie nur so dumm sein und nicht merken dass niemand sie jemals hören würde? Da könnte sie ja noch lange heulen und schreien wie sie wollte. "Ach du dummes kleines Ding du." Ich gab ihr einen sanften Kuss auf ihre verletzte Stirn und wandte mich von ihr ab. Ich sperrte meine Zimmertür mit meinem Zimmerschlüssel ab und konnte sogar durch die geschlossene Tür sie noch schreien hören. Ich begab mich nach unten. Jennys Gekreische war nur noch leise und gedämpft. Ich fuhr durch meine kurzen, pechschwarzen Haare und schloss die Haustür hinter mir zu.

Ich ging zu meinem silbrigen Skyline, öffnete die Fahrertür und glitt hinters Lenkrad. Im Auto roch es frisch und nach Zigarettenrauch. Ich steckte den Autoschlüssel in das Zündschloss und startete den Motor. Ich fuhr rückwärts aus der Auffahrt, ließ den Motor laut aufbrummen und raste die menschenleere Straße entlang.

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~DarknessAngel/HeartOfDark~

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