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"Stockfinster... Scheiße..." Nuschel ich vor mich hin. Aber, damit ihr erstmal wisst mit wem ihr redet... Mein Name ist Markus. Ich bin ein... naja, mehr oder weniger, 'Obdachloser'. Was ich damit meine ist, ich wohne in einem verlassenen Haus, für das sich niemand mehr interessiert. Ich will, wie jeden Abend, in den Müllcontainern nach Essen suchen, das vom Supermarkt kommt und keiner will, weil es ein, oder zwei Tage vor dem Verfallsdatum steht. Kaum habe ich einen randvollen Container gefunden, höre ich ein Fauchen. Ich denke mir 'Das ist doch bloß eine Katze.' Also nehme ich einen Beutel aus dem Müll, fang an einzupacken, was gut aussieht und ich essen kann, da faucht wieder etwas. Aber es klingt bedrohlich. Nicht, wie das von einer Katze. Nein wie... keine Ahnung zu was ich das einordnen soll. Auf jeden Fall keine Katze. Es klingt so unmenschlich... Als käme es nicht von dieser Welt. Ein weiteres Fauchen. Dann zwei schwarz-rote Augen. Diese Augen gehören auf keinem Fall einem Tier. Was auch immer das ist, ich will weg. Einfach weg. Mich packt eine Angst, wie ich sie noch nie verspürte. Ich fang an zu laufen, dann zu rennen, schließlich zu hechten, als wäre der Teufel hinter mir her.

Wer weiß, vielleicht ist er es persönlich.

Ich merke, wie dieses 'Etwas' näher kommt. Immer näher. Ich renne durch die Straßen und sehe eine Gasse in der ich mich vielleicht vor diesem Ding verstecken kann. Es ist eine dunkle Gasse...  Jetzt bin ich zwar in der Gasse, aber es ist so dunkel, dass ich gar nicht merkte, was die Gasse tatsächlich ist. EINE SACKGASSE!!!! FUCK! ich bin geliefert... Das war's...

Ich bemerke, dass ich immer noch den Beutel mit Lebensmitteln trage. Ich sehe in der Schwärze der Gasse wieder diese Augen. Sie lassen mein Blut in den Adern gefrieren. Es schaut mir direkt ins Gesicht. Dieses Etwas... Meine Angst wächst, umso näher es kommt. Der Schock wird noch größer, als ich sehe, was für eine grauenvolle Gestalt es ist. Es ist eine bucklige, humanoide Kreatur mit langen, scheinbar messerscharfen Klauen. Seine Haut sieht so aus, als hätte sie mitten im Verwesungsprozess gestoppt und  ist somit größtenteils bis zum Knochen weg. Es faucht, entblößt dabei zwei Reihen zahnstocherähnlicher Zähne. Ich bekomme mehr und mehr Angst. Aus reiner Verzweiflung werfe ich den Beutel in die Richtung des Wesens. Trotz der Wurfkraft, schlägt es den Beutel gelassen weg, als würde es eine Fliege wegscheuchen. Ich meine, mich entsinnen zu können, von einer menschenfressenden Bestie gehört zu haben, die hier in der Umgebung Menschen abschlachten und fressen soll, habe aber nicht dran geglaubt. Es wurde von einigen Leuten Ghoul genannt. Dieser Ghoul geht langsam und bedrohlich auf mich zu. Es steht genau vor mir. Ich rieche den Atem dieses Monsters. Er stinkt nach totem, verwesenden Fleisch. Der Gestank ist unerträglich und in mir macht sich der Brechreiz breit. Es hebt die rechte Klaue, holt aus und schlägt zu. Dieser Schmerz... Es weidet mich langsam aus, aber davon bemerke ich kaum noch was.

Mir wird schwarz vor Augen. Mein Leben weicht aus. Das war's...

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