FANDOM


Ich wachte auf, noch benommen von einem Schlag auf dem Hinterkopf versuchte ich etwas zu erkennen, leider war mir dies nicht möglich, da alles im Dunkeln lag. Als ich wieder klar denken konnte und meine Augen sich einigermaßen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, stand ich auf und realisierte, dass ich in einem vollkommen fremdem Raum war. Mir war nicht klar, was passiert war und die Tatsache, dass mich jemand hier her verschleppte, jagte mir einen Schauer über den Rücken. Mir war klar, dass ich hier weg musste, was immer auch passiert sein mag, es kann warten bis ich hier raus bin.

Hastig ging ich zur Tür, sie schien sehr alt zu sein wie alles in diesem Raum. Die Tür bestand aus Eisen und schien schon zu rosten. Ich öffnete die Tür einen Spalt und versicherte mich, dass dort niemand stand. Es war sicher. Ich ging langsam den Gang entlang, mein Körper schmerzte immer noch sehr und ich kam nicht sonderlich schnell voran. Um durch diesen dunklen Gang zu gelangen tastete ich mich an der Wand entlang, der Gang hatte weder Fenster noch andere Türen, es war ein schmaler langer Gang der schon fast endlos schien.

Ich lief weiter, da mir wohl nichts anderes übrig blieb. Ich wollte hier so schnell wie möglich weg. Ich sprach mir ins Gewissen, dass alles in Ordnung wäre, doch mein menschlicher Verstand verweigerte diesen Gedanken, da ich wusste, dass hier etwas nicht stimmte.

Ich unterdrückte den Schmerz. ‚,Wieso muss so etwas mir passieren?“, dachte ich mir die ganze Zeit und hielt an diesem Gedanken fest. Als ich schon ein schönes Stück lief schaute ich nach vorne, dort war eine weitere Tür. Ich hoffte so sehr, dass das der Ausgang war. Gepackt von diesem kleinen Hoffnungsschimmer rannte ich trotz Schmerzen in meinen Beinen zur Tür. Ich fiel hin. „Was war das?“

Ich stolperte über etwas. Ich bemerkte, dass etwas feuchtes an meinen Händen war, es fühlte sich warm an. Ich stand auf und schaute nach unten. Ein Schreck überkam mich, dort lag eine Person. Ich zuckte verängstigt. Mein Blick wanderte weiter auf dieses leblose Stück Fleisch, was keinem Menschen mehr ähnelte. Sein Gesicht war vollkommen entstellt, die Augen fehlten, seine Brust war aufgeschlitzt, als hätte man ihn ausbluten lassen wollen, Beine und Arme fehlten. Ich übergab mich. Dieser Geruch von Blut stieg mir in den Kopf. Ich wollte weinen, doch der Gedanke hier weg zu kommen, um nicht genau so zu enden, war stärker.

Ich wischte das Blut von meinen Händen an meiner Hose ab. Ich stand auf und rannte zur Tür. Ich riss sie ohne überhaupt nachzudenken auf. Dort war Licht „Bin ich nun sicher?“, murmelte ich leise. Ich rannte den Gang entlang, dort war die Tür. „Sie führt definitiv hier raus.“ Als ich an der Tür ankam stürmte ich raus. „Freiheit“ dachte ich mir. Ich sank auf die Knie und stütze mich mit letzter Kraft mit beiden Armen ab. „Ist das das Ende?“ Ein kalter Windzug wehte mir ins Gesicht, und ich erhob langsam meinen Kopf. Ich schrie heiser.

„Was habe ich dir getan, verdammt!?“ Denn ich wusste, das dieses ‚Etwas‘ welches mich töten wollte, vor mir stand. Es lachte auf. Ein solch herzloses Lachen welches nach Vergeltung schreit. Es kniete vor mir.

„Ist es nun aus?" Es hob mein Kinn an, mit seinen übermäßig langen Fingernägeln, welche schon Klauen glichen, streifte es meinen Hals. Es schaute mir in die Augen, dieser leere Blick, ein falsches Grinsen, welches mich erzittern lies. Es zeigte mir seine spitzen Zähne, weiterhin ein schiefes furchtbares Grinsen auf den Lippen. Ein letzter Satz erklang „Du weißt es.“ Artikel: [Brandstifter tot aufgefunden]

In Oberhausen in der Nieburhstraße wurde vor einer leerstehenden psychiatrischen Anstalt ein Mann tot aufgefunden. Der Mann konnte als ein gewisser Jack.D identifiziert werden. Eine Anklage wegen Brandstiftung und somit Mord an einer Familie wurde an Jack.D gerichtet, doch letztendlich wurde sie wegen Mangel an Beweisen fallen gelassen. Im Gebäude wurde ein weiterer Toter gefunden, identifizieren konnte man ihn jedoch wegen seinem Zustand nicht. Es wird darüber diskutiert, wovon diese Wunden stammen könnten. Die Mordwaffe wurde noch nicht aufgefunden.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki